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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Emanuele Ornella
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Byzanz
 
"Buntes Treiben" auf dem Markt
Ob Wein, Oliven oder Gewürze - jeder Spieler versucht Warenpakete günstig zu ersteigern, um sie hinterher gewinnbringend zu verkaufen.
 

     

Als Händler auf dem Markt von Byzanz gilt es, Waren auf Auktionen zu ersteigern und anschließend wieder zu verkaufen. Bezahlt wird in Naturalien.

 


In dieser Runde gibt es eine Angebot von 5 Warenkarten.
   
Jeder Spieler besitzt zunächst 4 Waren (Handkarten) für die Auktionen.
   

 

So funktioniert's:

Jeder Spieler erhält zu Beginn vier Warenkarten auf die Hand. Die Karten zeigen unterschiedliche Warensorten (6 gibt es insgesamt), die mit verschiedenen Farben gekennzeichnet sind. Bei jeder Sorte haben die Karten eine Wertigkeit von 1 bis 4. Zusätzlich gibt es noch farblose Händler, die als Joker fungieren. Sie haben die Wertigkeit 0. Die nicht verteilten Warenkarten liegen als Nachziehstapel bereit. Die Waren dienen als Bezahlmittel.
 

Als nächstes gibt es sechs Angebotskarten mit den Zahlen 1 bis 6. Sie zeigen an, um wie viele Warenkarten es in einer Auktion geht. In einem Spiel werden so viele Angebotskarten benötigt, wie Spieler teilnehmen. Welche Angebotskarten man wählt, hängt von der Anzahl der Spieler ab. Aus diesen Karten wird ein Stapel gebildet, wobei die Zahlenwerte nach oben hin aufsteigen müssen. Zu Beginn liegt also immer die Angebotskarte mit der höchsten Zahl oben auf.

 

Ein Spiel verläuft über mehrere Durchgänge. Zu Beginn eines Durchgangs werden so viele Warenkarten vom Nachziehstapel aufgedeckt, wie die oberste Angebotskarte angibt. Die aufgedeckten Karten werden nun alle zusammen versteigert. Der Startspieler beginnt und gibt sein Gebot ab, indem er eine oder mehrere Warenkarten offen vor sich ablegt. Reihum können die Spieler nun mit ihren Karten das Gebot erhöhen, indem sie Warenkarten ausspielen, die in der Summe eine höhere Zahl ergeben als die Warenkarten des Vorgängers, oder sie passen und steigen somit aus dieser Auktion aus.

 


Am "Markt von Byzanz" heißt es, die besten Warengruppen zu ergattern.
   
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Für das Bieten darf ein Spieler Warenkarten verschiedener Farben verwenden. Die Auktion ist beendet, sobald alle Spieler, bis auf einen, gepasst haben. Dieser Spieler gewinnt die Auktion und legt nun die Warenkarten, die er bezahlt hat in den "Markt von Byzanz", welcher durch zwei Marktkarten dargestellt wird und sich am Rand des Spielfeldes befindet.

 

Die restlichen Spieler dürfen die Warenkarten, die sie geboten haben, wieder auf die Hand nehmen. Anschließend erhält der Spieler das Warenpaket, das er ersteigert hat, auf die Hand. Von diesem Paket muss er allerdings auch eine Warenkarte in den Markt von Byzanz legen. Zum Schluss erhält der Spieler noch die oberste Angebotskarte.

 

Nun beginnt die nächste Auktion, an der jeder Teilnehmen darf, der noch keine Angebotskarte besitzt. Spieler, die in dem Durchgang bereits eine Auktion gewonnen haben, dürfen an weiteren Auktionen nicht teilnehmen. Der Ablauf der folgenden Auktionen entspricht dem Ablauf der ersten Auktion mit dem Unterschied, dass die Warenpakete immer kleiner werden, da die Zahlen auf den Angebotskarten ebenfalls kleiner werden.

 

Sobald alle Angebotskarten durchgespielt wurden und somit jeder Spieler genau eine Auktion gewonnen hat, werden nun noch die Waren im Markt von Byzanz verteilt. Hierbei darf sich der Spieler mit der niedrigsten Angebotskarte zuerst alle Warenkarten einer Sorte aus dem Markt nehmen. Anschließend wählt der Spieler mit der zweitniedrigsten Angebotskarte eine Sorte usw. Liegen noch Warenkarten im Markt von Byzanz, nachdem alle Spieler sich Karten einer Sorte genommen haben, werden diese auf den Ablagestapel gelegt.

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Nun beginnt ein neuer Durchgang. Die Spieler bilden aus den Angebotskarten wieder einen Stapel und es dürfen wieder alle Spieler an der nächsten Auktion teilnehmen.

 

Im Laufe des Spiels muss jeder Spieler versuchen, seine Warenkarten möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Waren verkauft man, indem man 3 Warenkarten der gleichen Farbe ablegt. Der Spieler legt die Karte mit dem höchsten Wert verdeckt vor sich ab. Die anderen beiden Karten werden auf den Ablagestapel gelegt. Ein "Händler" kann beim Verkaufen für jede beliebige Warensorte als Joker eingesetzt werden. Da die Händler den Wert 0 haben, werden sie immer auf den Ablagestapel gelegt. Verkauft ein Spieler jedoch 3 Händlerkarten, so darf er einen verdeckt vor sich ablegen; diese Karte ist nun fünf Punkte wert. Waren dürfen zu jedem Zeitpunkt verkauft werden.

 

Ein Spieler darf maximal sieben Karten auf der Hand halten. Hat er mehr Karten auf der Hand, muss er sofort entsprechend viele Karten auf den Ablagestapel werfen oder seine Ware verkaufen.

 

Das Spiel endet, sobald der Nachziehstapel aufgebraucht wurde. Nun addiert jeder Spieler die Werte der Warenkarten, die er beim Verkaufen behalten hat. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen.  [cg]

 

Vielen Dank an Amigo Spiele für ein Rezensionsexemplar!
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ausgeglichener Ablauf
günstig
ENDE
  MINUS:
MINUS:
fehlende interaktive
   Handelsphasen
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  "Byzanz" ist gelungenes und durchaus kurzweiliges Handelsspiel. Der Auktionsmechanismus ist zwar nicht wirklich neu, wurde in diesem Spiel aber gut umgesetzt. Ständig gilt es zu entscheiden, ob es sinnvoll ist, eine frühe Auktion und damit die meisten Karten zu gewinnen oder lieber zu warten, um sich am Schluss früher aus dem Markt bedienen zu dürfen.

Die Regeln sind durchdacht und sorgen für Ausgeglichenheit. Eine echte "Marktstimmung" kommt trotz An- und Verkauf nur teilweise auf, da der "Verkauf" der Waren nur durch solitäres Ablegen von Karten geregelt ist. Vielleicht wäre hier eine zusätzliche Handelsphase unter den Spielern nicht schlecht gewesen.

Der Spielspaß steigt mit der Spieleranzahl - drei Spieler funktionieren, vier sollten es aber dennoch mindestens sein. Das angegebene Einstiegsalter "ab 8 Jahren" erscheint uns zudem als etwas zu niedrig. Insgesamt geben wir jedoch 7 Punkte für ein gutes Kartenspiel für "zwischendurch" mit einem gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei für das "Zwischendurch" auch ca. 45 Minuten Spielzeit einkalkuliert werde
n sollten!
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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