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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie, Aufbau
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: eggertspiele  ..i..

Autoren: Inka Brand,
Markus Brand
Spieleranzahl: 2-4 Spieler
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Im Schutze der Burg
 
Burgenbau im Mittelalter
Häuser, Tore und Türme, all das gibt es in der Burg nicht - noch nicht! In der Rolle einzelner Bauherren müssen die Spieler für Abhilfe sorgen.
 

     

Jeder Spieler wird zum mittelalterlichen Bauherrn. Gebaut wird alles, was zu einer richtigen Burg dazugehört. Doch Vorsicht!- Die Konkurrenz schläft nicht und jedes errichtete Gebäude kann unerwünschten Vorteil für die Widersacher bedeuten.

 


Der Spielplan: Die Bauskizzen zeigen alle Gebäude, die erstellt werden sollen
   
8 Personenrollen stehen jedem Spieler zur Verfügung.
   

 

So funktioniert's:

Das Spiel verläuft bei 2 und 4 Spielern über 12, bei 3 Spielern über 15 Runden. Jeder Spieler erhält einen Kartensatz mit 8 Rollenkarten, sowie ein Startkapital, bestehend aus einigen Münzen und Rohstoffen. Außerdem besitzt jeder Spieler 6 bzw. 7 Figuren in seiner Spielfarbe.

 

Zu Beginn jeder Runde wählt jeder Spieler eine seiner 8 Rollenkarten aus (bei 2 Spielern wählt jeder 2 Rollen) und legt diese verdreckt vor sich ab. Haben alle Spieler eine Rolle ausgewählt, werden diese gleichzeitig aufgedeckt und ausgeführt. Haben mehrere Spieler die gleiche Rolle ausgelegt, so führt der Startspieler, der jede Runde wechselt, seine Rolle zuerst aus.

 


Die Fuhrwerke haben Rohstoffe geladen.
   
Der Bergfried: Hier gibt es Siegpunkte zu erlangen
   

 

Die Reihenfolge der Rollenkarten ist dabei folgende:

 

- Bote: Wer den Boten spielt, erhält 8 Münzen aus dem Vorrat.

 

- Händler: Vor der Burg befinden sich 4 Fuhrwerke und ein Reiter, die die Quellen für die fünf Rohstoffarten - Sand, Holz, Lehm, Stein und Silber - darstellen. Spielt ein Spieler den Händler, so darf er eine seiner Figuren auf eine der Rohstoffquellen stellen bzw. eine gegnerische Figur verdrängen, falls bereits alle Quellen besetzt sind. Anschließend erhält der Spieler (verschieden viele) Rohstoffe für die Quellen, die er besetzt hat.

 

- Maurer: Mit dem Maurer kann ein Spieler bis zu zwei Gebäude errichten. Für jeden Rohstoff, den er für das Bauen verwendet, erhält er eine Münze. Anschließend kann man bis zu 2 "Gehilfen" in die Burg setzen.

 

- Steinmetz: Der Steinmetz kann ebenfalls bis zu zwei Gebäude errichten. Mit dem Steinmetz erhält der Spieler den Siegpunktwert der errichteten Gebäude. Auch hier können anschließend bis zu 2 Gehilfen in die Burg gesetzt werden.

 

-Arbeiter: Es gibt 3 verschiedene Arbeiter, jeder bringt zuerst drei bestimmte Rohstoffe ein. Anschließend können ebenfalls Gebäude errichtet werden; mit dem Arbeiter erhält der Spieler allerdings nur die halbe Siegpunktzahl der errichteten Gebäude.

 

- Bauherr: Nachdem alle Rollenkarten abgewickelt wurden, werden die benutzten Rollenkarten auf einen eigenen Ablagestapel gelegt. Der Spieler kann diese somit in weiteren Runden nicht mehr verwenden. Wer jedoch seinen Bauherrn ausspielt, darf am Ende der Runde alle eigenen Rollenkarten wieder auf die Hand nehmen. Außerdem erhält der Spieler 5 Siegpunkte für jedes Gebäude, das in dieser Runde von einem Gegner errichtet wurde.

 


In der Schmiede werden für Silber Siegpunkte verteilt.
   
