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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Lookout Spiele  ..i..
Autor: Uwe Rosenberg
Spieleranzahl: 2 (!)
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Agricola: Die Bauern und das liebe Vieh
 
Der Trend zum Hausschwein
Die Bauern aus "Agricola" besinnen sich auf ihre Kernkompetenzen, um am Markt erfolgreich zu sein: Ackerbau ist out, in der Viehzucht liegt die Zukunft!
 

     

Wir sind Farmer mit einem kleinen mickrigen Hof ohne Alles. Eine lausige Wohnhütte und 3 Arbeiter stehen uns zur Verfügung, um den Hof auszubauen. Im Laufe des Spiels besorgen wir uns Baustoffe, mit denen wir abgeschlossene Weiden und Gebäude errichten. Denn diese benötigen wir, um Tiere zu halten und zu vermehren. Bald wird der Hof zu klein, also müssen wir ihn erweitern. Der punkteträchtigste Hof mit der optimalen Tierzucht gewinnt.

So funktioniert's:
Der Spielplan kommt in die Tischmitte. Jeder Spieler nimmt sich einen Hofplan, 3 Arbeiter in seiner Farbe und 9 Grenzteile zum Zaunbau. Das übrige Spielmaterial - Baustoffe und Tiere, Futtertröge und Hoferweiterungen, Stallplättchen und Sondergebäude -  kommen neben den Spielplan. Die übrig gebliebenen 8 Grenzteile werden ebenfalls bereitgelegt.

Das Spiel verläuft in 8 Runden mit je 4 Phasen.

(1) Auffüllphase:
Zu Beginn jeder Runde werden alle entsprechend gekennzeichneten Felder mit Baustoffen (Holz, Stein oder Schilf) oder Tieren (Schaf, Schwein, Rind oder Pferd) bestückt. Aufgefüllt wird auch, wenn noch aus der vorhergehenden Runde Waren auf dem Feld liegen. Auf das Aktionsfeld "Erweitern" kommt jede Runde ein Grenzteil; dadurch werden die Runden mitgezählt. Kann hier nicht mehr aufgefüllt werden, ist das Spiel vorbei.

   
   

(2) Arbeitszeit:
Die Spieler setzen, vom Startspieler ausgehend, abwechselnd je einen ihrer 3 Arbeiter auf den Spielplan ein. Dadurch wählen sie jeweils eine Aktion aus, die sofort ausgeführt werden muss. Jede Aktion des Spielplans ist pro Runde nur ein einziges Mal ausführbar, eine bereits genutzte Aktion ist also für den Rest der Runde blockiert. Die einzelnen Aktionsmöglichkeiten werden später im Detail erläutert. Diese Phase endet, wenn alle Arbeiter eingesetzt wurden.

(3) Heimkehrphase:
Alle Arbeiter kehren zurück an den Hof.

(4) Vermehrungsphase:
Befinden sich auf dem Hof des Spielers 2 oder mehr Tiere der gleichen Art, vermehren sich diese und man bekommt ein Exemplar dieser Tierart dazu. Ein Spieler kann also pro Runde maximal ein Tier jeder Art erhalten.

Die Aktionen im Detail:
-
Setzt der Spieler seinen Arbeiter auf ein Warenfeld mit Baustoffen oder Tieren, nimmt er die entsprechenden Waren an sich. Die Baustoffe wandern in den Vorrat des Spielers. Tiere müssen sofort auf dem eigenen Hofplan untergebracht werden. Finden sie keinen Platz, flüchten sie zurück in den allgemeinen Vorrat. Tiere dürfen jedoch jederzeit umquartiert werden, um den entsprechenden Platz zu schaffen.

- Als weitere Aktion kann der Spieler Zäune (Grenzteile) bauen um Weiden abzugrenzen. Der Bau muss entsprechend mit Baustoffen bezahlt werden. Auf vollständig abgegrenzten Weiden können 2 Tiere der gleichen Art gehalten werden, wobei auch Gebäude Weiden begrenzen können.

- Auf freien Hoffeldern können Ställe gebaut werden, in denen sich Tiere halten lassen. Die Ställe wiederum sind zu Stallungen erweiterbar, die mehr Tiere beherbergen können. Das Fassungsvermögen der jeweiligen Gebäude ist auf jedem Gebäudeplättchen angegeben. Zudem bringen die meisten Gebäude Punkte für das Spielende. Jeder Gebäudebau erfordert Baustoffe.

