Nachdem alle Spieler ihre Farbe gewählt haben
und den Gunstmarker und die SPQR-Marker
(zunächst sechs Stück mit Wertigkeiten von -1
bis 4) ihrer Farbe an sich genommen haben,
werden die fünf farbcodierten Civitas-Stapel
gemischt und nebeneinander auf den Tisch gelegt.
Jeweils zwei Karten von jedem Stapel bilden die
Anfangskarten, wobei die Karten untereinander
gelegt werden, um ihre Rangfolge anzuzeigen. Die
Spielerreihenfolge wird ausgelost und dann durch
die Ordo-Karten angezeigt.

Die fünf
farblich getrennten "Civitas"-Stapel werden
aufgereiht... |
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... und je 2
Anfangskarten aufgedeckt. |
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Der Augustus-Stapel enthält die verschiedenen
Imperatoren und wird darunter bereitgelegt.
Amtierender Imperator zu Spielbeginn ist
natürlich Caligula. Seine ersten beiden Rivalen
werden vom Augustus-Stapel aufgedeckt und links
und rechts vom Stapel, aber unterhalb von
Caligula, platziert.
Die Kartenstapel „Pugio“
und „Coniura“ werden ausgelegt, ebenso wie die
sechs Sequentia-Karten, die durch ihre
Aneinanderreihung die Reihenfolge der
Abarbeitung der Civitas-Karten und anderer
Ereignisse vorgeben.
Die Runde beginnt mit dem abwechselnden Auslegen
der SPQR-Marker auf die Civitas-Karten. Diese
haben hierzu Legefelder, einige nur eins, einige
mehrere, einige haben zusätzliche Legefelder,
die nur bei vier oder fünf Spielern besetzt
werden dürfen.
Dieser Rundenteil ist wie eine
verdeckte Auktion: Keiner weiß, wie viel der
andere setzt, jeder weiß aber, dass mindestens
der auf der Civitas-Karte aufgedruckte Wert
erreicht werden muss, um die Karte zu bekommen
oder sich vor ihr zu schützen. Hinzu kommt, dass
einige Karten nur dem Sieger der „Auktion“
nützen, einige allen, wieder andere schaden
allen, die KEINEN Marker mit ausreichender
Wertigkeit auf die entsprechende Karte gesetzt
haben.
Die Civitas-Karten haben ganz
unterschiedliche Funktionen: Sie gewähren einem
Spieler Pugio- oder Coniura-Karten oder beides,
sie bescheren einem Spieler zusätzliche
SPQR-Marker (mit Wertigkeiten bis zu 6), sie
erlauben den Einsatz bereits verbrauchter Marker
oder den Austausch oder das Entfernen von
SPQR-Markern (auch gegnerischen!).
Mit Civitas-Karten lassen sich auch andere
Civitas-Karten verbannen und die Reihenfolge der
Sequentia oder die Spielerreihenfolge ändern.
Civitas-Karten können auch Siegpunkteverlust
bewirken oder dazu führen, dass man Karten
abwerfen muss.

Der
"Augustus"-Stapel enthält die Imperatoren - Caligula
(oben) amtiert zu Spielbeginn. |
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Die
Sequentia-Karten bestimmen die Reihenfolge der
Ereignisse. |
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Wenn alle Marker gelegt sind, bestimmt die
Sequentia, in welcher Reihenfolge der Spielzug
abgearbeitet wird (meist durch Festlegung der
Reihenfolge der Civitas-Karten).
Die farbige Civitas-Karte, die der aktuellen Farbe der
Sequentia-Anzeige entspricht und den ersten Rang
hat (sprich: die erste aufgedeckte ist), wird
abgearbeitet, indem alle auf ihr liegenden
SPQR-Marker aufgedeckt werden. Die Karte darf
derjenige nutzen, der die meisten Punkte in
Markern auf die Karte gelegt hat, aber nur, wenn
diese Punktzahl mindestens dem auf der Karte
aufgedruckten Wert entspricht.
Haben mehrere
Spieler die gleiche Punktzahl, entscheidet die Ordo-Karte: Wer höher in der Zugreihenfolge ist
(also die kleinere römische Zahl auf der
Ordo-Karte hat), erhält den Effekt der
Civitas-Karte oder darf diesen ignorieren, falls
es sich um eine negative Karte handelt. Es gibt
auch Karten, die für alle gelten, die Marker mit
der mindestens erforderlichen Wertigkeit auf
ihnen platzieren.
Sobald eine Sequentia-Karte vollständig befolgt
wurde, haben alle Spieler, beginnend mit dem
Startspieler, die Möglichkeit, eine Verschwörung
anzuzetteln. Wer das will, braucht
Coniura-Karten oder Pugio-Karten mit dem
„Verschwörung“- Symbol. Reihum verkünden die
Spieler, ob sie sich verschwören wollen oder
nicht. Will dies niemand, geht es mit der
nächsten Sequentia-Karte weiter. Ansonsten legen
die Spieler Verschwörungskarten aus.
Der Spieler
mit den meisten Verschwörungskarten ist der
Anführer, es sei denn, andere Spieler möchten um
die Anführerposition mitstreiten. Dann werden so
lange Verschwörungskarten ausgelegt, bis alle
"passen" oder keine Karten mehr haben. Der
Spieler mit den meisten ausliegenden
Verschwörungskarten ist der Anführer der
Verschwörung.
Alle, die nicht um die
Anführerposition mitgeboten haben, legen eine
Verschwörungskarte aus, um zu signalisieren,
dass sie sich an der Verschwörung beteiligen,
oder tun nichts, wenn sie sich heraushalten
wollen oder dem Imperator treu sind. Dann legt
der Anführer seinen Gunstmarker auf einen der
links und rechts des Augustus-Stapels
ausliegenden Rivalen.
Alle anderen Verschwörer
legen ihre Gunstmarker auf diesen Rivalen,
sofern dort noch besetzbare Felder vorhanden
sind. Kaisertreue Spieler legen ihre Gunstmarker
auf den amtierenden Imperator.

Mit den "Coniura"-
und "Pugio"-Karten werden Verschwörungen angezettelt. |
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Anschließend legt
der Anführer Dolchkarten aus, um den Imperator
zu meucheln, die anderen Verschwörer können dies
ebenfalls tun; die Kaisertreuen versuchen, den
Herrscher mit ihren Dolchen zu verteidigen, aber
jeder höchstens mit einem. Verschwörer- und
Verteidigerdolche werden verrechnet. Überwiegt
in der Differenz die Verschwörerseite, wird die
Zahl der übriggebliebenen Dolche vom Wert des
amtierenden Imperators abgezogen.
Erreicht
dieser den Wert Null (oder weniger), stirbt er
und der begünstigte Rivale besteigt den Thron.
In diesem Fall erhält der Anführer einen
Verschwörungspunkt (=Siegpunkt), alle anderen
Verschwörer einen Siegpunkt, wenn sie mindestens
eine Dolchkarte ausgelegt haben. Überlebt der
Imperator, bekommt niemand Punkte.