Genre: Denken, Kombinieren
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Schmidt Spiele
..i.. Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 10 Jahren Spieldauer: ca. 20 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Boxxy
Wer im
Glashaus sitzt... Die in der Klarsichtbox
verstauten Buchstabenwürfel müssen genutzt werden, um möglichst
viele Wörter zu bilden. Doch die Sanduhr läuft...
So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält einen Zettel sowie einen Stift
(beides liegt dem Spiel bei).
Die durchsichtige Kunststoffbox wird geschüttelt, so
dass die darin befindlichen Würfel durcheinander
gebracht werden. Anschließend wird die Box so
aufgestellt, dass der Sand durch die integrierte Sanduhr
rieselt.
Die
Buchstabenwürfel und die Sanduhr sind in der
Klarsichtbox integriert.
Bilde aus diesen Buchstaben möglichst viele Wörter,
das "N" ist doppelt und zählt damit als Joker.
Solang der Sand fließt, schreiben nun alle möglichst
viele Wörter auf, die sich aus den erwürfelte Buchstaben
bilden lassen. Jeder Buchstabe darf dabei auch mehrfach
verwendet werden. Die Wörter müssen aus mindestens 3
Buchstaben bestehen. Wurde ein Buchstabe doppelt
gewürfelt, so zählt dieser Würfel als Joker. In jedem
Wort darf der Spieler dann jeweils einen beliebigen
anderen Buchstaben einbauen.
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Nach
dem das Zeitlimit erreicht wurde, vergleichen die
Spieler ihrer Wörter. Ein Wort, das sonst kein
Mitspieler aufgeschrieben hat, beschert dem Spieler 5,
ein Wort, das auch andere notiert haben, 2 Punkte, sowie
jeder verwendete Buchstabe 1 Punkt. Wer alle (!) Würfel
in einem Wort nutzen konnte, erhält 25 Punkte. Nach der
Wertung beginnt eine neue Runde. Gespielt wird solange,
bis ein Spieler 100 Punkte sammeln konnte.[ih]
PLUS:
PLUS:
praktische Verpackung
schneller Ablauf
ENDE
MINUS:
MINUS:
altbekannte Spielidee
zu enges Zeitlimit
z.T.
schlechte Sicht in die Box
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
Aus Buchstabenwürfeln Wörter bilden - neu ist
diese Idee wahrlich nicht. "Boxxy" besticht vor
allem durch seine Verpackung, die gleichzeitig
Spielfläche ist. In der Klarsichtbox gehen keine
Würfel mehr verloren, auch die Sanduhr ist fest
integriert; damit eignet sich das Spiel
besonders für unterwegs.
Leider hapert es an der technischen Umsetzung.
Wer das laute Scheppern der Würfel in der Box
noch ertragen kann, ist spätestens dann
ernüchtert, wenn er anfangs feststellen muss, dass das
Zeitlimit, in dem der Sand durch die Uhr
rieselt, viel zu gering ausfällt. Lange Wörter
lassen sich kaum finden; selbst bei kürzeren
Wörtern kommt man meist nicht über 4 oder 5
notierte Begriffe hinaus. Kommt es dann noch zu
Dopplungen, können nicht allzu viele Punkte
erzielt werden.
Die Box gestaltet sich zudem auch noch als etwas
unübersichtlich; je nach Lichteinfall und
Sitzposition kann man die Würfel mitunter
schlecht erkennen, die wenig intuitive
Joker-Regel erschwert das schnelle Denken
zusätzlich. Und die Sanduhr wird, wenn alle
mitspielen, gern einmal übersehen, denn auch sie
versteckt sich in der Box so gut, dass man sie
nur bedingt wahrnimmt.
Sagen wir einmal so: Wortakrobaten erhalten mit
"Boxxy" die durchaus praktische Reiseversion
eines nicht wirklich neuen, dennoch soliden
Spielprinzips. Wer jedoch bereits ein anderes
Spiel mit Buchstabenwürfeln besitzt, kauft im
Grunde NUR die Box - da wäre mir eine
innovativere Spielidee lieber gewesen!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
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