Genre: Wissen, Kommunik.
Erscheinungsjahr: 2007 Verlag: University Games
..i.. Spieleranzahl: 2-6 (o. mehr) Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 20-45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Wissen
leer
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Big
Brain Academy
Testen Sie
Ihren IQ! In fünf verschiedenen
Disziplinen heißt es: Köpfchen beweisen! Trainiert werden sollen
Auffassungsgabe, Merk- und viele andere Fähigkeiten.
So funktioniert's:
Es spielen 2 Spieler bzw. 2 Teams. Jedes Team erhält
eine Waagschale, die ab sofort als Punkteanzeige dient. Abwechselnd
müssen die Spieler nun innerhalb von je 30 Sekunden
möglichst viele Aufgabenkarten einer Kategorie
bearbeiten.
Die
Drehschreibe bestimmt eine der fünf Aufgaben-Kategorien.
Mit einem
speziellen löschbaren Stift können die Karten
beschrieben werden.
Die Kategorie wird zuvor über eine
Drehscheibe bestimmt. 5 Kategorien stehen zur Auswahl;
hinzu kommen die Felder "Teamwork" (die Aufgabenkarten
dürfen von allen Spielern eines Teams bearbeitet werden
statt, wie sonst Standard, nur von einer Person) und
"Wähle eine Kategorie aus".
Die
Kategorien beinhalten jeweils 3 Aufgabentypen. Die
Karten werden mit einem Spezialstift bearbeitet; d.h.
die Lösungen werden mit dem Stift markiert bzw. notiert.
Eine bearbeitete Karte wird dann dem Gegner(team)
vorgelegt. Nach Ablauf der Zeit, die durch eine Sanduhr
angegeben wird, werden die bearbeiteten Aufgabenkarten
vom Gegner kontrolliert. Um Lösungen sichtbar zu machen,
liegt ein roter Lösungsfilter bei.
Witzige Idee:
Die Punktevergabe erfolgt mit Spielchips, die auf den
beiden Waagschalen platziert werden.
Beispiel Tangram: Die vorgegebene Figur muss innerhalb
von 30 Sekunden aus den Puzzleteilen gelegt werden.
Für jede vollständig
und richtig bearbeitete Karte gibt es einen Punkt bzw.
einen Chip in der Farbe der Kategorie - die Kategorien
haben dabei eine unterschiedliche Gewichtung (die Größe
der Chips variiert zwischen den einzelnen Kategorien).
Die Chips werden in der Waagschale gesammelt. Die Waage
zeigt somit immer das führende Team bzw. den führenden
Spieler an: Die Waagschale, die mehr Gewicht hat, senkt
sich natürlich ab.
Die
einzelnen Kategorien und Aufgabentypen lauten:
LOGICA
-
"Fitness-Check": eine vorgegebene Körperposition
muss eingenommen werden
-
"Waagegewicht": Denkaufgabe- Welches
dargestellte Objekt wiegt am meisten?
-
"Partnerlinie": Logisches Denken- eine Linie
soll zwei Tiere auf eine gemeinsame Bahn bringen
(z.T. schwierig!)
ALGEBRA
-
"Textaufgabe": Einfache Rechen-Aufgaben.
Verwirrend soll dabei sein, dass die Zahlen als
Wörter geschrieben sind
-
"Addition": Eine bestimmte Anzahl an Symbolen
muss aus einer Auswahl von 3 Symbolmengen
erstellt werden
-
"Geldwert": Es sind zwei Geldmengen
(Euro-Münzen) abgebildet. Welche Menge hat den
größeren Gesamtwert?
ANALYSE
-
"Quadratzahl": Aus wie vielen Quadern besteht
die abgebildete Figur?
