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Genre: Geschicklichkeit
Verlag: Woodestic
Spieleranzahl: 2 / 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

 
Carrom
 
Hochwertiges Fingerbillard
Wieder eines der Spiele, das durch "Schlag den Raab" zu neuer Bekanntheit gelangte - wer bringt seine 9 Spielsteine ins Ziel und erreicht zuerst 22 Punkte?
 
     

Das Carrom-Brett wird in der Tischmitte errichtet, vorzugsweise auf einem quadratischen Tisch, der es von der Größe her ermöglicht, dass die vier Ecken des Brettes frei liegen. Das Brett sollte vor der Nutzung nochmals mit dem beiliegenden Carrom-Pulver bestäubt werden, um eine maximale Gleitfähigkeit zu erreichen. Die Steine werden um die Queen herum anhand der Grundaufstellung platziert.

Die Spieler sitzen sich gegenüber. Es kann auch in 2er-Teams gespielt werden, dann sitzen sich die Team-Mitglieder immer gegenüber. Sobald das Spiel beginnt, darf kein Spieler mehr aufstehen, um sich in eine bessere Position zu bringen. Gespielt wird von der Grundlinie (beide Linien des Grundlinienbereiches müssen berührt werden) aus, die lediglich mit der Hand (kein Ellbogen) überquert werden darf. Gespielt wird immer mit dem Striker. Er darf nur geschnippt, nicht aber geschoben werden. Geschnippt werden kann auf unterschiedliche Weise. Jeder darf selbst entscheiden, welche Technik (Zeigefinger, Daumen usw.) er verwenden möchte. Sobald der Striker den Grundlinienbereich verlässt, gilt der Schuss als erfolgt. Verlässt er beim Schuss das Spielfeld, kann nur dann weitergespielt werden, wenn er zuvor einen eigenen Stein berührt hat.

Der weiße Spieler beginnt. Sein erster Schuss gilt dann als erfolgt, wenn er wenigstens einen Stein in der Mitte getroffen hat. Er hat insgesamt drei Versuche, um das zu erreichen. Rutscht der Striker dabei allerdings in eines der Löcher, endet der Zug des Spielers sofort. Versenkt der Spieler bei seinem Schuss einen eigenen Stein in einem Loch, darf er einen weiteren Zug machen. Dabei schießt er erneut von der Grundlinie aus. Für das Versenken der Queen erhält der Spieler 3 Punkte. Die Queen darf aber nicht zuerst oder zuletzt im eigenen Zug versenkt werden. Erst muss ein eigener Stein versenkt werden, dann die Queen, dann ein weiterer eigener Stein. Ohne diese Abfolge muss sie wieder in der Mitte des Spielfeldes platziert werden.

Wird der Striker ohne Berührung eines eigenen Steines in ein Loch geschossen, gilt der Zug als beendet. Zur Strafe muss der Spieler einen bereits versenkten eigenen Stein wieder in den Mittelkreis des Spielfeldes zurücklegen. Diese Strafmaßnahme wird notfalls auch aufgeschoben bis zum Versenken des ersten eigenen Steines. Sollte zusammen mit dem Striker auch ein eigener Stein ins Loch rutschen, wird dieser zusammen mit einem Strafstein wieder in die Spielplanmitte gelegt. Fremde Steine, die zusammen mit dem Striker ins Netz gehen, gelten als Punkt für den anderen Spieler. Glück gehabt.

Ein Spieler, der zuerst alle eigenen Steine und die Queen versenkt hat, gewinnt das Spiel. Er erhält alle noch auf dem Brett verbliebenen gegnerischen Steine als Pluspunkte, zuzüglich zu den eventuellen 3 Punkten für die bestätigte Queen. Es werden mehrere Runden gespielt, bis der erste Spieler 22 Punkte erreicht oder überschritten hat. Er gewinnt. [go]

Hinweis: Mehr Infos und Bestellmöglichkeiten findet ihr auf www.woodestic.com 
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
tolles Duellspiel
hochwertige Ausstattung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
keine Auffangvorrichtung für
   die Scheiben in den Löchern
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Das altbekannte Fingerbillard erfreut sich auch heute noch deutlicher und vor allem steigender Beliebtheit. Das ursprünglich aus Regionen rund um Indien stammende Spiel, dessen Herkunft nach wie vor nicht geklärt ist, wird in der Schweiz unter dem Namen Carambole gespielt. Es gilt in seiner Herkunftsregion als echter Volkssport. Das Ziel des Spieles ist dabei recht einfach. Schieb die eigenen neun Scheiben in die Löcher, indem du sie mit dem Striker anspielst. Das Prozedere erinnert deutlich an Poolbillard, nur das jetzt mit den Fingern gespielt wird. Das aber beinhaltet auch den einzigen Haken an der Sache. Fingerfertigkeit, gute Augen-Hand-Koordination und die Freude am Training werden zum gelungenen Spielablauf benötigt. Der beinhaltet nur wenige Regeln, die klar besagen, was geht und was nicht. Gespielt wird nach den typischen Regeln, in denen mittlerweile auch weltweite Meisterschaften ausgetragen werden (Vereine rund ums Spiel inklusive). 

Ja, das Spiel ist alt und trotzdem möchte ich es aufs Neue allen ans Herz legen, die Schnippspiele mögen. Das Material der Firma Woodestic ist dabei super verarbeitet und stabil. Auch das beiliegende Pflegematerial zum Erhalt der Oberflächengleitfähigkeit ist einfach zu nutzen mit guter Wirkung. Einzig die Löcher sorgen für ein "schade", denn diese wurden offen gelassen und die Steine fallen beim Treffer einfach auf den Boden, statt in ein Auffangnetz. Das stört den Ablauf und vor allem den Spielspaß nicht, vermindert aber doch das Gefühl für die Perfektion des Brettes. Tatsache aber ist: Die begeisterten Spieler stört es kaum. Das Spiel macht Spaß und bringt mich zur Verzweiflung - meine eigene Trefferquote ist regelrecht unterirdisch. Na gut, gewinnen ist nicht alles im Spiel. Mir macht es trotzdem Spaß und meinen Mitspielern noch mehr. Warum nur? ;)

Fazit: "Carrom" von Woodestic ist trotz seines hohen Preises und der fehlenden deutschen Anleitung sein Geld wert. Toller Langzeitspielspaß ist garantiert - bei ordnungsgemäßer Pflege versteht sich.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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