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Spiel-Fakten:

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Genre: Familienspiel
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Inka & Markus Brand
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter:
ab 9 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik

leer
     
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Burgenland
 
Ein Burgbauspiel
Der Spieler, der zuerst alle seine Häuser, Brunnen, Mauern und Palasse auf dem Spielplan verbaut hat, gewinnt.
 
     

Der Spielplan kommt in die Tischmitte. Er zeigt eine Reihe verschiedener Burgen, die durch Wege miteinander verbunden sind. Auf diesen Wegen wird je ein farbiger Grenzstein platziert. Die Spieler nehmen sich ihr spielerzahlabhängiges Spiel-Set (ein Sichtschirm, Mauern, Palasse, Häuser und zwei Brunnen). Dann wird der Vorrat auf dem rechts Spielplan aufgebaut. Dazu gehören die Tausch- und die Bonusplättchen und die offen liegenden Baumeister- und Brunnenkarten. Die Farbkarten liegen als verdeckter Stapel daneben, ebenso die Joker-Karten, die statt einer bestimmten Farbe abgegeben werden können.. Mit dem Aufstellen des roten Brunnenmarkers und der spielerzahlabhängigen Vorverteilung einiger Gebäude auf dem Spielplan endet die Vorbereitung. Der Startspieler zieht einen Joker und vier Karten auf die Hand. Reihum erhalten die Spieler jeweils eine Farb-Karte (5,6...) mehr. 

Wer dran ist, kann aus zwei Möglichkeiten wählen. Er kann Karten ausspielen und bauen oder zwei Karten nachziehen. Das Bauen ist dabei abhängig von der Art des Gebäudes. Zunächst betrachten wir dazu die Bauplätze in den Burgen. Die runden Bauplätze sind nur für die Brunnen gedacht und die eckigen für die Gebäude. Um etwas zu bauen, muss der Spieler generell vier Karten abgeben, die farblich an eine oder beide benachbarten Grenzsteine der Burg angepasst sind (4, 3+1, 2+2). Die Gebäude selbst sind dabei an kleinere Bauregeln gebunden. Für eine gebaute Mauer darf sich ein Spieler einen Joker nehmen, zuzüglich eines Jokers für jede bereits in dieser Burg befindlichen Mauer. Es kann jeweils nur ein Palas in eine Burg gestellt werden, die zudem noch zusätzlich mit der Erfüllung des obersten Baumeisters bezahlt werden muss, d.h. der Zahlenwert der Baumeisterkarte muss zusätzlich aus den eigenen Karten (jetzt gilt der aufgedruckte Geldwert) abgegeben werden. Der bezahlte Baumeister wird unter den Baumeisterstapel gelegt. Je Haus in einer Burg muss vorher eine Mauer dort gebaut worden sein. Der Brunnen kann nur dort gebaut werden, wo sich gerade der rote Brunnenmarker befindet. Der wiederum ist abhängig von den Brunnenkarten. Die oberste Karte des Stapels gibt den Standort des Brunnenmarkers bekannt. Wurde der Brunnen dort gebaut, nimmt der Spieler diese Brunnenkarte und legt die verdeckt auf die darunter befindlichen Brunnen-Belohnungsplätze. Für das Ablegen erhält der Spieler die Geldpunkte in Form von Farbkarten, z.B. 5 Geld wird umgewandelt in die drei aufeinanderfolgenden Karten 1,3,2 ...dabei kann es passieren dass die letzte Karte den Geldwert ein wenig überschreitet.

Auf manchen Burg-Bauplätzen sind Symbole aufgezeichnet, die eine besondere Belohnung versprechen. Tauschplättchen ermöglichen das vertauschen zweier beliebiger Grenzsteine auf dem Spielplan. Bonus-Plättchen (Fragezeichen) erhalten verschiedene Hilfen für das Spiel, z.B. Geld, Joker, zusätzliche Bauplätze usw. Die große Burg in der Mitte bietet Bauland ohne Einschränkungen. Der Preis ändert sich je Gebäude und der Spieler erhält hier keine Boni. Der Preis ist ablesbar an der Preistafel neben der Burg.

Das Spiel endet, wenn der erste Spieler sein letztes Gebäude gebaut hat. Er gewinnt das Spiel. [go]

 
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schöne ausgewogene Familienspielidee
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-eer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Das Spielziel ist denkbar einfach: Verbaue Dein letztes Gebäude! Und zwar eher als die anderen. Die nur zwei Aktionsmöglichkeiten bleiben leicht überschaubar. Das Bauen jedoch beinhaltet ein wenig Glück, ein wenig Planung und ein wenig Spieldruck. Der entsteht, weil keiner einen wirklichen Überblick hat, was der andere hinter seinem Sichtschirm noch besitzt. Vor allem der Bau der letzten Gebäude bleibt dadurch spannend. Das Errichten der Gebäude ist an Karten gebunden, wobei immer zwei Farben zur Bezahlung möglich sind, aber immer mind. vier Karten gezahlt werden müssen.

Wirkliche Platznot gibt es dank der großen Burg nicht, aber die Auswahl der Standorte ist mal mehr und mal weniger lukrativ. Das bedeutet auch, dass sich Spielfrust in Grenzen hält und die Spannung tatsächlich über den Spielablauf gehalten wird. Die Boni bieten dabei nochmals Anreiz, ins Spielgeschehen begrenzt einzugreifen und z.B. unpassende Grenzsteine zu vertauschen. Das macht Burgenland zu einem tatsächlichen Familienspiel, dass in unseren Testgruppen auf viel Anklang traf. Nicht zu einfach, mit leicht erlernbarem Regelwerk, mit wenig Frust und trotzdem mit ausreichend Nachdenken, um nicht langweilig zu werden. Im Vergleich zu anderen aktuellen Familienspielen gefällt mir Burgenland vor allem wegen des etwas höheren Anspruchs, des runden Ablauf und des passend umgesetzten Spielthemas.

Fazit: Burgenland empfehle ich gerne für Familien mit schon ein wenig Spielübung.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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