-
"Punktum": Bestimmte Linien einer Figur müssen
in einem Punktenetz gefunden und markiert werden
-
"Tierjagd": Bestimmte vorgegebene
Symbolkombinationen müssen in einem Gitter
wiedergefunden werden
MEMORIA
-
"Tonspur": Der Gegner macht eine Geräuschserie
(z.B. Klatschen) vor; der Spieler macht sie nach
-
"Vermerk": Zwei vorgegebene Zahlenreihen müssen
aus dem Gedächtnis wiedergegeben werden
-
"Zungenbrecher": Der Gegner liest einen
Zungenbrecher vor; der Spieler muss ihn
fehlerfrei aufsagen
VISION
-
"Pärchen": 2 Symbolpärchen müssen in einem
Gitter gefunden werden
-
"Wörterlegen": Buchstabensalat - es muss ein
Wort gebildet werden
-
Füllform": Eine vorgegebene Figur muss mit
Tangramteilen nachgelegt werden
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Jeder Spieler
absolviert fünf Spielrunden (bei einer kleinen
Spielerzahl kann die Rundenzahl natürlich auch erhöht
werden). Der Spieler bzw. das Team, dass am Ende die
schwerere Waagschale aufweisen kann, ist Sieger.
[ih]
Vielen Dank an
University Games für ein Rezensionsexemplar!
Ingo:Ein
abwechslungsreiches "Gehirnjogging". Die 5
Kategorien mit je 3 Aufgabentypen (insgesamt 330
Aufgaben, wobei einige Karten auch
Doppelaufgaben beinhalten) lassen keine
Langeweile aufkommen. Die Mischung aus
sehr leichten bis hin zu richtig schwierigen
Aufgaben ist gut gelungen.
Während in Quizspielen häufig zu leichte
Aufgaben als etwas Negatives angesehen werden,
dienen sie hier als Verschnaufpause. 30 Sekunden
Zeit pro Raterunde sind ein enges Zeitlimit.
Umso schöner die Idee, dass man möglichst viele
Aufgaben innerhalb dieser Zeit bearbeiten soll.
Geschickt gewählt ist auch das Material: Ein
besonderer Stift ermöglicht das Beschreiben der
Karten und problemloses Wegwischen mit einem
Papiertuch. So kann man sich innerhalb seines
Zeitlimits voll und ganz auf das Raten
konzentrieren und die Auflösung der Aufgaben
hinterher in Ruhe absolvieren.
Witzig ist auch
die Waagschalen-Idee, die die Punkte anzeigt -
in ihrer Umsetzung jedoch nicht so praktisch.
Für "intelligente" Erwachsenenrunden mögen die
Aufgaben in ihrer Gesamtheit zu leicht sein;
aber auch dann macht das Spiel noch Spaß, da auf Zeit
gespielt wird. Die Altersangabe "ab 8 Jahren"
ist gut gewählt. Auch Kinder können am
kompletten Spiel teilnehmen, sobald sie die
einzelnen Aufgabentypen verstanden haben.
Wer
also Tüftelaufgaben, Zungenbrecher oder Puzzle
mag, gern sein Vorstellungsvermögen, seine
Auffassungsgabe und logische Denkfähigkeit
überprüfen möchte, findet in "Big Brain Academy"
das richtige Brettspiel.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Chris:Es gibt nicht allzu viele Spiele, bei denen es
auf Intelligenz und nicht nur auf pures Wissen
ankommt und so habe ich mich auch gefreut, dass
mit "Big Brain Academy" wieder ein solches
erscheint.
Der Ablauf ist dynamisch, das Prinzip
mit der Waage originell. Einige Aufgabentypen
wie "Waagegewicht", "Quadratzahl", "Tierjagd"
oder "Partnerlinie" (wobei man bei letzterem
leider sehr leicht die Lösung in dem roten
Kasten erkennen kann) sind innovativ und
fordernd, andere wirken total fehl am Platz, wie
beispielsweise der für mich völlig überflüssige
"Fitness-Check". Was hat das mit Logik zu tun?
Obwohl man gerade im Bereich Mathematik so viele
Möglichkeiten hat, sind die Aufgaben-Typen bei
"Algebra" recht ähnlich und für Spieler jenseits
des Kindesalters durchgehend zu leicht. Da bei
"Memoria" das gegnerische Team die Aufgaben
vorliest, kann es das aktive Team zudem leicht
ausbremsen.
Die Drehscheibe sollte besser
weggelassen werden. Landet der Pfeil mehrmals
auf "Logica" hat man das Spiel schon so gut wie
gewonnen, da die Aufgaben leicht zu lösen sind,
es aber dafür auch noch die größten Chips gibt.
Für mich ist "Big Brain Academy" ein
Mix aus gelungenen und misslungenen
Aufgabentypen und liegt somit für mich nur knapp
über dem Durchschnitt.
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!