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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie, Aufbau
Erscheinungsjahr:
2005
Verlag: Ystari  ..i.. /
Huch & Friends  ..i..
Autor: William Attia
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 60 bis 150 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Caylus
 
Von der kleinen Siedlung zur Prunk-Stadt
Als französischer Baumeister im Jahr 1289 müssen ein Schloss und zahlreiche Gebäude errichtet werden, um an Prestigepunkte zu gelangen.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler wählt zu Beginn eine Farbe und erhält in dieser Farbe Häuser und Arbeiter sowie ein gewisses Startkapital an Geld und Rohstoffen. Die Rohstoffe in diesem Spiel sind "Nahrung", "Holz", "Stein", "Tuch" und "Gold". Im Laufe des Spiels müssen die Spieler möglichst viele Prestige-Punkte erhalten, welche am Rand des Spielplans markiert werden.


Der Spielplan
   
Bonuspunkte für die "Gunst des Königs"
   

Um Prestige-Puntke zu erlangen, muss man Teile eines Schlosses oder verschiedene Gebäude an der Straße bauen. Außerdem kann man auf verschiedene Weise Gunst des Königs erlangen, die einem dann verschiedene Boni bringen kann. Jeglicher Fortschritt des Spieler wird auf dem Spielplan, welcher aus 3 Teilen besteht, verzeichnet: Oben links befindet sich das Schloss, an dem man möglichst viele Teile errichten sollte; oben rechts befindet sich die Tabelle, welche Auskunft über die Gunst des Königs gibt.

Den größten Teil des Spielplans macht die Straße aus, an der sich bereits zu Spielbeginn 14 verschiedene Gebäude befinden, die alle unterschiedliche Vorteile für die Spieler bringen. Die restlichen 20 Felder sind leer und können von den Spielern mit verschiedenen Gebäuden bebaut werden. Der Vogt und der Seneschall (2 weiße Figuren) werden zu Beginn auf das letzte Gebäude der Straße gesetzt.

Der Seneschall zieht nach jeder Runde 1 oder 2 Felder auf der Straße weiter und bestimmt somit des Ende des Spiels und die wichtigen Schlosswertungen. Der Vogt bestimmt, welche Gebäude auf der Straße in einem Zug benutzt werden dürfen.


Der Senechall bestimmt die Spiellänge.
   
Der Rohstoffvorrat
   

Eine Spielrunde gliedert sich in 7 Phasen:

(1) Der Spieler erhalten ihr Einkommen. In jeder Runde bekommt man 2 Denar, allerdings kann man durch den Bau von Wohnhäusern noch zusätzliche Denar erhalten.

 

(2) Die Spieler bringen ihre Arbeiter auf das Spielbrett. Nach der anfangs ausgelosten Reihenfolge setzen die Spieler reihum jeweils einen Arbeiter. Man kann einen Arbeiter auf das Schloss stellen, um dort Schlossteile zu erbauen, oder man setzt Arbeiter auf ein bestimmtes Gebäude an der Straße, um dessen Fähigkeit zu verwenden. Auf jedem Gebäude darf nur ein Arbeiter stehen.

 

Das Einsetzen eines Arbeiters kostet zu Beginn immer 1 Denar; sobald der erste Spieler jedoch passt, steigt der Preis um einen Denar. Passt auch ein zweiter Spieler, so kostet das Einsetzen eines Arbeiters für die übrigen Spieler schon 3 Denar usw. Haben alle Spieler gepasst, ist diese Phase beendet.

 

(3) Nun werden der Straße entlang die ersten 6 Gebäude vor der Brücke aktiviert. Ein Gebäude aktivieren bedeutet, die Eigenschaft dieses Gebäudes zu nutzen. Dies geschieht aber nur bei den Gebäuden auf denen sich Arbeiter befinden. Die Gebäude haben - wie gesagt - alle eine unterschiedliche Eigenschaft. So kann man beispielsweise im Kontor Geld erhalten, auf dem Turnierplatz kann man gegen ein Tuch und einen Denar die Gunst des Königs erhalten und in den Ställen kann man die Spielerreihenfolge verändern.

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(4) In dieser Phase hat jeder Spieler die Möglichkeit, den Vogt um bis zu 3 Felder vor- oder zurückzuversetzen. Dies kann große Auswirkungen haben, da die Gebäude der Straße folgend nur bis zum Vogt aktiviert werden. Gibt es somit nach dieser Phase Arbeiter, die sich auf einem Gebäude befinden, welches sich der Straße folgend hinter dem Vogt befindet, so wurden diese Arbeiter vergeblich gesetzt und sind in dieser Runde nutzlos. Für jedes Feld, um das der Vogt versetzt wird, muss der Spieler 1 Denar zahlen.

 

(5) Nun werden die Gebäude hinter der Brücke der Reihe nach bis zum Vogt aktiviert. So gibt es einmal Produktionsstätten, an denen der Spieler verschiedene Rohstoffe erhält und viele andere Gebäude wie den Markt, die Bank, den Schneider oder die Kirche, bei denen man Rohstoffe oder Geld in andere Dinge wie beispielsweise Prestige-Punkte eintauschen kann.

