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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz, Party/Kommunik.
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: iToy Consulting  ..i..
Autorin: Gitte Engel
Spieleranzahl: 2 bis 4
(oder Teams)
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 45-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen  

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Bet your Brain
 
Setzen Sie auf Ihr Wissen! 
Eben noch waren Sie sich sehr sicher, dass Sie in Geographie so einiges wissen... doch Sie lagen falsch! Und schon sind die Wettchips verloren!
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler sucht sich zunächst eine Spielerfarbe aus (blau, gelb, grün oder weiß). Auf sein "Bankfeld" legt er 20 Wettchips seiner Farbe, 3 weitere auf das rechts angrenzende "Kontofeld".

 


Der Spielplan mit seinen Wett- und Sortierfeldern für bis zu 4 Spieler und der Drehscheibe, die die Fragenkategorie bestimmt.
   
Jeder Spieler besitzt seine eigene "Bank" (links) und sein "Konto" (rechts). Einzig die Chips vom Konto dürfen jedoch als Wetteinsatz gebraucht werden.
   

 

Durch Drehen des Pfeils auf der Farbscheibe in der Mitte des Spielplans wird die Kategorie der nächsten Aufgabe bestimmt. 8 verschiedene Kategorien sind in diesem Spiel enthalten.

 

Der Spieler, der an der Reihe ist, muss nun einen Wetteinsatz abgeben. Er wettet eine beliebige Anzahl (minimal 1, maximal jedoch 3!) an Chips darauf, die noch unbekannte Aufgabe lösen zu können. Die Chips dürfen jedoch nur (!) vom Kontofeld, nicht aus der Bank des Spielers, entnommen und auf das Wettfeld platziert werden.


Die Gegner wetten gleichzeitig darauf, ob der Spieler die Aufgabe lösen kann oder nicht. Dazu legen sie jeweils ebenfalls eine beliebige Anzahl zwischen 1 und 3 Chips von ihrem Konto auf ihr Wettfeld. Außerdem legen Sie verdeckt den Einschätzungschip (grüner Haken oder rotes Kreuz) hinzu; am besten unter die Wettchips!

 


Auf dem Wettfeld wird der eigene Einsatz sowie, bei Gegnerfragen, der Einschätzungs-Chip platziert.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

 

Nach dem Wettvorgang wird nun die Aufgabe aus der erdrehten Kategorie vorgelesen. Wird sie gelöst, darf der Spieler seine gesetzten Chips zurück auf sein Kontofeld und die gleiche Anzahl an Chips aus seiner Bank hinzu legen. Er verdoppelt also seinen Einsatz. Löst der Spieler die Aufgabe nicht, so muss der Wetteinsatz zurück in die eigene Bank gelegt werden. Er steht vorerst nicht mehr zum Wetten zur Verfügung.


Ebenso verfahren die Gegner mit ihren Einsätzen. Wer den Spieler richtig eingeschätzt hat, verdoppelt auch hier seinen Einsatz und legt ihn zurück auf sein Kontofeld. Wer den Spieler falsch eingeschätzt hat, verliert seinen Einsatz an die eigene Bank.

 

Sollte ein Spieler sämtliche Chips von seinem Kontofeld verspielt haben, darf er sich insgesamt 3 Mal pro Partie "Kreditpunkte" leihen. Dazu nimmt er jeweils 3 schwarze Chips aus dem allgemeinen Vorrat und legt sie auf sein Kontofeld. Mit den Kreditpunkten kann er nun neue Wetten platzieren. Beim Gewinn einer Wette legt er die gesetzten Kreditchips zurück in den Gemeinschaftsvorrat und erhält im Gegenzug pro zurückgelegten Chip einen eigenen Farbchips aus seiner Bank, den er wieder dem Kontofeld zuführt.

 


Jede der Fragekarten zeigt 2 Aufgaben (in verschiedenen 2 Kategorien), die von verschiedenen Typen sind.
   
Bei einigen Fragen kommt das "Verknüpfungsfeld" zum Einsatz. Hier müssen Begriffspaare gebildet werden.
   

