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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Jumbo Spiele  ..i..
Spieleranzahl: 4 bis 16
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Bin ich Beethoven?
 
Wer bin ich und wie viele?
Begriffe erklären unter Zeitdruck - ein immer wieder gern gesehenes Partyvergnügen; diesmal mit einem elektronischen Stirnband.
 

     

So funktioniert's:
Zunächst werden Teams mit je mindestens 2 Personen gebildet. Jedes Team erhält eine Spielfigur und stellt sie auf das Startfeld des Spielplans. Nun wird ein Team zum aktiven Team. Das aktive Team dreht zunächst den Pfeil in der Mitte des Spielplans. Dieser bestimmt, auf welche Art und Weise nun Begriffe umschrieben werden dürfen, die ein Teammitglied erraten muss.


Der Spielplan dient vornehmlich als Punkteanzeige.
   
Der Pfeil zeigt an, was beim Umschreiben erlaubt ist.
   

Bei "Alles ist erlaubt" dürfen die Teamkollegen beliebige Hinweise geben, gestikulieren, reimen, summen etc. . Für jeden erratenen Begriff gibt es dann 1 Punkt.

Bei "Nur ein Wort" darf nur ein einziger Teamkollege genau 1 Wort sagen! Weitere Hinweise sind dann nur (!) per Gestikulieren erlaubt. Hierfür gibt es 2 Punkte pro erratenem Wort.

Sämtliche Begriffe erscheinen auf dem, zuvor mit Batterien gefütterten, elektronischen Wortgenerator, den sich der Rater einer Runde als Stirnband am Kopf befestigt. Die Begriffe werden auf einem Display angezeigt - sind sie länger, als das Display Platz bietet, werden sie als Laufschrift dargestellt.


Die aktive Rater wird zum "Tacker" - ob ihm dies seine Teamkollegen wohl noch innerhalb des Zeitlimits klarmachen können?

Zum Umschreiben und Raten hat das Team nur eine begrenzte Zeit. Diese wird durch die "Ampel"-Leuchten am Generator stets angezeigt. Leuchtet das rote Lämpchen, kündigt sich das Ende dieser Raterunde an.

Sobald ein Begriff erraten wurde bzw. wenn das Team lieber "passen" möchte, klopft sich der Rater bzw. ein Teamkollege des Raters auf die Stirn - durch  Drücken der Generator-Frontseite erscheint automatisch der nächste Begriff.

Sämtliche Begriffe sollen dabei den Themen "Gegenstände", "Bekannte Personen", "Tiere" und "Filmtitel" untergeordnet sein. Die aktiven Umschreiber können vor jedem neuen Begriff auf das entsprechende Symbol des Spielplans deuten.

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Die restlichen Teams fungieren bei einer Raterunde eines Gegnerteams als Schiedsrichter. So ist es nicht erlaubt, Teile eines gesuchten Wortes bereits in der Umschreibung zu nennen, auch dürfen keine Konjugationen oder Deklinationen gebildet und keine Abkürzungen oder Initialen benutzt werden.

Das Team, das als erstes Team auf das "Finish"-Feld gelangt, löst das Spielende aus. Die laufende Runde wird dann noch zu Ende gespielt. Das Team, das auf dem Zielfeld steht, gewinnt. Stehen am Ende der letzten Runde mehrere Teams im Ziel, kommt es zu einer Stichrunde, in der noch einmal je eine "Ein Wort"-Runde gespielt wird. Das Team, das diese Runde für sich entscheidet, ist dann das Siegerteam. [ih]

Vielen Dank an Jumbo Spiele für ein Rezensionsexemplar!

 
nks
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schneller Ratespaß
witziges Material
unkomplizierte Regeln
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Begriffe zum Teil sehr speziell
Zeitverlust durch lange Begriffe
Spielanleitung nicht optimal
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Und noch ein neuer Vertreter des bekannten "Begriffe umschreibens" - seit "Activity" ein immer wieder gern gesehenes Partyspielkonzept.