 

Mithilfe des Zimmermanns, dem Maurer oder dem Notar kann man ein weiteres Gebäude bauen. Wird eines dieser Gebäude aktiviert, sucht sich der Spieler ein passendes Gebäude aus, welches er bauen will. Der Zimmermann kann nur Holzhäuser (orange-  Hintergrund), der Maurer nur Steinhäuser (grauer Hintergrund) und der Notar nur Wohnhäuser (grüner Hintergrund) bauen. Der Spieler zahlt die angegebenen Rohstoffkosten und setzt das Gebäude auf das nächste freie Feld an der Straße.

 

Außerdem erhält der Spieler eine bestimmte Anzahl an Prestige-Punkten und markiert das Gebäude mit einem eigenen Haus. Das ist wichtig, da man für jedes Mal, wenn ein anderer Spieler einen Arbeiter auf ein eigenes Gebäude setzt, einen Prestige-Punkt erhält.

 

(6) Nun können alle Spieler, die einen Arbeiter in das Schloss gesetzt haben, dort mitbauen. Jedes Teil kostet 3 Rohstoffe, wovon mindestens ein Rohstoff Nahrung sein muss. Für jeden Teil, den ein Spieler im Schloss baut, setzt er eines seiner Häuser auf die vorgegebene Leiste und erhält dafür Prestige-Punkte.

 

Zusätzlich erhält der Spieler, der in einer Runde die meisten Teile gebaut hat, eine "Gunst des Königs". Das Schloss wird in 3 Teile unterteilt: Bergfried, Mauerwerk und Türme. Zuerst bauen die Spieler nur Teile des Bergfriedes, bis dieser gewertet wird. Anschließend bauen die Spieler am Mauerwerk bis zu der entsprechenden Wertung um zuletzt an den Türmen.


Am Schloss sollte jeder Spieler mitbauen.
   
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(7) Der Seneschall rückt ein Feld auf der Straße weiter (oder sogar 2 Felder, falls sich der Vogt hinter dem Seneschall befindet). Anschließend wird der Vogt auf des Feld des Seneschalls gesetzt und eine neue Runde beginnt.

 

Auf dem vierten leeren Feld an der Straße befindet sich das Bergfried-Symbol, auf dem zehnten das Mauerwerk-Symbol und auf dem sechzehnten das Türme-Symbol. Rückt der Seneschall am Ende einer Runde auf eines dieser Felder, findet eine Wertung statt.

 

Es wird nun betrachtet, wie viele Schlossteile alle Spieler am entsprechenden Abschnitt des Schlosses errichtet haben (=wie viele Häuser auf der entsprechenden Leiste stehen). Hat ein Spieler überhaupt keinen Teil errichtet, kostet ihn das Prestige-Punkte. Alle anderen Spieler erhalten bis zu 3 "Gunsten des Königs", je nachdem, wie viele Teile man gebaut hat.

 

Die Tabelle oben rechts auf dem Spielplan enthält 4 Zeilen mit jeweils 5 Feldern. Erhält man die Gunst des Königs, so darf man eine seiner vier Markierungsscheiben (zu Beginn befinden sich alle Markierungsscheiben links der vier Zeilen) in einer Zeile um ein Feld weiter nach rechts rücken. Jede Zeile bringt verschiedene Boni. So erhält man in der ersten Zeile Prestige-Punkte, in der zweiten Denar, in der dritten Rohstoffe und in der vierten vergünstigte Rohstoffkosten für Gebäude.

 

Wurde die dritte Schloss-Wertung (Wertung der Türme) vollzogen, ist das Spiel beendet. Der Spieler mit den meisten Prestige-Punkten hat gewonnen. [cg]

 

Vielen Dank an HUCH & FRIENDS / Hutter Trade für ein Rezensionsexemplar!
 
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MINUS:
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PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  Mit "Caylus" ist dem Autor William Attia ein sehr gutes Aufbauspiel gelungen. Die Idee, wenn auch nicht neu, wird dem Spieler gut übermittelt und das optisch gelungene Spielmaterial schafft eine schöne Atmosphäre.

Die Regeln sind so umfangreich, dass selbst die Zusammenfassung die Form eines beidseitig bedruckten DIN-A4 Blattes hat. Das hat zwar zur Folge, dass die ersten Runden für einen Newbie ziemlich anstrengend sein können, doch nach ein Paar Runden hat man, nicht zuletzt aufgrund der vielen Hinweisen auf dem Spielplan, das Regelwerk gut verstanden und muss nur noch selten auf die Zusammenfassung blicken. Doch gerade die umfangreichen Regeln sind der große Pluspunkt des Spiels: der Spielablauf ist dadurch sehr abwechslungsreich.

Das Grundprinzip einer Runde ist zwar immer das selbe, doch durch die 38 verschiedenen Gebäude, die alle eine unterschiedliche Funktion im Spiel haben, ist man in jeder Runde mit etwas anderem beschäftigt. Ein Muss für alle Freunde dieses Spielegenres.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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