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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Heidelberger Spieleverlag  ..i..
Autoren: Britta Wolf, Oliver Wolf, Michael Nietzer
Spieleranzahl: 6 bis 25
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Das letzte Bankett
 
Zwischen Festschmaus und Intrigen
Da sitzen sie, um das Bankett des Königs zu genießen. Nein, es ist weniger der Genuss, als vielmehr die Ehre - sofern sich der König um die Ecke bringen lässt...
 

     

Die Attentäter sind bereits unter den Beteiligten verteilt. Doch auch die Hörigen des Königs sind in Hab-Acht-Stellung. Wer wird wohl gewinnen? Die Intriganten oder die Königstreuen? Nur wer geschickt die Positionen und Fähigkeiten der Spieler zu nutzen weiß, wird am Ende siegreich sein.


Im Begleitheft werden ausführlich die Szenarien beschrieben.
   
Jeder Spieler übernimmt eine Charakterrolle mit bestimmten Fähigkeiten.
   

So funktioniert's:
Als erstes wählt sich die Spielgruppe eines der Szenarien aus dem Begleitheft aus, wählt den König und bildet die verschiedenen Fraktionen. Je nach Gruppenstärke und Szenario können 2 bis 4 Teams entstehen. Auch die Zahl derer, die den König als "Treue" umgeben wächst mit der Spielerzahl um eine Königin, eine Prinzessin usw.

Alle Teilnehmer erhalten nun ihre Fraktionsmarker und gehören nun den Gruppen Turm, Einhorn, Rose oder Axt an. Jeder Spieler erhält zudem noch eine Charakterkarte, die seiner Rolle im Spiel entspricht. Aus insgesamt 25 Charakterkarten kann frei gewählt werden. Die Fraktions-Medaillons werden umgehängt als äußerlich sichtbares Zeichen der Gruppenzugehörigkeit.


Die Fraktions-Medaillons
   
Das Zepter
   

Nun werden noch die vom Szenario abhängigen Gegenstandsplättchen verteilt. Bei der Titelgeschichte "Das letzte Bankett" wären dies z.B. die Gegenstände Dolch und Gift, die jeweils eine der beiden Gruppen erhält. Diese Gegenstände sollten möglichst unauffällig einem Fraktionsmitglied übergeben werden. Mit der Übergabe erhält dieser Spieler dann zusätzlich die geheime Rolle des Attentäters, der im Verlauf des Spiels neben dem König platziert werden muss. Natürlich dürfen sich die Teams kurz beraten. Alle stellen sich nun reihum in den Kreis und versetzen sich gedanklich in die Zeit der Könige. Die Kommunikation folgt der Geschichte entsprechend und wird dem Spiel angepasst. Je besser sich die Spieler in ihre mittelalterliche Rolle hineinfinden, desto authentischer wird das Spielempfinden.

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Sind alle Plätze besetzt, beginnt das Spiel. Der König gibt das Zepter in eine beliebige Richtung der Runde. Jeder Spieler hat nun reihum die Möglichkeit, je nach seinen Eigenschaften die Sitz-Ordnung zu Gunsten des eigenen Zieles (Attentäter positionieren oder finden) zu verändern. Der Seneschall z.B. holt mit den Worten: "Alle Spieler des Adels kommen in die Mitte!" alle Adligen in den Kreis und verteilt ihre Positionen neu. Jeder Charakter besitzt eine solche gesellschaftliche Stellung (Krone, Adel, Freigeist, Klerus, Hofstaat).

Hat der Spieler seine Aktion vollendet, setzt er sich auf seinen Platz und gibt das Zepter an den Nachbarn weiter. So geht das Spiel dann weiter bis alle Spieler dran gewesen sind. Ziel bleibt es dabei, den fraktionseigenen Attentäter am Rundenende neben dem König zu platzieren bevor es die anderen tun oder der König das Vorhaben entdeckt. Der König hat als Herrscher die Möglichkeit, Veto-Marker zu verteilen und so mutmaßliche Attentäter bereits vorher zu verwarnen oder eine gefährliche Gunst zu verweigern.

Spielende: Das Spiel endet, wenn ein Attentäter neben dem König platziert wurde oder spätestens nach der dritten Runde. Dann setzt die einfache Punktwertung ein: Sitzt ein Attentäter neben dem König, erhält seine Gruppe bzw. jeder Teilnehmer der Gruppe einen Siegpunkt. Hatte der König bereits im Spielverlauf einen Veto-Marker an diesen verteilt, geht der Siegpunkt an den König. Nach mehreren Partien kann dann entschieden werden, welche Gruppe die meisten Siegpunkte erreicht hat.