 

Neben "normalen" Quizfragen (mal mit, mal ohne Antwortvorgaben) enthält das Spiel auch Teamaufgaben, bei denen z.B. gezeichnet werden muss. Bei den "Verknüpfungsfragen" müssen Begriffspaare gebildet werden (z.B. "Ordnen Sie diesen Liedern Ihre Sänger zu"). Mit den Zahlenchips werden die vermeintlich richtigen Antworten dann vom Spieler auf der A/B/C/D/E-Leiste markiert. Außerdem gibt es Fragen, bei denen ALLE Spieler gleichzeitig spielen - die Aufgabe gewinnt, wer am schnellsten antwortet, wer am besten schätzt, oder, bei einem weiteren Aufgabentyp, die meisten richtigen Antworten auf eine Frage notiert (z.B. "Hauptstädte, die mit S beginnen").

 

Das Spiel endet vorzeitig, wenn ein Spieler bereits 3 Mal drei Kreditchips nachgelegt hat und dann ein viertes Mal pleite geht, also keine Chips mehr auf seinem Kontofeld liegen. Es gewinnt dann der Spieler, der zu diesem Zeitpunkt die meisten Chips auf seinem Kontofeld liegen hat.

 

Regulär wird das Spiel jedoch erst beendet, wenn ein Spieler es schafft, sämtliche Punktechips seiner Farbe von einem Bank- auf sein Kontofeld zu transferieren. Dieser Spieler ist dann der Sieger.  [ih]

 

Hinweis: Im Jahr 2010 erschien auch eine spezielle "Familienedition" > Test

 
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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
abwechslungsreiches
   Wissensspiel
Wettmechanismus sorgt für
   Spannung und Interaktion
ENDE
  MINUS:
MINUS:
etwas zu geringe Anzahl
   an Aufgaben
Fragenqualität schwankt
kleine Unstimmigkeiten
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Bet your Brain" ist ein abwechslungsreiches Quizspiel, das in Dänemark bereits große Erfolge erzielte und dort sogar zum "Spiel des Jahres" gewählt wurde. Erfrischend neu ist das Konzept des Wettens auf Wissen; alle Spieler sind dadurch ständig ins Spiel involviert.

Leider sind 1200 Aufgaben auf Dauer nicht allzu viele. "Bezzerwizzer" (> Test) schaffte es vor 2 Jahren auf gleich 5000 Fragen! Dafür gibt es bei "Bet your Brain" verschiedene Aufgabentypen, die für mehr Abwechslung sorgen.

Etwas ärgerlich sind kleine Fehler, die sich in die Fragekarten und ins Spielmaterial eingeschlichen haben. Anders als in der Anleitung gezeigt, gibt es z.B. keine Kartenboxen, es gibt keine Chipbänke und auch das "verdeckte Legen" der Einschätzungschips wird einem schwer gemacht, wenn die Chips (wohl versehentlich) sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite mit dem selben Symbol bedruckt wurden.

Warum, als Beispiel für eine fehlerhafte Fragekarte, bei "Autos, die mit A beginnen" auch der "Carina" als Toyoto-Modell akzeptiert wird, erscheint schleierhaft. Dies kann entweder nur an einer zu schnellen redaktionellen Bearbeitung oder einem Übersetzungsfehler liegen. Insgesamt stören diese Unstimmigkeiten jedoch den Spielablauf nicht allzu sehr.

Nicht zu unterschätzen ist der Glücksanteil beim Wetten auf das Wissen der Gegner. Schließlich wird einem nur die Kategorie der nachfolgenden Frage vorgegeben. Da die Aufgabenqualität jedoch von z.T. "fast unlösbar" bis "kinderleicht" schwankt, siegt hier öfters einmal der Zufall. Glücklicherweise ist die Mehrzahl der Aufgaben jedoch im "Durchschnitts"-Level angesiedelt.

Um "Bezzerwizzer" vom Quizthron zu stoßen, müsste noch etwas Feinschliff vorgenommen werden. Trotzdem kam "Bet your Brain" in unserer Spielrunde mit Quizfans gut an.  (> Video)

Update (November 2010): In einer neuen Auflage im Jahr 2010 hat man dem Spiel nun besseres Spielmaterial spendiert (Kunststoff-Chips und Ablagebänke!).
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
 
Wen's interessiert...    
> Bet your Brain Familie   > Trivial Pursuit Wetten & Gewinnen
> Bezzerwizzer   > Bezzerwizzer Familien-Edition
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