Auch im Palast werden Siegpunkte vergeben.
   

 

Wer mit einem Maurer, Steinmetz oder einem Arbeiter ein oder mehrere Gebäude in der Burg errichten will, benötigt dafür Rohstoffe. Die 5 Rohstoffsorten habe eine unterschiedliche Wertigkeit (Sand: 1, Holz: 2, Lehm: 4, Stein: 5, Silber kann gegen jeden beliebigen Rohstoff getauscht werden). Jedes Gebäude besitzt einen Rohstoff- und einen Siegpunktwert. Will man ein Gebäude errichten, so muss der Rohstoffwert mit den eigenen Rohstoffen passend (!) bezahlt werden. Anschließend erhält der Maurer für das Bauen Münzen, der Steinmetz und der Arbeiter erhalten Siegpunkte.

 

Die meisten Gebäude haben (sobald sie von den Spielern errichtet wurden) freie Plätze, die die Spieler mit ihren Gehilfen besetzen können. Dabei bringen diese Stellen auf den unterschiedlichsten Arten Siegpunkte am Ende des Spiels ein. Einige Beispiele: Wer sich in die Taverne setzt, erhält Siegpunkte für jeden Gehilfen in der Burg. In der Schmiede gibt es am Schluss Siegpunkte für jeden eingetauschten Silberbarren. Tor und Stall bringen Siegpunkte für jeden errichteten Turm bzw. jedes Haus. Im Markt erhält man Siegpunkte für Münzen usw.

 

Mit dem Maurer und dem Steinmetz kann ein Spieler bis zu zwei Gehilfen an diesen Orten einsetzen. Dazu bezahlt er die Anzahl an Münzen, die auf der entsprechenden freien Stelle abgebildet ist und setzt einen seiner Gehilfen auf das Feld. Diese Figur kann nun nicht mehr entfernt werden.

 


Die Winterseite des Spielplans bietet eine gelungene Abwechslung.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

 

Nach der letzten Runde werden die einzelnen Gebäude der Burg nacheinander gewertet. Wer anschließend die meisten Siegpunkte besitzt, hat gewonnen.

 

Auf der Rückseite des Spielplans ist die Burg als Winter-Variante abgebildet. Spielt man auf diesem Plan, so kommen die Winterkarten hinzu. Hierbei handelt es sich um Ereigniskarten, von denen nach verschiedenen Runden jeweils eine aufgedeckt und ausgeführt wird. [cg]

 

Vielen Dank an eggertspiele / Hutter Trade für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
realitätsnaher Ablauf
schönes Material
Sommer-/Winter-Spielplan
ENDE
  MINUS:
MINUS:
wenig innovativ
 
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:   "Im Schutze der Burg" reiht sich in die mittlerweile lange Kette der "Sammle Rohstoffe, errichte Gebäude"-Spiele wie z.B. "Stone Age" ein, wobei die beiden Titel im Vergleich sogar ihren gemeinsamen Illustrator nicht verleugnen können. Das Prinzip der Rollenwahl und -abwicklung kennt man auch bereits aus einigen Spielen (z.B. "Ohne Furcht und Adel") - insgesamt scheint "Im Schutze der Burg" also nicht wirklich innovativ.

Dafür wurde die bekannte Spielidee sehr gut umgesetzt, der Spielverlauf funktioniert reibungslos. Besonders gefällt die Regelung, dass Gebäude passend bezahlt werden müssen und dass zum Beispiel der Maurer lebensecht für Geld arbeitet. Da der Großteil der Siegpunkte erst am Ende vergeben wird, bleibt das Spiel bis zum Schluss spannend. Das Material ist einwandfrei und der Spielplan mit viel Detailliebe illustriert.

Positiv zu erwähnen ist auch die zusätzliche Winter-Variante auf der Rückseite des Plans. Durch die dort zu verwendenden Ereigniskarten wird der Verlauf noch etwas abwechslungsreicher - dafür kommt aber auch ein Glückselement hinzu, das im Grundspiel nicht vorhanden ist. Für Freunde komplexer Aufbauspiele gibt’s von mir eine klare Kaufempfehlung.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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