Neu ist die Spielidee nun also nicht - die Regeln sind aber schnell erklärt und ebenso schnell verstanden. Eine Ausnahme: Die Erklärung dafür, was eine "Alles ist erlaubt"- und eine "Ein Wort"-Runde ist, findet man lustigerweise nicht in der Spielanleitung, sondern nur auf der Rückseite der Spielschachtel - etwas unglücklich!

Das eigentliche Spielprinzip ist flott, allerdings sollte man nicht allzu viele Teams bilden, da die Wartezeiten sonst zu lang werden.

Haupt-Innovation dieses Spiels ist der elektronische Wortgenerator, der, wie bei "Hedbanz" (> Test) als Stirnband genutzt wird. Das Schlagen auf die Stirn, um einen neuen Begriff anzufordern, soll die nötige Partystimmung unterstreichen.

Auch wenn man die 2000 Begriffe auch auf Spielkarten hätte drucken können, so fungiert der Generator gleichzeitig als Timer, was recht praktisch ist und den Zeitdruck optisch und visuell unterlegt. Bei unzureichender Beleuchtung im Spielzimmer sind die Begriffe jedoch nur schwer zu lesen, außerdem gibt es einige längere Begriffe, die als Laufschrift über das Display wandern und dem aktiven Team so mitunter viel Zeit rauben können. Hier kann es besser sein, direkt zu passen - denn Strafe gibt es dafür keine (es sei denn, man spielt mit Hausregeln).

Die Begriffe sind in ihrem Durchschnitt meistens erst ab einem Alter von ca. 12 Jahren (besser jedoch älter!) zu meistern. Kinder werden an diesem Spiel keine allzu große Freude haben - dafür ist der Wörterkatalog einfach zu umfangreich. Aber wer weiß, vielleicht bringt man ja bald auch eine Junior-Variante heraus.

Wer eine unkompliziertes Partyspiel sucht, macht mit "Bin ich Beethoven?" generell nichts falsch - wer jedoch schon einige Partytitel sein Eigen nennt, muss selbst entscheiden, ob ihm der elektronische Wortgenerator Innovation genug ist, sich auch dieses Spiel zu kaufen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Gabi: Die aus "Hedbanz" (> Test) bereits in diesem Jahr schon einmal verwendete Spielidee hat sich ein wenig gewandelt und ähnelt nun dem allseits bekannten "Activity" oder "Tabu".

Ein Wort wird auf der Stirn des Mitspielers angezeigt. Hat der Stirnbandträger den Begriff erraten, z.B. „Bin ich ... Dolly Buster?“, wird schnell wieder auf das Stirnband (genauer gesagt auf die Frontleiste des Generators) gedrückt und der nächste Begriff erscheint.

Nette Idee, die sowohl viel Spaß als auch Frust verursachten kann, denn manch ein Spieler erweist sich in der Hitze des Gefechts als nicht sehr sanft und verursacht bei einem zart besaiteten Rater durchaus schon einmal leichte Beschwerden im Kopf- und Nackenbereich...

Der Schwierigkeitsgrad der Wörter bleibt durchschnittlich und ist an das Interessenniveau verschiedener Spieler angepasst. Weiß man etwas nicht, wird einfach gepasst.

Die Anleitung ist relativ eindeutig, lediglich die Frage der Verwendung des Drehpfeiles wird nur unbefriedigend beantwortet
(Anmerkung von Ingo: Die Regel dafür befindet sich, gut versteckt, ausschließlich auf der Rückseite der Spielschachtel!).

Insgesamt ist "Bin ich Beethoven?" ein nettes Partyspiel für Gruppen, wobei die angegebene Spielerzahl von maximal 16 Personen sehr hoch angelegt ist und lange Wartezeiten verursachen kann. Für Familienrunden bzw. kleinere Partys kann das Spiel jedoch gut empfohlen werden.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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