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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Mücke Spiele
Autor: Channing Jones
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     

 

 
Turmbauer von Babylon
 
Gemeinsam bauen, allein gewinnen!
Alle bauen gemeinsam an einem Schloss mit mehreren Türmen. Gewinnen aber kann nur derjenige, der seine Figuren am effektivsten einsetzt.
 
     
Zunächst werden alle 80 Türme und 20 Brücken unter den Spielern aufgeteilt. Je nach Spieleranzahl sind das 16 bis 27 Türme. Außerdem nimmt sich jeder Spieler alle Edelmänner seiner Farbe, also 6 kleine und 2 große Figuren. Wurde der Startspieler bestimmt, beginnt das Spiel. Es wird reihum gespielt.



Jeder Spieler muss vier bis fünf Aktionspunkte einsetzen. Aktionspunkte werden für das Einsetzen von Turmteilen, Brücken und Edelmännern genutzt. Wie die Aufteilung der Punkte geschieht, entscheidet jeder Spieler selbst. Auch, ob er vier oder fünf Aktionspunkte nutzt. Alle bauen gemeinsam an einer Burg, die als Ganzes zusammenhängt. Sobald ein Spieler keine vier Punkte mehr verbauen kann, endet das Spiel.



Bauregeln:
- Angebaute Turmteile und Brücken dürfen nicht noch einmal verändert werden.
- Die Bauteile müssen waagerecht und rechtwinklig verbaut werden, so wie die Teile logisch zusammenpassen.
- Brücken und Turmteile müssen entweder genau mittig oder ordnungsgemäß am Rand platziert werden.
- Zwei Brücken direkt übereinander sind nicht erlaubt.
- Edelmänner, egal welcher Größe, dürfen nur auf Turmteile gestellt werden. Auf einer Turm-Plattform dürfen maximal drei kleine oder ein großer Edelmann stehen.
- Wenn ein Spieler nur fünf Bauteile verbaut und keine Edelmänner setzt, darf er zwei beliebige Figuren gleicher Größe auf der Burg vertauschen, logischerweise auch gegnerische.

In der ersten Runde werden zunächst nur Turmteile und Brücken verbaut, ohne Edelmänner zu setzen. Bedingungen dabei sind:
- Der Starspieler darf nur max. 2 Etagen hoch bauen.
- Jeder weitere Spieler muss in seinem Zug die von oben sichtbare Grundfläche vergrößern.

Sollten Teile aus dem Gebäude fallen, müssen sie wieder wie vorher eingebaut werden.



Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Figuren eingesetzt wurden, oder ein Spieler nicht mehr vier Aktionspunkte einsetzen kann. Dann wird gewertet.

Von oben nach unten werden alle einzelnen Etagen gewertet, wobei die Höhe der Etage entscheidet, nicht deren zusammenhängende Flächen. Immer wenn ein Spieler die Mehrheit an Edelmännern (Größe uninteressant) auf einer Ebene stehen hat, erhält er so viele Punkte, wie die Etage hoch liegt. Als Zählhilfe gilt der Schachtelboden, der aufgestellt als Zähl-Skala fungiert. Wurden alle Reihen gewertet und in der kopierbaren Wertungstabelle eingefügt, werden nur noch die Brücken betrachtet. Jeder Spieler, der noch eine unverbaute Brücke besitzt, muss einen Siegpunkt je Brücke von seiner Gesamtzahl abziehen. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.



In einer schnelleren "Echtzeit"-(Spaß-)Variante bauen alle Spieler gleichzeitig, immer drei Spieler, an einem Schloss und versuchen ihre Männer alle so hoch wie möglich zu platzieren. Herunter gefallene Steine werden aus dem Spiel entfernt und zählen Minus. Wer eine Figur hinunter wirft, darf nicht mehr mit bauen. Sobald ein Spieler keinen Edelmann mehr besitzt, ruft er "Stopp". Alle beenden sofort ihr Spiel. Es wird gewertet.

Die Wertung erfolgt zwischen allen benachbarten Türmen. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Wer gewinnt, muss einen seiner großen Edelmänner weglegen. Dann wird die nächste Runde gespielt. Der Spieler, der zuerst drei Runden gewonnen hat, ist der Gesamtsieger. [go]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLU
schnell gelerntes Taktikspiel
Wettkampf-Charakter
ENDE
  MINUS:
MINUS:
bekanntes Material ist zwar hübsch,
   aber teilweise doch recht instabil
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
   
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Turmbauspiele gibt es schon einige. "Turmbauer", "Plateau X", "Alcazar",... Auch bei letzterem (> Testbericht, mit dem selben Grundmaterial) geht es u.a. um das kluge Einsetzen der Figuren. "Babylon" reiht sich nun in den bekannten Turmbau ein und bietet durch die Materialien auch wieder einen interessanten Anblick. Das Einsetzen der Figuren ist im Hauptregelwerk gut durchdacht. Das Spiel findet Anklang. Allerdings vorwiegend bei denen, die feinmotorisch gut ausgestattet wurden. Unsere Grobmotoriker lehnen das Spiel leider recht schnell ab, da sich die oberen Stockwerke als sehr wackelig erweisen - trotz genauem Bauen. Was des einen Reiz, ist des anderen Ärgernis... Das instabile wirkende Material passt dabei aber durchaus gut zum Spielgeschehen. Die Idee, fünf Teile zu verbauen und dabei beliebige Figuren zu vertauschen, ist gut - jedoch sollte man direkte Angriffe vertragen können. Null-Wertungen sind durchaus möglich.

Im Regelwerk ist eine weitere Spielvariante verzeichnet, die allerdings bei unseren Taktik-Spielern auf wenig Begeisterung gestoßen ist. Sie richtet sich eher an Spaß-Spieler, die die Geschicklichkeit in den Vordergrund stellen. Gerade auch das Regelwerk verursachte teilweise noch Fragen, v.a. im schnellen Spiel. So sollen dann z.B. im Spiel, so sagt es die Anleitung, 84 Türme enthalten sein - 80 Turmteile sind aber nur vorhanden. Fehler in der Anleitung? Oder fehlt da Material? Das verändert das Geschehen im Spiel zwar nicht, fiel uns aber auf.

Gut gelöst ist die Zählhilfe an der Schachtelseite, sie funktioniert gut. Auch die Wertungstabelle ist hilfreich, wobei sie aus Kostengründen nicht als Block, sondern nur aus Kopievorlage beiliegt.

In meinen Testrunden gab es unterschiedliche Meinungen. Die einen empfanden es als kleines, anständiges Taktikspiel, die anderen hauptsächlich als Geschicklichkeitsübung. Dabei lebt "Babylon" weniger von einem völlig neuen Spielerlebnis, sondern mehr von bereits erprobten Mechanismen mit ebenso bekanntem Material, was aber kein Vorwurf sein soll, denn die Vorgabe an den Autor lautete, eben aus dem bestehenden Material ein neues Spiel zu kreieren - und dafür gibt es - je nach gewählter Variante - gute 6 bzw 7 Kultpunkte.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
   
Ende
 
 

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