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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Lernen
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Ravensburger  .i.
Autor: Wolfgang Dirscherl
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   
 
   

 

 
Burg Mengenstein
....
Verspielte Mengenlehre
Als kleine Ritter müsst
ihr gut hinschauen: Die Würfel, die aus der Burg rollen, geben vor, welche Symbol-Gruppierungen beim Schnippen anvisiert werden können, um Punkte zu machen.

  
     

Zunächst wird das Material aufgebaut. Dazu benötigen die Kinder auf jeden Fall beim ersten Mal Hilfe. Der Würfelturm wird nach Anleitung zusammengesteckt und in das Schachtelunterteil eingesetzt. Der freie Spielplan bildet die Schnipp-Fläche und wird so in die Tischmitte gelegt, dass er zum jeweiligen aktiven Spieler gedreht werden kann. Ziel ist es, sich das Würfelergebnis genau zu betrachten und dann bestimmten Mengen zuzuordnen. Was bringt mir mehr? Die rote Schlange lieber dem Doppelsymbol mit dem Drachen zuzuordnen oder eher der Farbe rot - oder verliere ich nichts, wenn ich das einfache Schlangensymbol anvisiere?

Der aktive Spieler nimmt also alle Würfel und wirft sie oben in den Würfelturm. Die herausrollenden Würfel zeigen nun insgesamt sechs Symbole. Der kleine Holzwürfel zeigt zudem an, mit welcher der beiden Holzscheiben geschnippt werden darf. Liegt der kleine Holzwürfel auf der Brücke, muss der kleine Schnippstein verwendet werden. Liegt der kleine Holzwürfel jedoch auf der Landschaft, wird der große verwendet. Hat sich der Spieler den entsprechenden Schnippstein genommen, muss er sich nun entscheiden, welches der Felder des Schnipp-Plans er als Ziel nutzen möchte. Dazu betrachtet er sich die Würfelmotive genau und versucht sie in ihrer Menge den unterschiedlichen Feldern zuzuordnen. Trifft er in einem von drei Schnipp-Versuchen ein passendes Feld, darf er die entsprechenden Würfel an sich nehmen, z.B. alle Schlangen oder alle roten oder alle Schlangen und Drachen.

Dann wird der Schnipp-Plan an den nächsten Spieler weitergegeben, der nun seinerseits aus den verbliebenen Würfeln die größte Menge heraus schnippen darf. Hat jeder reihum sein Glück am Wurf versucht, oder wurden alle Würfel entnommen, endet die Runde. Es wird gewertet. Jeder Spieler versetzt seine Figur pro Würfel um eine Zinne der Spielplanunterseite weiter, die als Siegpunktleiste fungiert. Dann ist der nächste Spieler dran.

Es wird reihum gewürfelt und geschnippt, bis der erste Spieler mit seiner Figur das Ziel an der anderen Turmseite erreicht. Er gewinnt das Spiel.

Dazu gibt es eine Spielvariante, in der Mengen vorhergesagt werden. Dazu werden nur der Feld-Teil des Spielplanes und vier Würfel benötigt. Der Spieler setzt seinen Tipp (Schnipp-)Stein auf ein beliebiges Feld und wirft die vier Würfel. Dann darf er sich alle zum Feld passende nehmen. Er darf insgesamt drei Mal werfen, fortlaufend immer mit den Restwürfeln. Dann zieht er seine Figur anhand der erworbenen Punkte. Der nächste darf nun ebenso verfahren. Es gewinnt der Spieler, der als erster das Zielfeld an der anderen Seite des Turmes erreicht. [go]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:

starkes Thema mit
   schönem Material
---
  MINUS:
MINUS:
Schnippen kann frustig sein
  

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Was macht ein gutes Lernspiel für Kinder aus? Diese Frage stelle ich mir oft. Die Kinder sollen - das gibt das Genre vor - etwas lernen. Die Kinder sollen mitdenken. Es muss den Kindern Spaß machen, also auch Abwechslung enthalten. Und das Material soll für die noch manchmal etwas ungeschickten Kinderhände geeignet sein. All das beinhaltet auf jeden Fall "Burg Mengenstein". Vielleicht nicht im Übermaß, aber auf jeden Fall ausreichend. Der Würfelturm ist schnell aufgebaut und mit einiger Übung auch von Kindern zu errichten. Der Turm birgt allerdings die Gefahr in sich, durch unsachgemäße Behandlung und falsches Knicken, ernsten Schaden zu nehmen. Anfangs also unbedingt mit einem Erwachsenen aufbauen!

Das Hineinwerfen der Würfel in den Turm macht Spaß und bringt ein wenig Aktion ins Spiel. Das Erkennen der Mengen verläuft über Motive und Farben und Motivverkopplungen. Das bringt für die Kleinen schon einigen Anspruch mit. Lediglich das Schnippen erscheint schwierig und sorgt für Frust. Allerdings gibt es eine Variante, die diesen Spielaspekt vernachlässigt.

Das Material insgesamt ist passend und funktioniert. Der Ablauf ist rund und passt. Die mathematische Unterlegung funktioniert im Hinblick auf das intuitive Erfassen von Mengen. Schwierig für die Kleinen ist es am Anfang, die Mengen zweier Symbole zu erkennen und miteinander zu verrechnen. Die Gesamtmenge überschreitet jedoch die Zahl "6" nicht und ist so auch für kleinere Spieler erlernbar. Hier kann erstes Rechnen mit Hilfe der Größeren trainiert werden. Unsere Testkinder kamen mit dem Ablauf wirklich gut klar. Das Schnippen verursachte einige Schwierigkeiten. Hier sind Übungsrunden zwingend notwendig.

Fazit: "Burg Mengenstein" ist ein schönes Lernspiel, vor allem da die Kinder dank der Mechanismen  nicht wirklich merken, dass sie schon Mathematik üben.
 
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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