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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Strategie
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autor: Klaus Jürgen Wrede
Grafik: Michael Menzel
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Die Baumeister des Colosseum
...

Rom wurde wohl doch an einem Tag erbaut!

Anders kann man sich die rasante Bauzeit des berühmten Colosseum nicht erklären. In weniger als 60 Minuten steht das Bauwerk, und das Spiel hat einen Gewinner.
 
 
Gemeinsam errichten die Spieler mit vier verschiedenen Baustoffarten das Colosseum, doch sie spielen nicht gemeinsam, nein, jeder möchte der beste Baumeister werden. Dazu erhält jeder Spieler einen Landschaftsstreifen (mit einem Stall, einem Lager und zwei der vier Landschaften). Die Baustoffkarten (passend zu den Landschaften) werden bereitgelegt. Die Landschaftsplättchen werden gemischt und je vier offen in vier Reihen an den Spielplan angelegt.



Auch vier der Colosseum-Bauteile werden offen auf den Spielplan gelegt. Jeder Spieler sucht sich eine Baustoffkarte aus und nimmt sie auf die Hand. Generell gilt im Spiel immer das Handkartenlimit, dass das Lager vorgibt, am Anfang sind das vier Karten, doch das lässt sich erweitern. Bis auf den Startspieler erhalten die Spieler dann schon Ruhmespunkte, der erste Spieler nach dem Startspieler einen, der zweite zwei und der dritte drei. Die Ruhmespunkte werden in Form kleiner Plättchen vergeben und sollten immer verdeckt gehalten werden, damit niemand sehen kann, wie viele Punkte man gerade besitzt.

 
Nun beginnt das eigentliche Spiel. Der aktive Spieler setzt die Konsul-Figur um 1 Feld auf dem Spielplan kostenlos nach vorn. Er kann auch weitere Felder nach vorn ziehen, muss dafür aber den Marker auf den Wagenrädern im Stall für jedes Feld um ein Rad nach rechts bewegen. Zu Beginn können so zwei Zusatzschritte gemacht werden, doch auch hier lässt sich noch einiges ausbauen...

 
Je nachdem, auf welchem Feld der Spieler den Konsul anhalten lässt, führt er die entsprechende Aktion aus, danach ist der Nächste dran. Das sind die möglichen Aktionen:
- Lager erweitern: Der Spieler gibt eine Handkarte ab, um sich ein Lagerplättchen zu nehmen, mit dem er sein Handkartenlimit ausbaut. Das Lagerplättchen legt er rechts an sein Lager an.



- Landschaft erweitern und Baustoffe produzieren: Der Spieler nimmt sich das vorderste (zum Spielplan ausgerichtete) Landschaftsplättchen aus der Reihe, neben der er zum Stehen kam, und legt es in seine persönliche Auslage, d.h. er legt es rechts an evtl. bereits bestehende Landschaftsfelder der gleichen Art an oder er eröffnet eine neue Reihe, falls er die Landschaft bisher nicht besaß. Danach wird nun das Plättchen für ALLE Spieler gewertet, dass jetzt das vorderste (zum Spielplan hin) dieser Reihe ist. Zeigt es einen Stall, werden die Marker auf den Wagenrädern wieder aufs Minimum gerückt, sodass man nun wieder mehr Bewegungsfreiheit hat. Zeigt es eine Landschaft, erhält JEDER Spieler so viele Baustoffkarten dieser Landschaft, wie er Landschaftsfelder dieser Art in seiner eigenen Auslage besitzt, heißt: Habe ich 3 Wasserfelder vor mir liegen, erhalte ich 3 blaue Baukarten.



Verzichtet der Spieler auf diese komplette Aktion, nimmt er sich stattdessen einen Ruhmespunkt.

Wurde eine Reihe mit Landschaftsplättchen komplett geleert, werden vier neue ausgelegt und das erste auch sofort gewertet.

- Jokerfeld: Hier darf der Spieler eine beliebige Landschaft für alle werten. In der Variante können hier wechselnde Aktionsplättchen auch andere Aktionen (Siegpunkte erhalten, Karten tauschen etc.) hervorrufen.

- Colosseum bauen: Der Spieler gibt die auf dem Bauteil geforderten Bauteilkarten ab, nimmt sich das Bauteil und steckt es in den ersten Schlitz der Colosseum-Baufläche. Weitere Bauteile werden hier später angereiht, sodass nach und nach ein echtes (ovales) Bauwerk entsteht. Für ein verbautes Bauteil bekommt der Spieler immer direkt die aufgedruckten Ruhmespunkte.


 
Die letzten drei Bauplätze des Colosseum bringen den Spielern noch einmal zusätzliche Ruhmespunkte. Wurde der letzte Bauplatz mit einem Bauteil gefüllt und das Colosseum komplettiert, so endet das Spiel.

