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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Lookout Spiele  ..i..
Autor: Phil Walker-Harding
Grafik: Klemens Franz
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30 bis 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Bärenpark
...

Dixiklo macht Bären froh!

In diesem taktischen Puzzlespiel bringt ihr bis zu vier Bärenarten (von denen eine eigentlich gar kein Bär ist) in Tierhäusern und Außengehegen unter. Außerdem legt ihr Grünanlagen für die menschlichen Besucher an. Dabei lautet das Motto für jeden Spieler: Sei schneller als die Konkurrenz!
 


 
Jeder Spieler erhält eine Starttafel sowie ein erstes Grünanlagen-Plättchen. Wer am Zug ist, legt nun ein (!) Plättchen aus seinem Vorrat auf seine Zootafel. Gelegt werden darf nur, wenn das Plättchen auch - ohne überzustehen - auf den Plan passt. Natürlich dürfen sich keine Plättchen überlappen. Das Grubenfeld jeder Tafel darf nie bebaut werden.



Nachdem also ein Plättchen gelegt wurde, schaut der Spieler, welche Symbole er so überdeckt hat:
- Für eine überdeckte Schubkarre in grün gibt es ein beliebiges Grünanlagen-Teil (Klo, Spielplatz, Imbiss, Wasserlauf).
- Für einen überdeckten weißen LKW gibt es ein beliebiges Tierhaus.
- Für einen überdeckten orangefarbenen Bagger gibt es ein beliebiges Außengehege.
Dabei gilt: Jederzeit kann der Spieler auch ein Plättchen einer niedrigeren Kategorie nehmen. Und es gilt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Was weg ist, ist weg... Alle Plättchen liegen als allgemeines Angebot auf dem Gemeinschaftsplan. Wer ein neues Plättchen oder mehrere neue Plättchen erhält, lässt sie erst einmal vor sich liegen, bis er wieder am Zug ist. Dann erst verbaut er wieder genau eines (!) dieser Puzzleteile.



- Für einen überdeckten Bautrupp erhält der Spieler eine weitere Parktafel, die er bündig an eine bereits vorhandene angelegt. Insgesamt 4 Tafeln (inkl. der Starttafel) darf ein Spieler besitzen bzw. muss er besitzen, um das Spiel beenden zu können.



Sobald ein Spieler eine Tafel komplett mit Plättchen belegt hat (wobei sich größere Plättchen auch über mehere Tafeln erstrecken dürfen), erhält er für die volle Tafel das wervollste noch verfügbare Statuenplättchen. Im Spielverlauf sammelt ein Spieler also im Idealfall vier solcher Statuen (für jede Tafel eine). Die Statuen werden immer auf den Grubenfeldern platziert.



Auf die gleiche Weise werden die Auftragsplättchen vergeben, sobald ein Spieler eben die Bedingung eines Auftrages erfüllt hat. Von jedem Auftrag (3 verschiedene liegen pro Partie immer in dreifacher Ausführung aus), darf man immer nur einen besitzen, auch wenn man einen Auftrag mehrfach erfüllt.



Belegt ein Spieler das letzte freie Feld (hat er also vier Tafeln komplett gefüllt), sind alle anderen Spieler noch einmal am Zug. Dann ist das Spiel beendet.



Nun zählen alle Spieler die Punkte auf ihren verpuzzelten Tierhäusern, Gehegen und Statuen. Außerdem werden ggf. noch die Punkte für erfüllte Aufträge addiert. Wer die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. [ih]
...
 
 ERKLÄRVIDEO

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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
eingängies Puzzlespiel mit
   Wettrennen-Charakter
taktisch, trotz simpler Regeln
optionale Auftagsplättchen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
bei Grüblern mitunter
   längere Wartezeit
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Der thematische Puzzlespiel-Boom reißt nicht ab. Nach Uwe Rosenbergs "Patchwork", "Cottage Garden" oder "Ein Fest für Odin" legt Phil Walker-Harding nun mit einem Familienspiel nach, das mit seinem Thema schon einmal perfekt zur Zielgruppe passt. Wie sage ich immer so schön? Tiere im Spiel gehen immer. Nun sind die Bären, denen wir hier einen Zoo errichten (Tierschützer mögen uns das verzeihen) im Spiel zwar weniger präsent als auf dem Cover, aber sie tauchen auf den Legeplättchen zumindest als Deko auf, und das erhöht doch direkt den Niedlichkeitsfaktor des ansonsten abstrakten Spielprinzips.

