Das Spiel verläuft bei 2 und 4 Spielern über 12,
bei 3 Spielern über 15 Runden. Jeder Spieler
erhält einen Kartensatz mit 8 Rollenkarten,
sowie ein Startkapital, bestehend aus einigen
Münzen und Rohstoffen. Außerdem besitzt jeder
Spieler 6 bzw. 7 Figuren in seiner Spielfarbe.
Zu Beginn jeder Runde wählt jeder Spieler eine
seiner 8 Rollenkarten aus (bei 2 Spielern wählt
jeder 2 Rollen) und legt diese verdreckt vor
sich ab. Haben alle Spieler eine Rolle
ausgewählt, werden diese gleichzeitig aufgedeckt
und ausgeführt. Haben mehrere Spieler die
gleiche Rolle ausgelegt, so führt der
Startspieler, der jede Runde wechselt, seine
Rolle zuerst aus.

Die Fuhrwerke
haben Rohstoffe geladen. |
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Der Bergfried: Hier gibt es Siegpunkte zu erlangen |
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Die Reihenfolge der Rollenkarten ist dabei
folgende:
- Bote: Wer den Boten spielt, erhält 8 Münzen
aus dem Vorrat.
- Händler: Vor der Burg befinden sich 4
Fuhrwerke und ein Reiter, die die Quellen für
die fünf Rohstoffarten - Sand, Holz, Lehm, Stein
und Silber - darstellen. Spielt ein Spieler den
Händler, so darf er eine seiner Figuren auf eine
der Rohstoffquellen stellen bzw. eine
gegnerische Figur verdrängen, falls bereits alle
Quellen besetzt sind. Anschließend erhält der
Spieler (verschieden viele) Rohstoffe für die
Quellen, die er besetzt hat.
- Maurer: Mit dem Maurer kann ein Spieler bis zu
zwei Gebäude errichten. Für jeden Rohstoff, den
er für das Bauen verwendet, erhält er eine
Münze. Anschließend kann man bis zu 2 "Gehilfen"
in die Burg setzen.
- Steinmetz: Der Steinmetz kann ebenfalls bis zu
zwei Gebäude errichten. Mit dem Steinmetz erhält
der Spieler den Siegpunktwert der errichteten
Gebäude. Auch hier können anschließend bis zu 2
Gehilfen in die Burg gesetzt werden.
-Arbeiter: Es gibt 3 verschiedene Arbeiter,
jeder bringt zuerst drei bestimmte Rohstoffe
ein. Anschließend können ebenfalls Gebäude
errichtet werden; mit dem Arbeiter erhält der
Spieler allerdings nur die halbe Siegpunktzahl
der errichteten Gebäude.
- Bauherr: Nachdem alle Rollenkarten abgewickelt
wurden, werden die benutzten Rollenkarten auf
einen eigenen Ablagestapel gelegt. Der Spieler
kann diese somit in weiteren Runden nicht mehr
verwenden. Wer jedoch seinen Bauherrn ausspielt,
darf am Ende der Runde alle eigenen Rollenkarten
wieder auf die Hand nehmen. Außerdem erhält der
Spieler 5 Siegpunkte für jedes Gebäude, das in
dieser Runde von einem Gegner errichtet wurde.

In der
Schmiede werden für Silber Siegpunkte verteilt. |
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Auch im
Palast werden Siegpunkte vergeben. |
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Wer mit einem Maurer, Steinmetz oder einem
Arbeiter ein oder mehrere Gebäude in der Burg
errichten will, benötigt dafür Rohstoffe. Die 5
Rohstoffsorten habe eine unterschiedliche
Wertigkeit (Sand: 1, Holz: 2, Lehm: 4, Stein: 5,
Silber kann gegen jeden beliebigen Rohstoff
getauscht werden). Jedes Gebäude besitzt einen
Rohstoff- und einen Siegpunktwert. Will man ein
Gebäude errichten, so muss der Rohstoffwert mit
den eigenen Rohstoffen passend (!) bezahlt
werden. Anschließend erhält der Maurer für das
Bauen Münzen, der Steinmetz und der Arbeiter
erhalten Siegpunkte.
Die meisten Gebäude haben (sobald sie von den
Spielern errichtet wurden) freie Plätze, die die
Spieler mit ihren Gehilfen besetzen können.
Dabei bringen diese Stellen auf den
unterschiedlichsten Arten Siegpunkte am Ende des
Spiels ein. Einige Beispiele: Wer sich in die
Taverne setzt, erhält Siegpunkte für jeden
Gehilfen in der Burg. In der Schmiede gibt es am
Schluss Siegpunkte für jeden eingetauschten
Silberbarren. Tor und Stall bringen Siegpunkte
für jeden errichteten Turm bzw. jedes Haus. Im
Markt erhält man Siegpunkte für Münzen usw.
Mit dem Maurer und dem Steinmetz kann ein
Spieler bis zu zwei Gehilfen an diesen Orten
einsetzen. Dazu bezahlt er die Anzahl an Münzen,
die auf der entsprechenden freien Stelle
abgebildet ist und setzt einen seiner Gehilfen
auf das Feld. Diese Figur kann nun nicht mehr
entfernt werden.

Die
Winterseite des Spielplans bietet eine gelungene
Abwechslung. |
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Nach der letzten Runde werden die einzelnen
Gebäude der Burg nacheinander gewertet. Wer
anschließend die meisten Siegpunkte besitzt, hat
gewonnen.
Auf der Rückseite des Spielplans ist die Burg
als Winter-Variante abgebildet. Spielt man auf
diesem Plan, so kommen die Winterkarten hinzu.
Hierbei handelt es sich um Ereigniskarten, von
denen nach verschiedenen Runden jeweils eine
aufgedeckt und ausgeführt wird.
[cg]