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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: bioViva!
Autoren: Michael Rambeau
Spieleranzahl: 1 bis 5
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Baaaaa!
...

Wolf vs. Schaf - das alte Thema...
Bei diesem kooperativen Kinderspiel versucht ihr, möglichst viele Schafe in Sicherheit zu bringen, denn die Vorratskammer des Wolfes ist leer!
 
 

Zunächst wird der 3-D-Spielplan errichtet. Er besteht aus zwei senkrechten Platten, die, ineinandergesteckt, das Gestell einer Etagere mit drei Ebenen ergeben. 

Zur Vorbereitung werden die 10 Schafe in einem der vier unteren Felder platziert. Der Wolf gehört in das den Schafen gegenüber liegende Feld in der unteren Ebene. Die Hütte und der Schäfer werden oben auf dem Berg, direkt über dem Wolf, aufgestellt. Die Schaf-Aktionskarten (grün) werden offen in der Tischmitte ausgelegt, während die Wolf-Aktionskarten (rot) als verdeckter Stapel bereitliegen. Außerdem werden die Karten "Weide" und "Vorratskammer" gut sichtbar platziert.

Ziel des Spiels ist es, so viele Schafe wie möglich zu retten, mindestens aber mehr als der Wolf gefangen hat. Schaffen das die Spieler gemeinsam, dürfen sich alle als echte Hirten bezeichnen.

Es wird reihum gespielt. Der aktive Spieler wählt sich eine der ausliegenden Schaf-Aktionskarten aus und führt deren Aktion sofort aus. Danach wird die Karte verdeckt. Sie kommt später wieder ins Spiel. Als nächstes zieht der Spieler die oberste Wolf-Karte und führt auch deren Aktion aus und legt sie ab. Dann folgt der nächste Spieler. Nach und nach werden es also immer weniger Aktionskarten auf beiden Seiten.

Die jeweiligen möglichen Aktionen für die Schafe beinhalten die Bewegung einzelner oder mehrerer Schafe über ein oder mehrere Felder und eine oder mehrere Ebenen. Außerdem kann der Schäfer auf ein beliebiges Feld zu den Schafen gestellt werden. Er beschützt diese während seiner Anwesenheit vor dem Wolf. Meistens jedenfalls. Ziel ist es, so viele Schafe wie möglich vor dem Wolf zu retten und nach oben in die Hütte zu bringen. Von dort wird das gerettete Schaf auf die Weide gestellt. Der Wolf wiederum hat nur ein Ziel. Er will Schafe, na, sagen wir mal, für eigene Zwecke in sein Vorratslager schaffen. Seine Karten bringen nette Aktionen mit sich. Auch er kann sich bewegen. Er kann sich tarnen und als getarnter Wolf im Schafspelz das ihm nächste Schaf auf der Ebene stehlen. Aber auch andere Aktionen stehen auf des Wolfes Seite. Da kann ein Schaf aus der Vorratskammer fliehen.  Der Wolf kann satt sein. Der Blitz kann das am höchsten stehende Schaf treffen und der Wolf holt es sich sofort. Der Adler reißt dem Wolf ein Schaf aus den Fängen und bringt es von der Weide auf das Feld, wo der Schäfer steht.

Dabei gibt es noch ein paar kleinere Regeln. Der Wolf kann von einem Feld ein oder zwei Schafe stehlen. Ein Schaf, das am Wolf vorbei läuft, schafft der Wolf in die Vorratskammer usw.

Wurden alle Karten einer Art (Schaf oder Wolf) aufgebraucht, werden die verdeckten oder abgelegten Karten gut gemischt und wieder in den Urzustand versetzt. Mit ihnen kann jetzt mit allen Möglichkeiten weitergespielt werden.

Wenn alle Schafe sich in Weide und Vorratskammer befinden, endet das Spiel. Dann wird gezählt. Wer hat mehr Schafe erobert? Wurden mehr Schafe gerettet, haben die Spieler gewonnen. Ansonsten gewinnt der Wolf und die Spieler verlieren. Aber das will doch keiner, also nochmal!