Hinweis: Jedes Szenario liefert neue Aufgaben. Insgesamt befinden sich verschiedene Szenarien im Spiel.
[go]

Vielen Dank an den Heidelberger Spieleverlag für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
neu eingekleidete Groß-
   gruppen-Spielidee
schön gestaltetes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Kleingruppen-Regel nicht ausgereift
Spielspaß abhängig von der Gruppe
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Lang lebe der König… oder auch nicht. Wir befinden uns im Mittelalter. Alle Anwesenden sind geladene Gäste, doch nicht alle sind dem König wohlgesinnt. Einige haben doch glatt vor, selbigen um die Ecke zu bringen. Haben sich die Gruppen je nach Szenario zusammengefunden, wird kurz gemeinsam beraten. Das Ziel der Fraktionen ist ganz einfach: Platziere den Attentäter neben dem König, so dass es die gegnerische Partei und auch der König nicht merken. Das Ziel des Königs ist ebenso leicht: "Lass dich nicht killen!" und entlarve vorher die möglichen Attentäter.

Diese Art von Gruppenspiel funktioniert bereits seit vielen Jahren. Der Ursprung mit den "Werwölfen von Düsterwald" hat's möglich gemacht. "Das letzte Bankett" unterscheidet sich aber durchaus von dem Klassiker, und zwar nicht nur im Thema, sondern auch im Handling der Spieler untereinander, eine Art Menschenschach, könnte man meinen. Die einzelnen Spieler haben bestimmte Fähigkeiten, um Mitspieler im Stuhlkreis neu zu positionieren. Der Geist braucht übrigens nicht seinen Platz zu tauschen. Wird ein anderer Spieler dort platziert sitzt er halt einfach auf dem Schoß - ein Schabernack, der Heiterkeit auslöst.

So gibt es einiges zu bedenken in den Runden. Wie kann ich mit den anfänglichen Sitzpositionen der Fraktionsmitglieder das Spiel beeinflussen? Wer sollte in welcher Reihenfolge sitzen, um die Züge aufeinander abzustimmen oder entstandenen Schaden zu minimieren? Kann ich vermeiden, dass einer den Attentäter entdeckt? Sind meine Aktionen nicht zu auffällig, wenn ich zum Beispiel den Herzog schon das dritte Mal in des Königs Nähe transportiere? Viele Fragen, eine Antwort: Spielen! Strategen haben es allerdings schwer, beim steten Wechsel der Sitzfolge eine angemessene Planung über mehrere Züge zu erhalten. Optimierung ist alles - und vor allem gute Beobachtung.

Insgesamt erscheint die Anleitung übrigens wesentlich komplexer als sich das Spiel letztlich darstellt. "Das letzte Bankett" macht vor allem Spaß in großer Runde. Hier fällt ein Spagat auf, den das Regelwerk produziert. Die Gruppenstärke von 6 bis 24 erscheint unmöglich und wird auch nur mit einem spieltechnischen Trick gewährleistet, der allerdings nur mäßig empfehlenswert ist: In kleiner Gruppe erhalten die Spieler nämlich zwei Charaktere und spielen beide. Das sorgt für schwindenden Überblick und vermindertem Spielgefühl.

Interessant jedoch ist die Tatsache der verschiedenen Szenarien, die unterschiedliche Spielziele entwickeln. Von "Kille den König" bis "Finde den richtigen Kurier" ist allerhand dabei, was dauerhaften Spielspaß verspricht. Als schwierig gestaltet sich, wie bei allen Spielern dieser Art, das Zusammenspiel der Teilnehmer. Nur wenn alle mitmachen und ein wenig schauspielern, kommt das Spiel zu 100% in Gang; dann aber kann es sich zu einem unvergesslichen Event ausweiten.

Mein Fazit: Ab elf enthusiastisch mitspielenden Personen ist das Spiel schlichtweg ein Kracher. Bei weniger Spielern oder Querulanten sinkt der Reiz! Für die richtige Spielgruppe also kann "Das letzte Bankett" bedenkenlos gekauft werden, vor allem für diejenigen, denen die "Werwölfe von Düsterwald" zu düster waren...

--- SOMMERPAUSE!  Neue Spieletests & Videos gibt es wieder ab dem 20. August 2012! ---
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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