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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Baccum Inc.
Autor: Sungwoo Hyun
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
   

 

 
Azuchi Castle
...

Schlossbau in der Sengoku-Ära

Die Regierung ist geschwächt. Immer wieder ausbrechende Kriege rund um die regionalen Herren schwächen die Wirtschaft und das Wohlergehen der Untertanen.
 
 
Ungefähr 1576 beginnt der Kriegsherr Oda Nobunaga, die kleine Stadt Azuchi zum neuen Machtzentrum auszubauen. Die Spieler reihen sich in die Schar der Bauherren des neuen Machthabers ein und bauen das örtliche Schloss immer weiter aus. Wer erreicht dabei die meisten Siegpunkte?
 
Der Aufbau des Materials geht schnell vonstatten. Es gibt 12 Ereigniskarten, die, gut gemischt, einen eigenen verdeckten Stapel bilden. Jeder Spieler wählt eine Farbe und nimmt sich zwei Arbeiter und einen Siegpunktmarker seiner Farbe. Die Siegpunktkarte erhält je einen Marker der Spieler auf das Feld 0. Die Aktionskarten werden ebenfalls gut gemischt und bilden den Nachziehstapel. Die anderen Marker stellen Baumaterial und zusätzliche Arbeiter dar. Sie bleiben im Vorrat.

 
Das Spiel verläuft in insgesamt 12 Runden, die jeweils vier einzelne Schritte für alle Spieler beinhalten.
 
1. Aktionskarten
Der Startspieler zieht drei Aktionskarten und platziert sie offen in der Tischmitte. Alle Spieler, beginnend beim Startspieler, nehmen sich nun eine Karte aus dieser Auslage. Dabei wird nach jedem Spieler die Auslage wieder auf drei aufgefüllt. Hat jeder Spieler so genau zwei Karten genommen und vor sich abgelegt, endet diese Kartenphase.
 
2. Aktionen
Jetzt darf jeder Spieler seine Arbeiter auf den vor sich ausliegenden Aktionskarten platzieren. Die entsprechende Aktion wird sofort ausgeführt. Man kann Baumaterial (brauner, schwarzer oder grauer Holzwürfel) erhalten oder gegen Siegpunkte und Geld tauschen. Eine weitere Karte ist die Soldatenkarte, die für die Abwehr im Kriegsfall steht. Im Allgemeinen stehen dem Spieler zwei Arbeiter zur Verfügung. Über die Tauschkarte kann er sich übergangsweise für einen Einsatz einen weiteren Arbeiter aus dem Vorrat nehmen.

 
3. Ereignisse
Es gibt drei mögliche Ereignisse, die eintreten können. Nach dem Einsetzen der Aktionen wird die oberste Karte des Ereignisstapels aufgedeckt. Dieses Ereignis wird sofort ausgelöst.  Ereignis Nr. 1 ist das "Bauen". Dieses Ereignis darf jeder ausführen, der die nötigen Ressourcen besitzt. Hier werden Ressourcen gegen Siegpunkte getauscht. Ereignis Nr. 2 ist die "Tributzahlung". Hier kann vorhandenes Geld gegen Siegpunkte eingetauscht werden. Das Ereignis Nr. 3 ist der "Angriff". Hier kommt es zum Krieg, der jedem Spieler, der keinen Arbeiter auf einer Soldatenkarte besitzt, zwei Siegpunkte abzieht. Geschützte Spieler erhalten Siegpunkte, je nach Arbeitern auf Soldatenkarten vor sich. Unter null Punkte kann kein Spieler fallen. Erworbene Siegpunkte werden sofort auf der Siegpunktkarte gezogen.

 
4. Aufräumen
Dabei werden alle benutzten und unbenutzten Aktionskarten werden abgelegt. Lediglich unbenutzte Soldaten mit oder ohne Arbeiter bleiben in der privaten Auslage liegen.
 
Nach 12 Runden endet das Spiel. Dann wurden alle 12 Ereigniskarten ausgespielt, also auch die 4 Baukarten. Danach gewinnt der Spieler, der die meisten Siegpunkte erworben hat. [go]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ansprechendes Design
   mit interessanter Story

ENDE
  MINUS:
MINUS:
quasi keinerlei Spannungsbogen
leerm
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Design ist nicht alles. Die Spielgeschichte auch nicht. Der Mechanismus macht viel, aber auch nicht alles. Die richtige Mischung macht's. "Azuchi Castle" hat eine sehr interessante Spielgeschichte, die sich im alten Japan ansiedelt und auf Fans dieser Ära definitiv anziehend wirkt. Auch die Grafik des kleinen Kartenspieles ist schick und passt zum Thema, wobei das Material selbst stabil und hochwertig daherkommt.

Trotzdem sind unsere Testgruppen nicht glücklich mit dem Spiel. Der simple Ablauf beinhaltet keinerlei Interaktion. Die taktischen Möglichkeiten begrenzen sich auf ein Minimum. Insgesamt wirkt der Mechanismus reduziert und verläuft ohne wirklichen Spannungsbogen. Nein, der Ablauf ist rund, verläuft zügig und durchdacht. Daran liegt es nicht. Das Problem ist tatsächlich der Ausruf unserer Testspieler: "Das ist alles?" -  Nur drei Karten liegen als Auslage aus. Sie bieten genau drei Möglichkeiten, wenn sie denn auch alle drei in der Auslage erscheinen. Ansonsten liegt halt Baumaterial aus. Das wird in drei Farben gesammelt. Oder Tauschkarten, mit denen Baumaterialien in Siegpunkte oder Geld eingetauscht werden. Oder Soldaten, die im Krieg den Verlust von Siegpunkten verhindern. Ich nehme, was ich nutzen kann. Viel Auswahl gibt es nicht und damit auch kaum Einflussnahme. Glück bestimmt den Ablauf und ein wenig Karten zählen, denn die 12 Ereigniskarten bergen ebenfalls kaum wirkliche Überraschungen, denn nur drei mögliche Ereignisse können eintreten. Schade. Das Spiel kann maximal noch Einsteiger begeistern.
 
Fazit: "Azuchi Castle" ist ein Spiel mit interessanter Geschichte, ansprechendem Design, aber einem noch deutlich ausbaubarem Spielablauf...
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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