Genre: Kinder, Karten
Erscheinungsjahr: 2009 Verlag: Drei Magier
..i.. Autor: Inon Kohn Spieleranzahl: 2 bis 6 Alter: ab 6 Jahren Spieldauer: ca. 20-30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Schweinebammel
Was 'ne
Sauerei! Schwein auf Schwein, so
soll es sein! Zu dumm, dass Eber Eberhard und Bauer Heinrich
auch noch die Finger in diesem Kartenspiel haben...
So funktioniert's:
Die 56 "Schweinekarten" (mit den Ziffern von 1 bis
10) werden zusammen mit den 16 Spezialkarten gemischt.
Jeder Spieler erhält 7 Handkarten. Der Rest der Karten
wird zu einem verdeckten Nachziehstapel bereit gelegt.
Die oberste Karte des Stapels wird aufgedeckt.
Mit den
addierten Handkarten "1" und "2" kann die Karte auf dem
Stapel mit der Ziffer "3" bedient werden!
Die
Zusatzkarten "Bauer Heinrich",
"Glücksschwein", "Eber Eberhard" und "Misthaufen"
sorgen für Abwechslung.
Reihum müssen
die Spieler nun versuchen, die jeweils oberste Karte des
Ablagestapels mit einer gleichwertigen Handkarte zu
bedienen. Es dürfen dabei auch gleich zwei Karten
kombiniert werden. Sie müssen jedoch eine korrekte
Rechenaufgabe (Addition oder Subtraktion) bilden; d.h.
liegt eine "5" auf dem Stapel, kann z.B. eine "2" mit
einer "3" abgelegt werden (denn 2+3=5). Es könnte aber
auch eine "8" und eine "3" abgelegt werden (denn 8-3=5).
Wer keine passende Karte auf der Hand hat, muss eine
Karte vom Nachziehstapel ziehen. Danach ist der nächste
Spieler an der Reihe.
Folgende
Spezialkarten lockern das Spielgeschehen auf:
- "Glücksschwein": Dieses gilt als Joker und darf als
beliebiger Wert eingesetzt werden.
- "Bauer Heinrich": Dieser verbietet dem nächsten
Spieler das Kombinieren zweier Karten; d.h. der nächste
Spieler muss (!) eine gleichwertige Karte ablegen.
- "Eber Eberhard": Dieser verlangt vom nächsten Spieler,
so viele Karten zu ziehen, wie der Wert des nächsten
ausgespielten Schweins anzeigt (Wert des Schweins =
Anzahl der Karten). Legt der Spieler eine Spezialkarte
aus, müssen sogar 10 Karten nachgezogen werden!
Abgewendet werden kann diese Strafe nur durch das
Kontern mit einer weiteren "Eber"-Karte, die die
Bestrafung an den nächsten Spieler weiterreicht.
- "Misthaufen": Der Misthaufen bringt am Spielende viele
Minuspunkte ein, also sollte man ihn schnell los
werden: Dazu spielt man ein Schwein aus, das im Wert der
Anzahl an Handkarten eines Mitspielers entspricht. Der
Misthaufen darf dann zur Seite gelegt werden. Anreiz ist
aber alternativ eine satte Belohnung am Spielende: Wer 3
Misthaufen sammeln konnte, bekommt 30 Pluspunkte!
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Sobald ein
Spieler alle Karten losgeworden ist, endet das Spiel.
Die Handkarten der anderen Spieler bilden jeweils die
Minuspunkte. Jede Schweinekarte zählt dabei genau ihren
Wert, die Spezialkarten bringen 10 Minuspunkte ein.
Ausnahme ist der Misthaufen: Er kostet gleich 15
Minuspunkte!
Wer nach vier
Runden die wenigsten Minuspunkte kassieren konnte, ist
der Sieger. [ih]
PLUS:
PLUS:
schnell zu erlernen
lehrreich für Kinder
ENDE
MINUS:
MINUS:
Mau-Mau-Klon
"Misthaufen"-Regel
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:"Schweinebammel" ist ein lockeres, simples
Karten-Ablegespiel im Stile von "Mau Mau" oder
"Uno". Aufgrund seines vergleichsweise geringen
Preises und der kleinen Verpackung eignet es
sich gut als Mitbring- und/oder Reisespiel.
Kinder, an die sich das Spiel hauptsächlich
richten dürfte, lernen durch die Möglichkeit,
Kartenwerte in Rechenaufgaben umzuwandeln, im
Alter von ca. 6 bis 8 Jahren zudem nebenbei das
Kopfrechnen im Zahlenraum von 1 bis 10.
Die
Spielkarten sind witzig illustriert; die
Spielanleitung ist bewusst knapp gehalten,
könnte an einigen Stellen aber etwas präziser
sein. Auch macht die Spielregel zum "Misthaufen"
leichte Probleme, da das Erkennen der Anzahl von
Handkarten der Mitspieler nicht immer einfach
ist. Dennoch kam das Spiel in unseren Testrunden
gut an; es ist binnen weniger Minuten erklärt
und erlernt; auch Erwachsene haben gern
teilgenommen.
Um eine Top-Wertung zu erhalten,
fehlt es dem Spiel an neuen Ideen; wer eine
Abwechslung zu "Mau Mau" sucht, kann aber
bedenkenlos zugreifen!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!