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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie (Legespiel)
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Queen Games  ..i..
Autor: Dirk Henn
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 45-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
  San Francisco Cable Car
 
Alles einsteigen! Die Tram fährt ab! 
Längst sind sie zum Kult geworden - die Straßenbahnen San Franciscos.
Wer die längste Cable Car-Linie baut, ist bei diesem Spiel weit vorn!

 

     

So funktioniert's:

Jeder Spieler übernimmt im Grundspiel die Rolle einer Cable Car-Gesellschaft. Er stellt seine farbigen Stationen auf die, in der Spielanleitung angegebenen, nummerierten Felder des Spielplans. Von den 4 Stapeln mit Schienenplättchen zieht jeder Spieler eines verdeckt auf die Hand.

 

Der Spielplan: Außen die Cable Car-Stationen in unterschiedlichen Farben.
   
Jeder Spieler hat stets ein Schienenplättchen auf der Hand.
   

 

Gespielt wird reihum. Der jeweils aktive Spieler hat nun die Wahl, sein Hand-Schienplättchen auf den Spielplan zu legen und anschließend ein neues nachzuziehen oder alternativ ein verdecktes Plättchen direkt vom Stapel auf den Spielplan zu platzieren.

 

Ziel ist es, die eigenen Stationen an möglichst lange Strecken zu koppeln bzw. Gegnerstationen möglichst schnell zu einem Zielbahnhof zu führen. Jedes Schienenplättchen zeigt an jeder Kante 2 Schienenübergänge. Der Verlauf der Schienen ist dabei unterschiedlich - mal gibt es gerade Strecken, mal gibt es Kreuzungen, mal Wendeschleifen.  Der Spieler muss sich also stets entscheiden, an welche Stelle er das Plättchen auf der Spielfläche ablegt, denn damit bildet er nach und nach die Tramlinien.

 

Ein neues Plättchen muss, wenn es ausgelegt wird, stets mindestens eine gemeinsame Kante mit einem bereits ausliegenden Plättchen oder mit einer Cable Car-Station haben. Die Plättchen sollten zunächst alle in einer Richtung ausliegen (d.h. die Dächer der Häuser zeigen nach oben). Diese Regel kann jedoch in späteren Partien aufgehoben werden.  Nicht erlaubt ist es, eine Station mit einem einzigen (!) Plättchen - über eine Wendeschleife- an einem Zielbahnhof anzudocken. Jede Linie muss über mindestens 2 Plättchen verlaufen!

 

Die gelbe Station wurde mit einem Zielbahnhof verbunden.
   
Die Punkte werden auf der außen verlaufenden Zählleiste markiert.
   

 

Sobald ein Spieler ein Plättchen anlegt, das eine (eigene oder fremde) Station mit einem Zielbahnhof verbindet, wird diese Strecke gewertet. Jedes Plättchen, über das die Linie verläuft, bringt 1 Punkt für den Spieler, der die angeschlossene Cable Car-Station besitzt.  Verläuft eine Strecke mehrfach über ein Plättchen, wird dieses bei jeder "Überfahrt" mitgezählt!  Die Punkte markiert der entsprechende Spieler mit seinem Zählstein auf der Punkteleiste. Den Streckenabschluss kennzeichnet er zudem mit einer 90-Grad-Drehung der Station.

 

Wird eine Cable Car-Station mit der "Power Station" in der Mitte des Spielplans verbunden, werden die Punkte dieser Linie verdoppelt. Wurden alle Plättchen ausgelegt, wird abgerechnet - wer die meisten Punkte machen konnte, gewinnt.

 

Variante: "Die Gesellschaften"

In der Variante besitzt kein Spieler mehr eine eigene Spielerfarbe. Stattdessen werden, unabhängig von der Spielerzahl, die Cable Car-Stationen aller Farben auf das Spielbrett gestellt. Jede Farbe symbolisiert eine der insgesamt 8 Gesellschaften, zu denen nun Aktien angeboten werden.

 

In der Variante "Die Gesellschaften" wird mit Aktien gespielt.
   
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Auf dem Aktien-Tableau werden 4 verdeckte Stapel gebildet - je einer mit 10%-, einer mit 20%-, einer mit 30%- und einer mit 40%-Aktien. Jeder Stapel beinhaltet genau 1 Aktie von jeder der 8 Gesellschaften. Die Spieler ziehen nun jeweils eine verdeckte Karte von jedem Stapel. Jeder besitzt somit 4 Handkarten, die die Anteile an den jeweiligen Gesellschaften zeigen.  Besitzt ein Spieler beispielsweise die rote 40%-Aktie, wird er versuchen, die rote Gesellschaft möglichst weit nach vorn zu bringen.  Eine Karte wird zudem von jedem Stapel aufgedeckt und offen ausgelegt.

 

In einem Spielzug hat der Spieler die Wahl zwischen "Plättchen von der Hand bzw. vom Stapel auslegen" oder "Aktie tauschen". Wählt er die zweite Option, legt er die auszutauschende Aktie von seiner Hand unter den Stapel mit der entsprechenden %-Zahl und nimmt sich dafür die offen ausliegende Karte mit dem selben Aktienanteil (d.h. eine 20%-Aktie kann z.B. nur gegen eine andere 20%-Aktie getauscht werden!).  Anschließend deckt er eine neue Karte vom Stapel auf.

