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Spiel-Fakten:
    
    
Genre: Kinder, Karten
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: Die Spiegelburg
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Autor: Wilfried Lepuschitz, Arno Steinwender
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.
Einstiegslevel:

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Bremer Stadtmusikanten
Märchenhaft
getürmt
Wie im
berühmten Märchen der Gebrüder
Grimm bilden die Tiere (Esel,
Hund, Katze und Hahn) einen
lebendigen "Turm"; hier in Form
eines Domino-Kartenspiels.

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So funktioniert's:
Zuerst werden
die zwei Startkarten (2 Esel auf einer Karte)
aus dem Kartenset herausgesucht und
nebeneinander in der Tischmitte platziert. Die
restlichen Karten bilden den Nachziehstapel. Von
diesem ziehen sich alle Spieler 6 Karten auf die
Hand und betrachten sie.

Es beginnt beim Esel. |
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Der gelbe Hund setzt sich auf den gelben Esel. |
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Auf
allen Karten sind zwei Tiere zu sehen auf einem
farbigen Hintergrund. Beim Hahn erscheint die
Farbe allerdings nur in Form des farbigen
Randstreifens auf dem grauen Hintergrund. Ab
jetzt gilt die übliche Reihenfolge der Bremer
Stadtmusikanten beim Aufeinanderlegen der
Karten.
Der
Startspieler wählt eine seiner Karten und davon
dann eine der beiden Hälften aus. Er darf seine
Karte auf eine farblich und tierisch passende
Karte auflegen. Das bedeutet, dass auf einen
Esel mit gelbem Hintergrund auch nur ein Hund
mit gelbem Hintergrund aufgelegt werden kann.
Dabei ist es egal, ob im weiteren Verlauf ein
anderes Tier als der Esel die unterste Karte
eines neuen Stapels bildet. Trotzdem dürfen
weitere Tiere nur nach der Regel "Hahn auf
Katze", "Katze auf Hund", "Hund auf Esel"
ausgelegt werden. Passen beide Kartenteile auf
nebeneinander ausliegende Tiere, darf diese
Karte auch auf beiden Teilen platziert werden!
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Der Hahn
besitzt nun eine Sonderfunktion. Wird er als
oberste Karte ausgespielt, zieht der auslegende
Spieler eine neue Karte vom Stapel. Von dieser
Karte wählt er ein Tier aus und fragt seinen
linken Nachbar dann nach eben diesem Tier, z.B.
"Hast Du einen grünen Hund?" und legt die Karte
vor den gefragten Spieler. Kann der Spieler das
Tier vorweisen, darf er die zugehörige Karte von
seiner Hand nehmen und auf die vor ihm liegende
Karte liegen. Diesen sich bildenden
Wander-Stapel schiebt er vor den nächsten
Spieler und stellt ihm auch die Frage: "Hast Du
einen grünen Hund?". So geht es reihum, bis ein
Spieler die entsprechende Karte nicht besitzt.
Er muss nun den gesamten Wander-Stapel auf die
Hand nehmen, ist dafür aber gleich wieder an der
Reihe.
Kann ein
Spieler im Spiel keine Karte aus seiner Hand
anlegen, zieht er eine Karte vom Nachziehstapel.
Legt ein Spieler seine vorletzte Karte ab, muss
er ein Tiergeräusch machen. Dieses Geräusch muss
zu einem Tier seiner letzten Karte gehören.
Vergisst er dies, muss er eine Karte nachziehen.
Es gewinnt der Spieler, der als
erster seine letzte Handkarte ablegen konnte.

