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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Redmaze
Autor: Marc Böttenberg
Spieleranzahl: ab 2
(oder Teams)
Alter: Erwachsene,
min. ab ca. 16 Jahren
Spieldauer: ca. 30-90 Min. (je nach Spielerzahl)

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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Brainrun
 
Kartenspiel für die Wissens-Elite
Zwei Kategorien stehen dem Spieler in jeder Runde zur Verfügung. Doch jede Quiz-Karte zeigt unterschiedliche Frageformen. Wer sammelt als erster ein Fünferset?   
 

     

So funktioniert's:
Die insgesamt 300 Quizkarten (jeweils 60 in den fünf Kategorien "Geographie und Geschichte", "Geisteswissenschaft und Kunst", "Naturwissenschaft und Technik", "Wirtschaft und Politik" sowie "Unterhaltung und Sport"; jeweils mit 2 oder 3 Fragen plus einer Schätzaufgabe) werden gut gemischt und als verdeckter Stapel bereitgelegt.


Die Quizfragen liegen in fünf verschiedenen Ratekategorien vor; jede Karte zeigt auf der Vorderseite bereits, welche Fragestellungen (leicht, schwierig etc.( den Spieler erwartet.

Gespielt wird "Jeder gegen Jeden" oder in Teams. Der jeweils aktive Spieler / das aktive Team erhält die 2 oberen Karten des Stapels zur Auswahl und entscheidet sich für eine Ratekategorie. Dabei sind zusätzlich die Symbole auf der Karte zu beachten, die bereits auf der sichtbaren Seite der Karte angeben, welche Art von Fragen auf der Rückseite gestellt werden.

- Zahnrad: Einfache Frage
- Yes / No: Entscheidungsfrage Ja / Nein
- drei Zahnräder: Schwierige Frage
- Fragezeichen: Unbekannter Inhalt


Zwei leichte Fragen und eine schwere - hier aus der Kategorie "Politik & Wirtschaft". Nur wer alle Fragen löst, erhält die Karte.
   
"Kunst und Wissenschaft": Eine leichte und eine Ja-/Nein-Frage. Unten, wie auf allen Karten, eine zusätzliche Schätzfrage.
   

Ziel ist es, ALLE Fragen einer Karte richtig zu beantworten, zwingend in der vorgegebenen Reihenfolge. Gelingt dies, darf der Spieler / das Team diese Karte in sein(en) Vorrat legen. Bei den schwierigen Fragen darf sich der Rater eine Antwort vorgeben lassen (der Vorleser liest entweder die richtige oder eine selbst ausgedachte Antwort vor) und der Rater braucht sich dann nur noch entscheiden, ob die Antwort stimmt oder nicht stimmt.

Um zu gewinnen, muss man von jeder Kartenfarbe eine Karte eingesammelt haben. Natürlich kann man aber zwischendurch auch mehrere Karten einer Farbe besitzen. Diese kann man dann einsetzen, um sich richtige Antworten zu kaufen oder - bei gleich 3 Karten einer Farbe - einen Tausch 3:1 gegen eine andersfarbige Karte durchzuführen. Auch lässt sich durch Abgabe einer Karte verhindern, dass ein anderer Ratender bei einer schwierigen Frage eine Antwortvorgabe erhält.


Zwei leichte Fragen und eine Ja-/Nein-Entscheidungsfrage der Kategorie "Naturwissenschaft und Technik".
   
"Geographie und Geschichte" ist neben der fünften Kategorie ""Unterhaltung und Sport" ebenfalls mit von der Partie.
   

Auf JEDER Karte befindet sich am unteren Ende eine Schätzfrage. Verzichtet der aktive Spieler auf seine persönliche Quizrunde, so tritt er in ein Duell gegen einen anderen Spieler (möglich ab 3 Spielern!). Der dritte, unbeteiligte Spieler liest nun die Schätzfrage der Karte vor; der Herausgeforderte und der Herausforderer antworten nacheinander mit ihrem persönlichen Tipp.

Wer näher an der richtigen Lösung liegt, gewinnt so ein Duell und darf dem Gegner eine Karte stehlen, die er dann seinem eigenen Vorrat zufügt. Duelle sind immer nur dann möglich, wenn der Herausforderer und sein Gegner VOR dem Duell mindestens eine Karte gleicher Farbe besitzen!

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Spielende: Wer als Erster ein Fünferset aus verschieden farbigen Karten besitzt, gewinnt das Spiel. [ih]

Hinweis: Das Spiel kann auf der Homepage des Autors bzw. des Verlages bestellt werden > Link

Vielen Dank an Redmaze / Marc Böttenberg für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
gute Ausstattung
qualitativ hochwertige Fragen,
   teilweise Uni-Niveau
ENDE
  MINUS:
MINUS:
sehr hohes Fragenniveau kann zu
   Frustmomenten führen
Zusätzliche Spielelemente werden
   wenig genutzt
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Sehr edel und hochwertig sieht sie aus, die Verpackung des Wissensspiels "Brainrun". In einer - mit dem Namen geprägten - Metalldose werden uns 300 farbige Quizkarten geliefert, die es in sich haben.