 

Das Auslegen der Plättchen geschieht wie im zuvor beschriebenen Grundspiel. Wird eine Strecke abgeschlossen, erhält nun diesmal nicht ein bestimmter Spieler die Punkte, sondern die Gesellschaft, deren Cable Car-Station an der Linie beteiligt ist. Überschreitet eine Gesellschaft die 25-Punkte-Marke, dürfen ab sofort keine Aktien mehr getauscht werden!

 

Wurden alle Plättchen ausgelegt, wird die Platzierung der Gesellschaften ausgewertet. Die schlechteste Gesellschaft erhält den Wert "1", die zweitschlechteste den Wert "2" etc. Die beste Gesellschaft erhält somit den Wert "8". 

 

Nun verrechnen die Spieler ihre Aktien, die sie auf der Hand halten, mit den Werten der dazu passenden Gesellschaften. Dabei gilt: Eine 10%-Aktie bringt dem Besitzer den einfachen Wert, eine 20% den doppelten, eine 30%-Aktie den dreifachen und eine 40%-Aktie den vierfachen Wert der jeweils dazugehörigen Gesellschaft. (Beispiel: die blaue Gesellschaft hat den Wert 7, der Spieler besitzt eine blaue 30%-Aktie. Sie bringt ihm den dreifachen Wert der Gesellschaft, also 3 x 7 = 21 Punkte). Sämtliche Punkte werden addiert.

 

Bonuspunkte gibt es für die Spieler, die "Hauptaktionär" einer Gesellschaft sind, also die Mehrheit der Aktien einer Farbe besitzen. Sie erhalten jeweils ein abgerundetes Zehntel der Erfolgspunkte dieser Gesellschaft (z.B.: die gelbe Gesellschaft hat 43 Punkte erzielt, 43:10=4,3,  abgerundet 4 Bonuspunkte).

 

Wer die meisten Siegpunkte erzielt, ist der Gewinner. [ih]
 
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 ERKLÄRVIDEO
   
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  PLUS:
PLUS:
leicht zu erlernendes
   Familie-Legespiel
neue Variante sorgt für
   Abwechslung
ENDE
  MINUS:
MINUS:

Einfluss variiert nach Spielerzahl
   und Variante
mitunter etwas unübersichtlich
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
   
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Im Jahr 2000 veröffentlichte der Verlag Queen Games bereits zum ersten Mal das vorliegende Spielkonzept von Dirk Henn - damals unter dem Namen "Metro" (> Test). Heller, freundlicher und größer ist sie geworden, die Neuauflage mit dem - ebenfalls schöneren - Thema "Cable Car".

Statt düsterer Schienenplättchen "unter Tage" sind die neuen Plättchen nun mit Häusern und Grünanlagen illustriert. Was vom Design zwar, für sich betrachtet, eine Verbesserung darstellt, ist für die Augen der Spieler leider etwas anstrengender geworden. Die fehlenden Kontraste führen im fortgeschrittenen Spielverlauf zu einer gewissen Unübersichtlichkeit beim Werten von Strecken.

Der Spielablauf ist simpel und schnell zu verstehen, trotzdem von taktischen Entscheidungen der Spieler geprägt. Wer an der Reihe ist, hat stets die Wahl, ob er lieber die eigene Strecke verlängert oder eine fremde Strecke möglichst kurz hält. Dabei ist eine Glücksabhängigkeit beim Ziehen der Schienenplättchen nicht von der Hand zu weisen - sie ist aber keinesfalls störend, sondern trägt eher zur Spannung bei.

Die Aktien-Variante soll dem entgegen wirken. Dadurch, dass jeder Spieler mit verdeckten Aktien spielt, ist hier kein gezieltes Blockieren mehr möglich - es sei denn, jemand nimmt den offenen Aktientausch in Anspruch, welcher jedoch meist nur wenig Sinn hat, da sich schlecht abschätzen lässt, welche Gesellschaft am Ende die Nase vorn hat. Das Potential der Variante wird - im Gegensatz zum Grundspiel - erst mit großer Spielerzahl ausgeschöpft, da dann gegen viele "unbekannte" Gegner gespielt wird. Im Zweierspiel wirkt die Variante dagegen eher beliebig. 

Wirklich innovativ ist die Spielidee hinter "Cable Car" nun also nicht gerade - Plättchen geschickt aneinanderlegen, um Strecken zu bilden - das gab es schon oft und es funktioniert mit vielen aufgesetzten Themen. Trotzdem besitzt "San Francisco Cable Car" genug Charme und kleine neue Impulse, um den Titel zu einem gelungenen Familienspiel zu machen.

Leichter Einstieg, simpler Ablauf, eine Mischung aus taktischem Spiel und Gegner-Ärgern - mir gefällt's.
(> Video)

* Abweichend vergebe ich 8 Punkte für das 2-Personen-Grundspiel bzw. die Variante in voller Besetzung.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
   *
Ende
 
 

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