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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Arpad Fritsche
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
BauBoom
 
Stein auf Stein, so soll's sein!
Bei diesem Merk- und Laufspiel helfen sie Kinder den Ameisen beim Hügelbau. Und wer es noch nicht wusste... auch Ameisen bauen nur nach genauen Plänen!
 
     

Zunächst wird der Spielplan eingerichtet. Dazu werden alle Bausteinplättchen verdeckt gemischt. Dann werden sie nach und nach offen auf den Feldern des Spielplans platziert. Nur drei Felder bleiben frei: Das Startfeld und die beiden Ameisenbärenfelder. Der Baucontainer bietet dann Platz für alle übrigen verdeckten Bauplättchen. Jeder nimmt sich noch einen Rollwagen und stellt ihn aufs Startfeld. Der Startspieler nimmt die beiden Würfel und wirft sie. Die beiden sichtbaren Zahlen können  nun einzeln verwendet werden oder als eine addierte Summe. Hat sich der Spieler für eine Zahl entschieden, darf er seinen Rollwagen um die entsprechenden Feldzahl vorwärts schieben.

Ist das Feld, auf dem der Wagen stehenbleibt,...
-  ein Feld mit Bauplättchen, darf der Spieler (muss aber nicht) dieses verdeckt in seinen Rollwagen legen.
- ein Feld ohne Bauplättchen: Dort passiert gar nichts.

-
ein Marienkäferfeld: Dort MUSS der Spieler das offene Plättchen UND zusätzlich ein verdecktes aus dem Container in seinen Wagen legen.
- ein Ameisenbärfeld, muss der Spieler sein zuletzt eingesammeltes Plättchen wieder aus dem Rollwagen in den Container legen.
-  besetzt durch einen anderen Rollwagen, wird dieser um 1 Feld weiter geschoben. Landet der Mitspieler auf einem Feld mit einem Bauplättchen MUSS er dieses nun in seinen Rollwagen legen. Manchmal rutschen so mehrere Wagen weiter.
-  das Startfeld, muss der Spieler anhalten, seinen Wagen vor sich auslegen und die Bauplättchen in den persönlichen Hügel (Pyramiden-Bauplan) einfügen.

Beim Einbauen der Plättchen gibt es einige Regeln zu beachten. Die Farbe des Bauplättchens muss mit dem Pyramidenfeld übereinstimmen. Es wird immer statisch einwandfrei gebaut, also auf zwei untere kann erst der obere Stein aufgesetzt werden. Sollte ein unteres Bauteil fehlen, ist ein Bauen in der nächsten Reihe nicht möglich. Es müssen dabei alle (!) mitgebrachten Materialien verbaut werden! Übrig bleibende Bauplättchen werden in den Container zurückgelegt. Dafür muss aber zur Strafe ein bereits liegendes Plättchen aus dem Hügel entfernt werden. Währenddessen füllen die Mitspieler die leeren Felder des Spielplans wieder auf. Das Spiel geht weiter.

Das Spiel endet, wenn der erste Spieler seinen letzten Bauplatz mit einem Plättchen füllen konnte. Er gewinnt das Spiel. [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
runder Spielablauf
schönes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
fast schon zu ruhiger Ablauf
auf Dauer etwas wenig Abwechslung
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Okay, Ameisenhügel kennt jeder in unterschiedlicher Form. Oft erstaunt es, welche Größe diese Haufen aus Tannennadeln, Blätterresten und kleinen Ästchen erreichen können. Dazu benötigen die winzigen Ameisen weder Bagger noch Schaufel. Alles schleppen sie aus teilweiser großer Entfernung heran. Unsere Spieler schlüpfen nun in die Rollen von Ameisen, die ihren eigenen Hügel errichten wollen. Jeder baut seinen eigenen, mit einzigartigem Aufbau. Und so braucht jeder seine Baustoffe auch in ganz unterschiedlicher Reihenfolge. Der Weg wird von der Würfelzahl beeinflusst, die jedoch aus drei Möglichkeiten gewählt werden kann. So erhöht sich die Chance, ein Feld mit einem passenden Baustein-Plättchen zu erreichen. Passt es trotzdem nicht, muss der Speiler nichts in seinen Rollwagen einpacken. Was eingepackt wird, richtet sich nach einer einfachen Regel: zwei Steine unten, erst dann kann ein weiterer oben drauf gesetzt werden. Dabei werden genau die Farben benötigt, die die persönlichen Pyramidenspielpläne zeigen. Die Spieler versuchen nun, ihre Bausteine in der persönlichen Reihenfolge einzusammeln. Da diese aber verdeckt im Bauwagen gelagert werden, muss sich jeder der kleinen Spieler gut merken, was er schon hat. Überzählig gesammelte Bausteine müssen nämlich mit Strafplättchen wieder abgegeben werden. Also, Gedächtnis einschalten!

Ein wenig Abwechslung kommt durch die Sonderfelder ins Spiel. Der Ameisenbär klaut einen Baustein. Der Marienkäfer zwingt die Aufnahme eines offenen und eines verdeckten Plättchens, das eventuell aber nicht passt. Außerdem wird geschubst, zumindest, wenn die kleinen Spieler mit einem derartigen Stänkerfaktor umgehen können.

Das Material ist ansprechend und vielfältig. Ein richtiger kleiner 3-D-Container und kleine Einkaufswagen werten das Spiel optisch auf, auch wenn die Kinder doch eher statt der Pappplättchen richtige kleine Bausteine bevorzugt hätten. Das Material wirkt insgesamt durchdacht und passend. Der Ablauf kann etwas an das Alter der Spieler angepasst werden. Das Spiel ist trotz der Optik und des einfachen Ablaufs kein reines Kinderspiel. Memo-Effekt, planvolles einsammeln, Auswählen der besten Möglichkeiten und das Stänkern generieren auch bei Größeren Spielspaß, allerdings spricht das kindliche Design dann doch eher Kinder an. Hier überraschen mich die Testkinder, denn während ich das Spiel durchaus passend und nett empfinde, lassen sich mehrere Kinder kaum auf eine zweite Runde ein... Vielleicht fehlt es ihnen etwas an abwechslungsreicher Action. In der richtigen Gruppe aber macht das Spiel Spaß.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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