Das eigentliche Spielprinzip ist dabei simpel und auch noch nichts absolut Besonderes. Alle Fragen einer Karte müssen beantwortet werden und schon gehört das Kärtchen dem Spieler. Ja, wenn das aber nur mal so einfach wäre... Und hier sind wir beim Knackpunkt des Spiels; bei dem Merkmal, indem sich "Brainrun" von anderen Spielen seiner Art unterscheidet. Beim Aufgabenlevel. Dieser wird einem hohen Anspruch gerecht, sofern man ihn an Wissensspiele stellt. "Brainrun" richtet sich also an Erwachsene, doch damit wäre die Zielgruppe noch nicht ausreichend beschrieben.

Sind einige Fragen durchaus noch realtiv "leicht" lösbar, wenn man über ein gesundes Allgemeinwissen verfügt, gibt es dann aber auch schon bei den "leichten" Fragen sehr spezifische Themen, für die man sich schon einmal interessiert haben sollte, um sie spontan beantworten zu können. Von den schwierigen Fragen will ich da gar nicht erst reden. Ja, sehr viele Fragen würden sich in Günther Jauchs "Wer wird Millionär?" auf einem Niveau ab der 16.000-Euro-Frage bewegen.

Die Idee, sich Antworten vorgeben lassen zu dürfen, ist also hilfreich, wenngleich das freie Ausdenken von Antwortalternativen mitunter wieder eine nicht gerade einfache Herausforderung für so manchen Spieler darstellt, wenn er sich zufälligerweise gerade einmal nicht so gut in Astrophysik oder Wirtschaftsrecht auskennt...

Dadurch, dass man um jede Karte regelrecht kämpfen muss, geraten die nett gemeinten Zusatzspielelemente (verschiedene Symbole zur Auswahl, Tauschregeln) meist eher ins Hintertreffen. Vielleicht sollte man "Brainrun" einfach öfter spielen, um irgendwann die Lösungen erlernen zu können :)

Zwei Beispiele für "extreme" Aufgabenstellungen möchte ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten. Nr.1: "Wird bei der Cost-Income-Ratio der Verwaltungsaufwand in Relation zu den Erträgen gesetzt?".  Hmmm... okay. Sollte sich ein Wiwi-Studium doch noch auszahlen? Nein, bei mir nicht... ;)  Weiter.  Nr.2 - und bitte jetzt nicht lachen, denn diese Frage ist ernst gemeint: "Aus bis zu wie vielen Zisternen kann bei manchen Flagellaten der Golgi-Apparat bestehen?". Naaa?

Gerechterweise muss ich sagen, dass zum Beispiel auch nach dem Entdecker von Claudia Schiffer oder der Nudelfirma, für die Steffi Graf Werbung gemacht hat, gefragt wird. Trotzdem sind manche Aufgaben, ja eigentlich ein Großteil, doch eher fachspezifisch geraten. Bei einem Quiz-Kartenspiel stellt sich dann die Frage, wer dieses Spiel kaufen sollte. Das ist wirklich schwer zu beantworten.

Wer knackige Aufgaben mag und gern dazu lernt, sollte sich "Brainrun" einmal näher ansehen. Als Geschenk für ein "wandelndes Lexikon" ist "Brainrun" ebenfalls gut geeignet, wenngleich sich da dann wieder die Frage nach bereitwilligen Mitspielern stellt... Demjenigen, der ein unkompliziertes, schnelles Ratevergnügen sucht, sei an dieser Stelle empfohlen, sich vielleicht besser eine ganze Mannschaft aus Abiturienten, Studenten, Uni-Professoren  und sonstigen Fachkräften ins eigene Team zu holen... ;) P.S.: Manchmal lässt sich das Spiel aber auch einfach durch pures Raten gewinnen....

Hinweis zum Kultfaktor: Der simple Spielablauf als Quiz-Kartenspiel weiß im Grunde zu gefallen. Die Themenauswahl schränkt die Zielgruppe der Mitspieler aber leider stark ein, so dass "Otto-Normalbürger" oftmals kopfschüttelnd die Karte beiseite legt und auf Dauer einen gewissen Frust entwickelt (hier nur 3 bis max. 4 Punkte Spielreiz). Wer hingegen von sich behaupten kann, er verfüge über ein gutes bis sehr gutes Standard- und Spezialwissen, der wird mit diesem Spiel bestens bedient (7 Punkte, gut). In einer "gemischten" Gruppe somit 5 Punkte als Durchschnittswert.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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