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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Lookout Spiele  ..i..
Autoren: Uwe Rosenberg
Spieleranzahl: 1 bis 7
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min. pro Spieler

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Caverna
 
Die Höhlenbauern

Eure Aufgabe: In Höhlen buddeln, den Wald roden, Tiere halten, den Acker bestellen, eure Zwerge ernähren und vermehren oder auf Streifzüge schicken!
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält einen "Heimatplan", auf der er seine Zwergenwelt entwickelt. Vorab sei sehr empfohlen, sich auf Seite 6 (oben) der Spielanleitung sich zuerst anzuschauen, wofür es in der Endwertung Siegpunkte (hier: Goldpunkte) gibt. Diese Übersicht zeigt eine Schlusswertung mit allen Wertungsmöglichkeiten.

Beginnend mit einer Wohnhöhle für 2 Zwerge und der Unterbringungsmöglichkeit für ein Tierpaar startet das Spiel. Ein von der Mitspieleranzahl bestimmter, modularer Spielplan mit verschiedenen Aktionsfeldern (nur von einem Zwerg pro Runde nutzbar) wird ergänzt von einer zusätzlich pro Runde aufzudeckenden Aktionskarte. Das Spiel geht über 12 Runden (hier gibt es Ausnahmen), in denen sich durch Schaffung neuer Wohnhöhlen und Geburt von weiteren 3 Zwergen die Aktionsmöglichkeiten kontinuierlich ausbauen lassen. Es gibt eine stattliche Anzahl von Einrichtungsplättchen für die Höhlen, mit denen Vorteile und Siegpunkte generiert werden. Im Berg werden auch Erz- und Rubinminen angelegt. Rubine sind in diesem Spiel quasi Joker zum Tauschen.

Außerhalb des Berges hat man in der Ebene den Wald zu roden, um Wiesen (später, nach Einzäunung, sind es dann Weiden) und Äcker anzulegen. Auf den Äckern kann Getreide und Gemüse angebaut werden. Für die Tierhaltung auf den Wiesen gibt es Schafe, Wildschweine und Rinder, zusätzlich auch kleine Hunde (= keine Nahrung), die Schafe in einer bestimmten Stückzahl auf Wiesen/ Weiden hüten können. Jeweils ein Esel für den Minenbetrieb kann in einer Mine gehalten werden.

Rechts unten auf dem Heimatplan sind die Umtauschmöglichkeiten in Nährwerten für die Ernährungsphasen aufgedruckt. Diese Ernährungsphasen (eine Ackerphase geht voraus, anschließend erfolgt die mögliche Tiervermehrung) erfolgen am Ende bestimmter Runden, sind zum Teil - je nach Auslosung - aber auch variabel.

Durch die Schmiedekunst können Zwerge aus Erz Waffen in einer Kampfstärke von bis zu 8 schmieden lassen, die bis auf 14 gesteigert werden kann. Mit ihren, auf die als Scheibe dargestellten Zwerge abgelegte Kampfstärke können auf bestimmten Aktionsfeldern Streifzüge mit unterschiedlicher Beute durchgeführt werden. Übersichtskarten zeigen auch die nach Kampfstärke sortierten Beutestücke.

Am Ende gewinnt nach 12 Runden, oh Wunder, der Spieler mit den meisten Siegpunkten. [gg]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
viele strategische Möglichkeiten
tolles Spielmaterial
relativ unkomplizierter Einstieg

ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spiel Auf- und Abbau dauert recht lang
je nach Spielerzahl lange Spieldauer
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gerhard: Ein Strategiespiel mit einer Grundausstattung von 1 bis zu 7 Mitspielern findet man selten. Dementsprechend schwer ist die Box mit den vielen Holzteilen. Die Ausstattung lässt vom Material her keine Wünsche offen, allerdings benötigt "Caverna" mit steigernder Spielerzahl einen (sehr) großen Tisch!

Die Aktionsmöglichkeiten sind sehr vielfältig, so dass die Spielzeitangabe von 30 Minuten pro Spieler bei Runden mit Erstspielern meist überschritten wird. Gerade die vielen strategischen Möglichkeiten sind es dann aber, die den Wiederspielreiz so stark machen.

In allen unseren Spielrunden kam "Caverna" sehr gut an. Der Einstieg ist - für ein Spiel dieser Art, das sich bevorzugt an Vielspieler richtet - nicht übermäßig schwer; es gibt auch eine Einsteigervariante. Die Spielanleitung ist sehr gut erklärend, mit vielen Regelbeispielen und einem zusätzlichen Anhang, der die vielen Einrichtungsplättchen erklärt, ausgestattet.

Zu einer Runde "Caverna" kann man mich jederzeit gerne einladen. Das Spiel ist gut ausgewogen. Wenn nach Minuspunkten gefragt wird, so empfinde ich nur den Auf- und Abbau des Spiels (aufgrund des umfangreichen Materials) als lang, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Abschließend drängt sich dann noch die Frage zum Vergleich mit Uwe Rosenbergs Meisterwerk "Agricola" auf. Insgesamt empfinde ich "Agricola" als ein ganz anderes, auch herausforderndes Spiel, trotz ähnlicher Mechanik. Ein Vielspieler mit großer "Agricola"-Erfahrung könnte mit "Caverna" eventuell etwas unterfordert sein, aber dies sollte jeder für sich entscheiden. Von mir gibt's 9 Punkte für "Caverna", sehr gut!
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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