In einer anderen Variante übernimmt ein Spieler die Rolle des Wolfes und spielt gegen die anderen Spieler. Dabei wird der Wolfkartenstapel ebenfalls verdeckt genutzt. Der Wolf zieht immer zwei Karten, von denen er eine beliebige wählt und ausführt. Die andere Karte wird jeweils ungenutzt abgelegt. Er kann nun max. ein Schaf fress… ach nein, in die Vorratskammer stecken. Und der Schäfer kann nun die Schafe in seinem Feld vor allen Gefahren schützen. Die Siegbedingungen bleiben dabei allerdings gleich. [go]
 
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MINUS:
weiter ausbaubare Regeln
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leer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Rette die Schafe! Jedenfalls so viele wie du kannst. Und das ist gar nicht so einfach. Weder in der kooperativen Runde, noch wenn Einer gegen Alle spielt.  Das Spiel an sich ist einfach. Ziel ist es, die Schafe in Sicherheit zu bringen.. Deren Leben unterliegt allerlei Gefahren: Der böse Wolf mag sie gern in die Vorratskammer stecken, der Blitz, nein grillt sie nicht, sondern "betäubt" sie usw...  Kurz gesagt, alles scheint gegen die Schafe zu sein. Die Spieler haben nun den Auftrag, die Schafe mittels einfacher Aktionskarten möglichst zahlreich zu retten. Der Wolf wiederum setzt seine Karten (als kooperative Variante zufällig, als Spieler in einer Auswahl aus jeweils zwei gezogenen Karten) dazu ein, so viele der Schafe wie möglich in sein Vorratslager zu schaffen.

Der Kampf gegen den Wolf scheint glückslastig, lässt aber Raum für eigene Entscheidungen. Das Spektrum an ausliegenden Karten bietet durchaus Möglichkeiten zu gewinnen. Zumindest, wenn die eigenen Entscheidungen (solitär und auch kooperativ) gut bedacht sind und die Wolfkarten nicht gar so unglücklich aufgedeckt werden. Ja, Glück spielt mit, verursacht aber auch die nötige Spannung, nicht jedes Spiel gewinnen zu können.

Der an sich sehr einfache Ablauf ist für Kinder gut geeignet, auch wenn die optimale Spielerzahl eher bei 4 Spielern liegt, um keine unnötigen Wartezeiten aufkommen zu lassen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass auch bei gemeinsamer Entscheidungsfindung jeder letztlich aus eigenem Antrieb seine Aktion unkommentiert wählen darf. Oder aber alle gemeinsam eine Karte mittels Abstimmung bestimmen. Insgesamt erscheint die kooperative Variante im Vergleich zur Version, in der ein Spieler den Wolf spielt, interessanter.

Das ökologisch hergestellte Material macht v.a. bei der Schachtelunterseite einen schlichten Eindruck. Das restliche Material aber ist funktional und optisch ansprechend. Lediglich das Gestell zu drehen ist etwas schwierig für die Kinder; unser Haustipp: eine drehbare Kuchenplatte drunter stellen!

Die Anleitung erhält ein definitives Minus. Kleine Schrift und geringe Kontraste (zartes rot auf rosa Untergrund) erschweren die Lesbarkeit deutlich. Außerdem hinterlässt die Anleitung durchaus noch Fragen.  

Die verschiedenen Testgruppen hatten unterschiedlich viel Freude am Spiel. Jedoch wirkte vor allem bei den jüngeren Spielern die Kombination eines "erzählenden" Spielleiters und der kooperativen Variante gut. Die Solo-Variante wurde allgemein abgelehnt. Die Variante Einer gegen Alle" ist schwierig, da der Wolf trotz allem die scheinbar schlechtere Kartennutzung hat. Insgesamt wird das Spiel aber positiv bewertet, vor allem auch wegen des gut funktionierenden kooperativen Spielgedankens.

Fazit: "Baaaaa!" ist ein einfaches kooperatives Kinderspiel, das oftmals zu gefallen weiß und mit seinem umweltfreundlichen Material auf Nachhaltigkeit hinweisen will.
 
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