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Spiel-Fakten:

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Genre: Raten
Erscheinungsjahr:
2007
Verlag: Imagination  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

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Backwords
 
"hcim eiS nehetsreV"?
Kleiner Tipp: Lesen Sie die Frage mal von hinten! Denn in diesem Spiel dreht sich alles um Wörter, die rückwärts ausgesprochen werden!
 

     

So funktioniert's: 
Jeder Spieler setzt seine Spielfigur auf das Startfeld. Der Reihe nach ist jeder Spieler "Kandidat", der innerhalb des zuvor gewählten Zeitlimits (30 oder 60 Sekunden) möglichst viele Begriffe einer Ratekarte errät.


Das Spielfeld muss einmal komplett umlaufen werden. Der Drehpfeil in der Mitte bestimmt den Schwierigkeitsgrad.
   
2 Sanduhren stehen zur Auswahl: Die eine misst 30, die andere 60 Sekunden. Jede Ratekarte zeigt 7 Begriffe.
   

Die Ratebegriffe liegen in vier Schwierigkeitsstufen vor: Bei der vergleichsweise einfachen "Prüfung" werden 7 Wörter vorgelesen, die der Ratespieler nun rückwärts nennen muss. Bei den aufsteigenden Stufen "Abitur", "Magister" und "Doktor" wird jeweils ein kurzer Hinweis auf das gesuchte Wort und dann das Wort an sich rückwärts vorgelesen. Der Ratespieler muss es jeweils "enttarnen" und vorwärts nennen.

Die Anzahl der erratenen Begriffe einer Karte innerhalb der Zeitvorgabe ist gleichzeitig die Anzahl an Schritten, die der Spieler auf dem Rundparcours mit seiner Spielfigur vorrücken darf.

Jedes Feld auf dem Parcours ist gekennzeichnet und gibt den Level der nächsten Fragekarte an. Zu Beginn des Spiels wird dieser mit einem Drehpfeil in der Mitte des Spielplans ausgelost. Der Pfeil kommt auch immer dann zum Einsatz, wenn ein Spieler einen Begriff errät, der mit einem Stern gekennzeichnet ist. In diesem Fall darf er eine Bonusrunde ("Extrachance") spielen und zusätzliche Punkte sammeln. Der Spieler, der als Erster im Ziel ankommt, ist Sieger. [ih]

nks
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witzige Idee
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Vorlesen der inversen
   Begriffe
Preis-Leistung
geringe Kartenanzahl
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Avanti" ist ein unkompliziertes Spiel für die ganze Familie. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf den absolut herzigen Hippie-Autos - sei es ein VW Bus, ein Käfer oder die berühmte "Ente". Alle sind handbemalt und bieten einen hohen Spielanreiz.

Die Spielregeln sind schnell verstanden, sehr schnell. Umgekehrt könnte man auch sagen: Viele Stellmöglichkeiten haben die Spieler nicht. Powerkarte ausspielen, nach vorn ziehen. Der jeweils Letzte kann da noch etwas taktieren, denn er zieht innerhalb eines Rennens als Erster, so dass er gleich mehrere andere Autos zum "spurten" nutzen kann. Die anderen Spieler können dies natürlich auch tun, allerdings sind die Bewegungen weniger planbar.

So hübsch und kultig "Avanti" auch rüberkommt, hat das Spiel ein Problem. Ganz so "Avanti" ist der Spielablauf nämlich nicht. Nach jeder kleinen Zwischenrunde wird Geld hin- und hergeschoben; das ist auf Dauer etwas lästig. Die Powerkarten bieten wenig Entscheidungsfreiraum. Schnell nach vorn geprescht heißt im Umkehrschluss: Kein Power-Nachschub. Wer vorausschauend weit nach vorn fahren will, wählt also eher kleinere Zahlen aus, wenn er denn welche besitzt. 

Und so kann ein einzelnes Wettrennen schon einmal gute 15 Minuten dauern. Noch langsamer ist zudem das Vorankommen auf dem Inselpfad - hier braucht man Geduld, denn erst nach mehreren Rennen wird ein Spieler die Trauminsel erreichen. Bis dahin passiert leider immer das Gleiche.

Für ein rasantes Zwischendurch-Rennen ist die Spiellänge, unter Berücksichtigung der eher wenigen Entscheidungsmöglichkeiten der Spieler, für mich etwas ZU lang geraten. Bis zum Spielende stellten sich in unseren Spielrunden jedenfalls leichte Ermüdungserscheinungen ein. Schade! Mit Regelanpassungen bzw. durch ein Verkürzen des Inselpfades kann man dem aber etwas entgegenwirken.

Was "Avanti" ausmacht, sind ganz klar die knuffigen Spielautos. Wären sie nicht dabei, wäre der Spielspaß definitiv geringer. So aber holt man das Spiel schon allein wegen der Autos immer gern mal auf den Spieltisch. Und damit gibt's von mir auch noch einen Extrapunkt beim "Kultfaktor" des ansonsten eher durchschnittlichen Rennspiels.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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