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Spiel-Fakten:

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Genre: Wissen, Raten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Carletto
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
   

 

 
BrainBox
Das große Quiz

....
Schauen, merken, wissen!
In nur 10 Sekunden muss man sich bei diesem Text- und Bilderquiz möglichst viele Informationen einprägen, um dann eine Frage beantworten zu können.
  
     

Zunächst wird die Verpackung geöffnet und aufgeklappt. Im Inneren befindet sich der Spielplan. Jeder Spieler oder jedes Team wählt sich einen Pöppel aus und platziert ihn aufs Startfeld. Die Box mit den Info-Tafeln wird gut erreichbar im Vorrat gehalten, ebenso wie die Sanduhr. Der aktive Spieler nimmt sich den W8 (Würfel mit 8 Seiten) und wirft. Dann setzt er den Pöppel die entsprechende Anzahl Felder weiter (diagonal ist nicht erlaubt). Das farbige Zielfeld sagt an, welche Kategorie nun bearbeitet werden muss. 

Jeweils 20 Karten gehören zu jeder der acht Sparten (Geschichte, Natur, Essen, Kunst, Mix, Sport, Welt, Unterhaltung). Der Spieler zieht die erste Karte der erreichten Kategorie und betrachtet sie sich genau 10 Sekunden lang sehr intensiv. Er hat genau eine Sanduhr lang Zeit, um sie sich so gut wie möglich einzuprägen. Jüngere Spieler dürfen eine doppelte Sanduhrzeit nutzen. Die Mitspieler achten auf die Sanduhr und nehmen dem Spieler nach deren Ablauf die Karte sofort weg. Der Spieler würfelt nun noch einmal, um die Zahl zu ermitteln, die die Frage auf der Rückseite der Karte bestimmt. Kann der Spieler sie richtig beantworten, erhält er die Karte für sich. Ziel ist es, als erster Spieler je eine Tafelkarte aus jeder Kategorie zu besitzen.

Auf dem Spielplan befinden sich auch Sonderfelder:
- das Feld "8" ermöglicht den Sprung auf eine beliebige Farbe mit der Zahl 8.
-
das Feld mit dem Schuh ermöglicht einen Diebstahlsversuch bei einem Mitspieler.  Der Angreifer wählt sich bei dem Spieler eine Karte aus. Beide betrachten die Karte eine Sanduhr lang. Die erste Frage muss der Angreifer beantworten, die zweite der Verteidiger usw. Der Spieler, der den ersten Fehler macht, ist der Verlierer des Duells. Der Gewinner erhält die Karte.
-
das Feld mit dem Fragezeichen gilt als Farbjoker. Allerdings muss der Spieler hier zwei Fragen beantworten.
-
das weiße Feld ist ein Risiko-Feld. Es darf erst betreten werden, wenn der Spieler mind. zwei Karten besitzt. Der Spieler muss sich so viele Karten nehmen, wie er selbst besitzt. Alle werden geichzeitig eine Sanduhr lang betrachtet. Dann wird zu jeder Karte eine Frage beantwortet. Kann der Spieler komplett korrekt antworten, darf er alle Karten nehmen. Hat er nur einen Fehler, verliert er alle bisher erworbenen Karten.

Das Spiel endet, wenn der erste Spieler die verabredete Anzahl an Karten unterschiedlicher Farben erreicht hat. Normalerweise acht, allerdings kann das Spiel mit weniger Karten verkürzt werden. Auch kann das Spiel allein gespielt werden. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
lehrreiches Spiel
runder Ablauf
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  MINUS:
MINUS:
"nur" eine aufgemotzte Version einer
   bereits bekannten Spielidee

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
       

Gabi: Die kleinen "BrainBox"-Editionen wie z.B. "BrainBox Deutschland" (Testbericht) sind bereits bekannt. Das stabile Material und das Design erinnern stark an die ursprünglichen Einzel-Kategorie-Boxen. Das Öffnen der Verpackung überrascht zunächst, denn es klappt sofort der Spielplan auf. Die im Inneren befindliche Box enthält nun die Quiz-Tafeln. Auch die bleiben dem Ursprung in ihrer Aufteilung treu. Das Spiel selbst entpuppt sich als schlichtes Laufspiel, dessen jeweilige Zielfelder eine Aktion auslösen. Die Aktionen beziehen sich immer auf das Erraten der Quizkarten.  Erneut werden die Motivseiten 10 Sekunden lang betrachtet. Dann muss der Spieler eine Frage zum Gesehenen beantworten. Wie immer wird schnell klar: 10 Sekunden sind extrem kurz.  Der Konzentrationsdruck ist erheblich, und das mag tatsächlich nicht jeder. Vor allem die Karten mit viel Text sind schwer erlernbar innerhalb der kurzen Zeit.

Insgesamt kann man das Spiel als eine kleine Verbesserung betrachten. Das Spiel ist an sich simpel und wirkt eher solide- bekannt. Trotzdem macht das Spiel durchaus in der richtigen Gruppe Spaß. Die Aktionsfelder bieten ein wenig Abwechslung. Auswählen von fehlenden Farben und der Diebstahl zusammen mit dem direkten Wettkampf machen Spaß. Wobei persönliche Stärken und Schwächen den Spielspaß deutlich beeinflussen.

Das Spiel bietet allerdings nur wenig grundlegendes Neues. Die Fragetafeln scheinen unterschiedlich schwer. Teilweise ist Spezialwissen gefragt,  teilweise aber reicht auch unteres Allgemeinwissen aus, um die Fragen auch ohne das wirkliche Erkennen zu beantworten. Manchmal kann sogar gut geraten werden. Hier kommt ein wenig Glück ins Spiel. In den Spielgruppen fiel häufiger der Satz: "Ey, das hätt' ich gewusst!"... Sollte noch kein ausreichendes Wissen im Spiel mit Kindern ab 10 Jahren vorhanden sein, erfolgt eine geringe Wissensvermittlung, zumal die Antworten auf die Fragen nur auf den Vorderseiten erkennbar sind und im Kontrollfall offen recherchiert werden. So können nach und nach die Fragen auch erlernt werden, was den Langzeitspielspaß dann doch senkt, zumal 20 Motiv-Karten pro Kategorie schon recht wenig sind. Das Spiel im Team macht dabei genauso viel Spaß wie der Einzelwettkampf. Mit Ersatzpöppel kann man das Spiel durchaus auch um ein oder zwei Spieler erweitern.  

Fazit: "Brain Box – Das große Quiz" ist weder groß noch wirklich neu. Es muss als "Verspielung" einer bereits bestehenden Spielidee betrachtet werden. Trotzdem macht das Spiel in der richtigen Gruppe auf jeden Fall auch Spaß.  Man glaubt gar nicht, wieviel man in nur 10 Sekunden tatsächlich so abspeichern kann.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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