Nun gibt es noch Punkte für Mehrheiten jeder Landschaft, d.h. die Spieler zählen, wer die meisten Ställe, die meisten Lager und die meisten Felder pro Landschaft besitzt. Gibt es eine eindeutige Mehrheit, erhält der Spieler jeweils vier Ruhmespunkte, bei einem Gleichstand bekommen alle daran beteiligten Spieler zwei Punkte. Und je drei Handkarten zählen am Ende auch noch einmal je einen Ruhmespunkt. Wer nun die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. [ih]

 
 ERKLÄRVIDEO

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Hierbei handelt es sich um ein Video des Verlages.
 
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schnell erklärt, schnell gespielt
es sind immer alle beteiligt
macht optisch was her
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MMMI

nicht übermäßig innovativ
auf Dauer eher geringe Variation

leer/font>
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Als bekennender Italienfan musste ich mir diese Neuheit natürlich direkt “blind” sichern... Und ich wurde nicht enttäuscht! Im Gegenteil! “Die Baumeister des Colosseum” ist ein wirklich rundum gelungenes Spiel seines Genres. Es sieht mit seiner Michael Menzel-Grafik und dem entstehenden 3-D-Colosseum nicht nur top aus, nein es spielt sich auch erfrischend locker. Dass Rom laut Sprichwort nicht an einem Tag erbaut wurde, wird hier widerlegt. Denn langweilig oder zäh wird’s bei diesem Spiel nie. 60 Minuten vergehen wie im Fluge. Woran liegt das?
 
Der Grundmechanismus, Rohstoffe sammeln zu müssen, um Aufträge zu erfüllen, die Punkte bringen, ist erst einmal allseits bekannt. Innovativ? Nein, aber absolut erprobt, und so funktioniert das Prinzip natürlich auch hier wieder entsprechend gut. Aktionen über Bewegung auf dem Spielplan auslösen und für zusätzliche Schritte bezahlen? Kennen wir auch schon. Jetzt könnte man ja vermuten, das Spiel sei deshalb vielleicht etwas altbacken, etwas langweilig. Nein, ist es nicht. Und das liegt an der tollen Mechanik, wie ich an Baustoffe komme. Zum einen möchte ich natürlich meine eigene Auslage um immer mehr Landschaftsfelder erweitern. Da hilft es, zu Beginn erst einmal seine Lagerkapazitäten auszubauen, um entsprechend viele Handkarten aufnehmen zu können.

Dadurch, dass man beim Aufnehmen eines Plättchens aber auch immer direkt eine Wertung bzw. eine Rohstoffausgabe für ALLE Spieler auslöst, sind auch stets alle Spieler aktiv am Spiel beteiligt. Gut, nicht unmittelbar aktiv, aber es entsteht nie das Gefühl einer Downtime, weil man immer hofft, an neue Baukarten zu kommen und deshalb auch bei den Spielzügen der Mitspieler nicht gedankenverloren abschweift, wenn vielleicht mal wieder jemand zu lange überlegt. Langes Überlegen gibt’s im Spiel der kurzen Spielzüge kaum. Die Schlusswertung zeigt zudem, dass man auch mit einer geschickten Landschaftsauslage noch einmal ordentlich punkten kann. Man sollte also seine Mitspieler nie aus den Augen verlieren.
 
Die Regeln sind simpel, das Sammeln und Ausbauen macht Spaß. Und dadurch, dass der Fortschritt des Spiels wirklich anfassbar ist (durch das erbaute Colosseum), werden auch die Spieler eingefangen, die sonst nur wenig oder gelegentlich spielen. Klar, eine große Variation im eigentlichen Spielablauf gibt es in weiteren Partien nicht. Letztlich reagiert man immer nur neu auf die Anordnung der ausliegenden Plättchen. Mit den Zusatzplättchen für die Variante kommen dann aber auch immer mal noch kleine neue Aktionen ins Spiel, sodass der gute alte Brauch, beim Rom-Besuch eine Münze über die Schulter in den Trevibrunnen zu werfen, um die Stadt eines Tages wiederzusehen, dann doch Sinn gemacht hat für mich. Seit meinem letzten Städtetrip nach Rom kamen “Die Baumeister des Colosseum” nämlich absolut überdurchschnittlich oft auf den Spieltisch. Ja, das ist ein Spiel ganz nach meinem Geschmack! 

Und dieses gute Gefühl hinterließ das Spiel nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Mitspielern, sodass sich mittlerweile vier Personen unserer Spielgruppe Klaus Jürgen Wredes Colosseum direkt ebenfalls zugelegt haben, was auch nur bei wenigen Spielen geschieht. Und dafür gibt’s von mir insgesamt sehr gute 8 Punkte für ein zwar nicht überragend innovatives, aber ein durch und durch sympathisches und mit knapp über 20 Euro auch noch vergleichsweise preisgünstiges Familien-Strategiespiel, das ich Freunden von Spielen des "Carcassonne"- / "Thurn und Taxis"- / "Catan"-Levels gern ans Herz legen möchte.

 
   KULTFAKTOR  
   
(Langzeit-)Spielreiz
 
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