Genre: Kinder
Erscheinungsjahr: 2011 Verlag: HABA
..i.. Autoren:
Christine Basler, Alix-Kis Bouguerra Spieleranzahl: 2 bis 6 Alter: ab 4 Jahren Spieldauer: ca. 20 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Ball
der Prinzessin
Auf
Brautschau im Spiegelsaal Prinz Blaublut sucht
seine zukünftige Anvertraute. Dazu lädt er zum Tanz. Kann er die
richtige Prinzessin finden, indem er ihr Kleid erkennt?
So funktioniert's:
Nach den Vorbereitungen zum ersten Spiel (Aufkleben der
Unterkleider auf die Holzkörper der Prinzessinnen,
welche dann von den rosafarbenen Umhängen verdeckt
werden) kann der Spiegelsaal hergerichtet werden. Dazu
fügt man alle vier Puzzle-Teile des Spielplans
ineinander und befestigt den runden (selbstklebenden)
Spiegel genau mittig auf dem entstandenen inneren Kreis.
Der Spielplan
zeigt den Ballsaal, in der Mitte die große verspiegelte
Tanzfläche.
Prinz Blaublut ist auf Brautschau. Kann er die richtige
Prinzessin finden?
Die
Prinzessinnen werden beliebig auf die Ausstanzungen im
äußeren Kreis gesetzt. Dabei bleibt eines der Löcher
frei. Die Kerzenplättchen werden mit sichtbarer Flamme
auf die sechs Felder in den drei Ecken des Spielplans
gelegt. Sie fungieren als Rundenbegrenzung. Der Prinz
wird auf den blauen Teppich im Ballsaal gestellt.
Vor den
ersten Spielrunden sollten die Kinder unbedingt eine
Tanzprobe mit den Prinzessinnen veranstalten und das
Drehen der Figuren üben, denn umfallen dürften sie
später nicht! Passiert dies trotzdem einmal, ist direkt
der nächste Spieler dran. Tipp: Je langsamer sich eine Prinzessin
dreht, desto besser kann man das Muster ihres
Unterkleides erkennen!
Jede
Prinzessin trägt unter ihrem rosfarbenen Umhang ein
Kleid.
Der Würfel
bestimmt, welches Farbmuster gesucht werden soll.
Der
Startspieler würfelt. Auf der oberen Seite ist nun das
Muster des Unterkleides zu finden, welches es zu suchen
gilt. Der Spieler stellt nun den Prinzen genau vor die
Prinzessin, bei der er das richtige Muster vermutet.
Seine Aufforderung lautet nun: "Hallo schöne Prinzessin,
möchtest du mit mir tanzen?".
Nun nimmt
der Spieler diese Prinzessin, setzt sie mittig auf den
Spiegel und versetzt sie vorsichtig in eine
Drehbewegung. Dabei hebt sich ihr Überkleid und erlaubt
einen Blick darunter.
Auf der Spiegelfläche
vollführt die ausgewählte Prinzessin ihren Tanz.
Nun entscheidet sich die richtige
Anrede:
- "Du
bist meine Prinzessin!"- Die Kontrolle verrät,
ob dieser Satz korrekt war. Wenn ja, erhält der Spieler
zur Belohnung ein Krönchen. Wenn nicht, wird eine der
Kerzen in den Ecken des Spielplans auf die erloschene
Seite gedreht. Die Prinzessin wird auf die noch freie
Aussparung (ohne Prinz) gestellt und der Nächste ist
dran.
- "Du
bist leider nicht meine Prinzessin!" - Ohne
Kontrolle wird die Prinzessin auf das freie Loch
gestellt. Der nächste Spieler darf würfeln.
Spielende:
Die letzte Kerze wurde gelöscht. Es gewinnt der Spieler
mit den meisten Krönchen ODER: Ein Spieler bekommt seine
vierte Krone. Dieser Spieler gewinnt.
Wer eine falsche Prinzessin auswählt, muss eine Kerze
erlöschen.
Wer hingegen
eine richtige Prinzessin wählt, bekommt eine Krone.
Varianten:
- Man kann das Spiel vereinfachen, wenn die
Prinzessinnen immer den gleichen Platz behalten. - Man kann das Spiel erschweren, wenn der vorhergehende
Spieler das Muster für den aktiven Spieler aussuchen
darf.
- Man kann kooperativ spielen. Dabei darf jede
Prinzessin vor dem Spiel einmal sichtbar tanzen.
Allerdings wird beim Drehen einer falschen Prinzessin
sofort eine Kerze gelöscht. Hier gelten die Spieler als
Sieger, wenn sie gemeinsam 10 Kronen gesammelt haben,
bevor die letzte Kerze erlischt.
Hinweis:
Hat man sich entschlossen, das Spiel endgültig zu
beenden, muss man den Spielplan auseinanderbauen. Dabei
muss der Spiegel sehr vorsichtig (!) vom Spielplan
abgezogen werden und zur Aufbewahrung zurück auf seine
beiliegende Folie geklebt werden!