   
   

- Alternativ kann der Spieler auch eines der 4 Sondergebäude bauen. Diese bieten, neben der Möglichkeit Tiere unterzubringen, Sonderfunktionen. So kann die Wohnhütte zum punkteträchtigen Fachwerkhaus umgebaut werden, die Lagerstätte liefert am Spielende Punkte für vorhandene Baustoffe. Die Schutzhütte und die Liegestallung bringen dem Spieler sofort ein Tier ein.

- Durch den Bau von Futtertrögen verdoppelt sich die Aufnahmekapazität von Weiden und Gebäuden. Auf freien Hoffeldern kann kein Tier gehalten werden, allerdings kann an einem freistehenden Futtertrog ein Tier stehen. Pro Hoffeld kann nur 1 Futtertrog gebaut werden.

- Wird der Platz knapp, kann der Hof durch zusätzliche Landschaftsstreifen erweitert werden. In dieser Aktion nimmt man sich außerdem zusätzliche Grenzteile.

- Eine weitere Option ist der Startspielerwechsel.

   
   

Spielende: Nach den festgelegten 8 Runden endet das Spiel. Dann werden die Punkte zusammengezählt.  Die Spieler bekommen Punkte für ihre Tiere sowie Sonderpunkte für besonders erfolgreiche Zucht. Hat der Spieler jedoch von einer Tierart drei oder weniger Tiere, bekommt er Minuspunkte. Zudem gibt es Punkte für vollständig genutzte Hoferweiterungen und für Gebäude. [bb]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktisches Spiel mit kurzer Spieldauer
schönes Spielmaterial
leichter Einstieg durch logische Regeln
ENDE
  MINUS:
MINUS:
nur zu zweit spielbar
geringere Spieltiefe als beim Original
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Birgit: Meine Meinung kurz und knapp: Mir gefällt's! Eine kleine Schachtel, aber wie gewohnt prall gefüllt mit viel Spielmaterial, Tierfiguren aus Holz und viel Spielspaß. Sicherlich habe ich einige kritische Stimmen gehört, aber alles das, was diesem Spiel negativ angekreidet werden kann, ist in anderer Hinsicht ein echter Vorteil.

"Die Bauern und das liebe Vieh" ist kein harter Strategieklopper mit langer Spielzeit. Aber ich persönlich habe nicht immer die Zeit und manchmal auch nicht die Lust, mehrere Stunden ein einziges Spiel zu spielen. Hier bekommt man ein Strategiespiel, das wirklich nicht mehr als 30 Minuten Zeit benötigt. Natürlich kann man die Spieltiefe nicht mit dem großen Bruder "Agricola" vergleichen, der ein Vielfaches an Aktionsmöglichkeiten und Stellschrauben bietet. Es geht hier lediglich darum, die Viehzucht zu optimieren. Aber auch diese Aufgabe hat uns in unseren Spielrunden ganz schön ins Grübeln gebracht.

Am liebsten will man alle Aktionen gleichzeitig ausführen, der freche Mitspieler klaut einem immer die Aktion vor der Nase weg, die man ganz dringend noch benötigte, und eh man sich versieht ist das Spiel vorbei, und man denkt: Wie, jetzt schon?

Durch die kurze Spieldauer und den leichten Einstieg eignet sich das Spiel auch für all diejenigen, die sich an die abendfüllenden Spiele des Verlages "Lookout Spiele" bisher nicht heran trauten. Positiv zu vermerken ist die weitestgehend selbsterklärende Symbolik auf dem Spielplan und den Gebäuden. Die zu vergebenden Sonderpunkte für Tiere sind auf den Seitenteilen der Spielschachtel aufgedruckt, so dass man sich nichts extra merken oder nachschlagen muss. Die Spielregel ist logisch aufgebaut und leicht zu lesen.

Das Einzige, das ich wirklich bemängele, sind die hygienischen Bedingen, unter denen die Arbeiter in der Hütte hausen müssen: häufig mit einem Hausschwein oder Hauspferd als Mitbewohner... ;)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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