Spielerisch zeigt sich der "Bärenpark" von einer angenehm lockeren Seite. Ein Puzzleteil legen und neue Teile nehmen, je nachdem, was ich für Symbole überdecke. Kein umständliches Bezahlen, keine komplizierte Auswahlmechanik, einfach abräumen, was sich anbietet. Ab und an kann ich meinen Park auch noch vergrößern. Bei all dem ist Taktik gefragt. Zum einen müssen die Puzzleteile ja auch immer erst einmal möglichst lückenfrei auf meinen Plan passen, zum anderen gilt im gesamten Spiel das Motto "Sei schneller als die Konkurrenz". Das macht sich nämlich in den Punkten bemerkbar. Je früher ich ein spezielles Tierhaus vom Auswahlplan nehme, umso mehr Punkte beschert es mir, wenn ich es verbaut bekomme. Gleiches gilt in ähnlicher Form für die Außengehege. Auch hier sind halt manche Plättchen wertvoller als andere und wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das setzt sich auch bei den Bärenstatuen für komplett gefüllte Spieltafeln fort. Und wenn wir mit Aufträgen spielen, sind diese ebenfalls gestaffelt.

Überhaupt die Aufträge: Ich würde jederzeit diese optionale Variante spielen, da sie das Spiel einfach noch abwechslungsreicher und taktischer macht. Wer mit Kindern spielt, kann sie natürlich auch erst einmal weglassen, denn das Puzzlen wird dadurch nicht leichter. Im Gegenteil. Möchte ich darüber Punkte erzielen, muss ich noch gezielter planen, wo ich was hinlege bzw. mir die nötigen Teile erst einmal sichern. Das ist durchaus eine Herausforderung, die aber gerade Vielspielern sehr entgegenkommt, ohne Gelegenheitsspieler nun völlig zu überfordern. Da wären wir aber auch schon bei meinem einzigen Kritikpunkt: Das Spiel lädt zum Grübeln ein. Wenn es locker gespielt wird, macht es viel Spaß. Wenn ein Grübler am Tisch sitzt und fünf Minuten Bedenkzeit benötigt, um sich das für ihn vermeintlich beste Puzzleteil auszuchen, wünscht man sich nicht selten, dieser Spieler bekäme unangemeldeten Besuch vom Spielschachtel-Bären...  Da ist dann manchmal etwas Geduld gefragt.

Ansonsten aber haben mich die Bären (und die geduldeten Koalas) aber sofort überzeugt. Wer Puzzlespiele mag, kommt um "Bärenpark" nicht herum. Für mich persönlich ist der "Bärenpark" sogar das bisher beste Spiel dieses Genres. Hat mich an z.B. am ähnlichen "Cottage Garden" das repetitive Spielgefühl und die etwas verkopfte Wertung und Schlussrunde gestört, läuft das beim "Bärenpark" geschmeidiger. Am Ende hat man das Gefühl, wirklich etwas Großes aufgebaut zu haben. Und das ist ein sehr befriedigendes Gefühl. Da sehe ich gern drüber hinweg, dass sich bei der Erstauflage ein Druckfehler auf dem Spielplan eingeschlichen hat (es gelten für die Grünanlagen die Mengenangaben aus der Anleitung, nicht die vom Spielplan) - und dass man öfters ein neu gelegtes Plättchen noch einmal hochheben muss, weil man schon wieder vergessen hat, was man da gerade abgedeckt hat... Haben Bären eigentlich ein besseres Gedächtnis als unsere Ü40-Spieler? ;)

Was den besonderen Spielreiz für mich ausmacht, ist - neben dem Puzzeln - aber der bereits erwähnte Wettrennen-Charakter. Der motiviert, immer besser sein zu wollen als die Gegner, insbesondere weil man ja weitestgehend solitär spielt und sich die Konkurrenz daher eben gerade im Wegschnappen von Plättchen bemerkbar macht. Ich vergebe insgesamt sehr gute 8 Punkte für dieses wirklich schöne Legespiel mit Puzzleelement! (> Video)
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND  
...
   Birgit B.
   Birgit N.
   Ingo
   Jürgen
   Karsten
   Verena
Ende
 
 

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