[go]
Vielen Dank an HABA für ein Rezensionsexemplar!
eer
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
sehr schöne Memo-Spielidee
außergewöhnliches Material
ENDE
MINUS:
MINUS:
Schwächen in der Handhabung
nicht geeignet für Grobmotoriker
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
*
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi: Der "Ball
der Prinzessin" -
ein Spiel, das mich als Rezensentin vor
eine echte Herausforderung stellt. Denn wie
bewerte ich ein Spiel, dessen Material selbst in
den bei den "Großen" noch die Faszination
kleiner Kinder weckt, dessen Handhabung aber
gleichzeitig nur begrenzt zum anvisierten Alter
(ab 4 Jahre!) der Zielgruppe gehört?
Das Material: Qualitativ hochwertig und haltbar
- wie ich es von HABA nicht anders erwartet
hätte. Der aufzuklebende Spiegel des Ballsaals
ist ungewöhnlich und bietet den Tänzerinnen eine
glatte, völlig störfreie Unterlage.
Wie oft der Spielplan jedoch das Abziehen der
Klebefläche des Spiegels unbeschadet übersteht,
bleibt fraglich. Nach unseren Testrunden
bildeten sich jedenfalls erste kleine Blasen auf
der Oberseite der Puzzleteile. Noch entstand
jedoch kein Schaden - zumindest bei vorsichtigem
Umgang oder mithilfe der Erwachsenen.
Die Spielidee ist denkbar einfach. Guck unter
das Kleid, merk Dir, was Du siehst, und nimm die
richtige Prinzessin, wenn Du dran bist. Bei
insgesamt 6 Prinzessinnen ist der Merkanteil
auch für kleine Kinder gut zu bewerkstelligen.
Beim eigentlichen Spielablauf scheiden sich dann
die Geister. Die persönlichen Fähigkeiten der
einzelnen Spieler entscheiden nämlich stark über
den Spielausgang. Kann ich die Prinzessin in
eine nicht zu starke Drehbewegung versetzen,
damit sie nicht stürzt? Kann ich diese
Drehbewegung aber auch so gestalten, dass sie
mir einen kurzen Blick unter den Rock erlaubt?
Sowohl das Drehen, als auch der richtige
Blickwinkel und das rechte Licht entscheiden
über die Sichtbarkeit des Unterkleides.
Ausgelegt auf Kinderhöhen haben eben diese auch
die bessere Sicht. Je steiler der Winkel beim
draufschauen ist, desto schlechter kann ich
etwas erkennen Je schlechter die
Lichtverhältnisse sind, desto schwerer sind die
Rosa- und Rot-Töne auseinander zu halten.
Und das Drehen? Wie bereits erwähnt, ist dies
eine Herausforderung, denn allzu leicht legen
sich die Damen beim Tanzen nieder - aber
umfallen dürfen sie nicht! Langsam ist die
Devise. Langsam aber verhindert das Wehen des
Kleides...
Während einige Kinder unserer Testgruppe bereits
das Spiel nach wenigen Runden nur noch um des
Materiales Willen spielten, gab es auch Kinder,
die das Drehen innerhalb kurzer Zeit gar
meisterlich beherrschten.
Fazit: Ein märchenhaftes, die Feinmotorik
übendes Spiel für Vor- und
Grundschul-Prinzessinnen und deren Familien, das
aber unbedingten Übungsbedarf vor dem ersten
Spiel benötigt! (>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Ingo:Dieses
Spiel erkläre ich hiermit offiziell zu einem
Mädchenspiel: Prinzessinnen mit wehenden
rosafarbenen Kleidern, ein Prinz, der zum Tanzen
lädt,... all das tangiert (die meisten) Jungs
eher wenig bis gar nicht. Einzig die Tatsache,
den Damen und die Röcke zu schauen, mag da
eventuell reizen ;)
Die weibliche Zielgruppe hingegen ist begeistert
von dem wirklich märchenhaften Material - egal,
ob im Kindes- oder im "fortgeschrittenen" Alter.
Das Material (inkl. außergewöhnlichem
Spiegel-Gimmick) ist, objektiv betrachtet, in
der Tat - auch aus männlicher Sicht - sehr
gelungen, allerdings im Gegenzug auch schwer zu
handhaben.
Liegt es daran, dass ich zu tollpatschig bin,
wenn sich fast jede meiner Auserwählten beim
Tanzen auf die Nase legt? Liegt es an meinem
plötzlich nicht mehr ausreichenden Sehvermögen,
wenn ich in der Spiegelfläche alles sehe, aber
keine bunten Kleider? Entweder, es mangelte mir
an Übung oder ich bin ganz einfach nicht für
dieses Spiel tauglich ;)
Mädchen im Kindergarten- bzw. Grundschulalter
hingegen erhalten, sobald sie dann den nötigen
Dreh 'raus haben, mit dem "Ball der Prinzessin"
ein traumhaftes Geschicklichkeitsspiel, das die
kindlichen Träume vom "Cinderella"-Leben auf den
Spieltisch zaubert; eine schöne Memo-Variante,
die besonders durch das herzige Spielmaterial
punktet.
(>
Video)
Hinweis zur
Kultfaktor-Wertung: 7 Punkte in der
richtigen Zielgruppe, individuelle Abzüge im
Spielreiz dann bei fehlender bzw. weniger gut
ausgeprägter Feinmotorik der Spieler!
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!