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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktion
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Tactic  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Block out!
...

Krumme Steine

Entsprechend der Karten müssen die Spieler einen Turm bauen - und der darf nicht umfallen, was aber gar nicht so einfach ist, denn die Bausteine sind keinesfalls das, was man als wirklich eckig bezeichnen kann! 
 
 

Die beiliegenden Bausteine verbleiben im Vorrat. Ein Platz in der Tischmitte wird zum Bauplatz ernannt. Dann werden alle Karten gemischt und an jeden Spieler sieben davon als Handkarten ausgeteilt. Die restlichen Karten bilden den verdeckten Nachziehstapel.

Der Startspieler spielt eine beliebige Karte von seiner Hand aus. Es gibt unterschiedliche Karten, die Größe und Farbe der zu verwendenden Blöcke bestimmen. Und es gibt zwei Aktionskarten: "Richtungswechsel" und "Kein-Block". Spielt der Spieler eine Blockkarte aus, muss er den entsprechenden Block nehmen (oder einen der möglichen Blöcke) und diesen in der Tischmitte platzieren. Reihum spielen nun die Spieler ihre Karten aus. Stein auf Stein werden immer aufeinander gebaut, bis der Turm zusammenstürzt.

Sollte ein Spieler keine Karte ausspielen können, weil beispielsweise der entsprechende Stein bereits verbaut wurde, zieht er so lange Karten von Stapel, bis eine ausspielbare Karte erscheint. Diese spielt er aus und das Spiel verläuft weiter reihum. Benutzte Karten werden abgelegt. Aus ihnen wird ggfs. ein neuer Nachziehstapel gebildet.

Eine ausgespielte Richtungswechselkarte ändert die Spielrichtung, ohne dass der ausspielende Spieler einen Stein setzen muss. Die Kein-Block-Karte zeigt eine Hand und erlaubt es dem Spieler, keinen Block auf den Stapel setzen zu müssen. Der nächste Spieler ist dran. Die Blöcke müssen zum Aufsetzen generell nur mit einer Hand gefasst werden und direkt auf dem Turm platziert werden. Stoßen und schieben ist dabei nicht erlaubt.

   

Der Turm muss nach dem Aufsetzen mindestens drei Sekunden stehen, um als "stehend" gewertet zu werden. Erst dann ist der nächste Spieler dran. Fällt der Turm im Zug eines Spielers um, muss dieser drei Karten ziehen. Mit dem Ausspielen einer dieser Karten beginnt er den neuen Turm.

Ein Spieler gewinnt entweder, wenn er als erster die letzte seiner Handkarten erfolgreich ausgespielt hat. Oder aber er beendet das Spiel ganz "nebenbei", wenn er schafft, den neunten Stein auf dem Turm aufzusetzen, ohne dass dieser umfällt. [go]

   

 
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innovatives Bauspiel
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MINUS:
keine deutsche Anleitung

leer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Nein, kein Stein hat hier nur gerade Seiten. Alles ist krumm und schief - und rutschig! Die harten, gut lackierten und polierten Bausteine sind in keinster Weise bestrebt, auch nur ein wenig Haftung zuzulassen. Versucht man nun einen krummen, rutschigen Stein auf einem gleichermaßen krummen und rutschigen Stein zu platzieren, wird die ganze Angelegenheit ziemlich wackelig. Spätestens nach dem fünten Stein des Turms wird der weitere Aufbau zur Fingerspitzen-Angelegenheit. Zumal der Stein tatsächlich nur aufgesetzt, nicht aber noch verschoben werden soll. Welcher Stein in welcher Größe genommen wird, bestimmen die eigenen Handkarten. Ich such mir die aus, von der ich am meisten überzeugt bin. Klar, am Anfang die großen, denke ich. Aber auch kleine Anfangssteine haben ihren Reiz, erschweren sie doch den anderen Spielern ihre weiteren Züge. Blöd nur, wenn die Richtung wechselt und ich an schwieriger Stelle nun selbst einen Stein setzen muss. Wann also setze ich welche Karte ein? Diese Frage beherrscht das ansonsten einfache Turmbauspiel. Das aber - und der folgende Nervenkitzel - macht auch den gesamten Spielreiz aus. Wie mache ich mir das Bauen leicht und den anderen aber so schwer, dass der Turm einstürzt? Ziel ist es, die eigenen sieben Handkarten loszuwerden.

Schnelles Regelwerk, optisch und haptisch schönes Material, gepaart mit einer ordentlichen Portion Stänkerei, der man nur durch eine gute, ja, teilweise sehr gute Feinmotorik entkommen kann. Da ist eine gewisse Schadenfreude vorprogrammiert. Das allerdings schränkt die Interessenten ein: eine annähernd ähnlich gute Feinmotorik gehört ebenso zum Spiel wie die Fähigkeit, über eigene einstürzende Bauten lachen zu können. Unsere Tester waren jedenfalls sehr positiv überrascht von der gelungenen Kombination. Nein, das Bauen von Türmen ist wahrlich nichts Neues - aber mit dem Material wird es zum Kunststück.

Fazit: "Block out!" ist ein witziges Turmbauspiel, bei dem es heißt: Auch aus krummen Steinen kann man hohe Türme bauen - oder eben nicht. Wer es noch abwechslungsreicher mag, dem sei hingegen "Junk Art" empfohlen. Ein Testbericht zu diesem Highlight folgt bald.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND*  .NEU.   
...
   Gabi
   Thomas
Ende
...
    * Bei Spielen, die von mehreren Teammitgliedern gespielt wurden, veröffentlichen wir
    künftig an dieser Stelle immer
eine Übersicht aller verfügbaren Kultfaktor-Wertungen.
 
 

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