Die Katze setzt sich auf den Hund, der Hahn auf die
Katze... |
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Der Hahn löst als oberste Karte immer eine
Sonderrunde aus. |
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Variante für die
größeren Spieler:
Hier darf dazwischengelegt werden. Kann ein
Spieler eine Karte mit zwei passenden Tieren
ablegen, darf er diese schnell ablegen, auch
wenn er nicht an der Reihe ist! Er muss also
schneller sein als der aktive Spieler. Mit dem
Zwischenlegen unterbricht der Spieler die
Reihenfolge und sein linker Nachbar darf nun
regulär ausspielen.
[go]
Vielen Dank an
den Coppenrath Verlage / "Die Spiegelburg" für
ein Rezensionsexemplar! |
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
schöne Domino-Variante für
kleinere Kinder
kindgerechte Gestaltung
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
bekanntes Grundprinzip
jüngeren Kinder (um die 5 Jahre)
fehlt mitunter noch der Überblick
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Gabi:
"Spring
auf meinen Rücken!", sprach der Esel zum Hund.
Und die Katze setzte sich auf den Rücken des
Hundes und der Hahn flog ganz oben auf die
Spitze. Und als sie so durch das Fenster
brachen, entsetzten sich die Räuber und nahmen
reißaus und die Tiere lebten glücklich und
zufrieden bis an das Ende ihrer Tage...

Diese Teilpassage des Märchens der Brüder Grimm
ist auch gleichzeitig die Grundlage des Spieles.
Die Kartentiere besteigen die Rücken der anderen
Tiere und der Hahn als Spitze vollendet das
Kartengebilde. Anfangs nicht so leicht
vorstellbar, erweist sich das Spiel schließlich
als einfach und schnell erlernbar; gerade
richtig für Kids im Kindergarten- und
Grundschulalter, vor allem wenn vorbereitend
vielleicht sogar einmal die Geschichte der
Bremer Stadtmusikanten vorgelesen wird.

Für die kleineren Kinder erscheint es am Anfang
noch schwierig, die steigende Anzahl
ausliegender Karten zu überblicken. Das
Mindestalter wird auf 5 Jahre beziffert, kann
aber nur "beginnend" so gewertet werden, ohne
die Variante, das Zwischenwerfen. In diesem
Alter muss noch geholfen werden, da der
Überblick doch schnell verloren geht. Da aber
der Hahn vorwiegend die Spieler trifft, die nur
noch wenig Karten auf der Hand haben, wirkt er
ausgleichend auf schwächere Kinder. Gut gelöst.

Ab ca. 7 Jahren ist das Spiel gut spielbar und
beinhaltet vor allem dann schon in der Variante
mit dem Zwischenwerfen guten Spielspaß. Der
Spielmechanismus ist rund und die Sonderfunktion
"Hahn" sorgt für eine kleine Abwechslung im
sonst eher gleichmäßig verlaufenden Spielablauf.
Die Rundenzeiten sind kindgemäß kurz und die
Spielpausen selbst zu viert nicht störend, da
durch das Zwischenwerfen dann trotzdem alle
beschäftigt sind.

In meinen Kindergruppen gab es unterschiedliche
Meinungen zu diesem Spiel. Während sich die
einen mehr "Action" wünschten, mochten die
anderen den eher ruhigen Ablauf. Die kleineren
Kids hingegen mochten die Geschichte und ließen
sich durchaus vom Spiel begeistern, hatten aber
noch Schwierigkeiten mit dem Ablauf. Sie mussten
einige Übungsrunden spielen, um das genaue
Hinschauen zu trainieren. Hier muss einfach
wieder klar gesagt werden, dass jedes Kind eben
doch seine persönlichen Vorlieben hat. Ältere
Kinder empfanden das Spielthema dann zum
Beispiel als zu "kindlich" und entwickelten
daher eine gewisse Abneigung, auch wenn sie das
Spiel vom Prinzip her als nett einstuften.

Fazit: "Bremer Stadtmusikanten" ist ein schönes
kleines Kinderkartenspiel zum Mitnehmen und
zuhause spielen, ausgestattet mit optisch
ansprechendem Material und, mit ein klein wenig
Übung, gut geeignet für Märchenfans im
Kindergarten- und Grundschulalter.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet! |
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