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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Blackrock Games
Autor: Olivier Gregoire Thibaut Quintens
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Aya
...

Eine ganze Welt aus Dominosteinen
Baut eine Landschaft mit Flüssen, Tieren und einer tollen Landschaft mithilfe von Dominosteinen auf.
 
 

Für den Spielablauf wird viel Platz gebraucht, daher sollten die Spielteile am Tischrand positioniert werden. Die Spielsteine werden gerecht unter den Spielern verteilt und verdeckt als Stapel vor den Spielern aufgebaut. Die Startplatte wird auf den Tisch gelegt. Die Landschafts- und Tierplättchen werden nach Farben sortiert. Dann werden sie in guter Reichweite, zusammen mit den Neustart-Jetons, am Spielfeldrand platziert. Dabei wird zwischen die Landschaftsplättchen immer ein Jeton des gleichen Typs gelegt.

Die Sanduhr wird umgedreht und das Spiel beginnt. Das Spiel ist in drei Phasen untergliedert: die Bauphase, das Umstoßen und das Zählen der Punkte.

Die Bauphase geht zwei Sanduhrlängen, also 20 Minuten. Die Spieler ziehen von ihren Stapeln einen Dominostein, den sie an die bereits aufgestellten Steine anbauen. Wird ein Dominostein gezogen, der nicht angebaut werden kann, wird dieser aufgedeckt neben den Vorrat gelegt. Dies ist nun der Reservestapel. Der Spieler entscheidet sich, ob er vom Vorrats- oder vom Reservestapel einen Stein bauen möchte. Der Spieler darf immer nur einen Baustein in der Hand zum Bauen haben.

Im Spiel gibt es zwei besondere Dominosteine: Der Joker, der jeden Spielstein ersetzen kann, oder aber auch eine Abzweigung eröffnen kann. Und die Bausteine mit einem Fotoapparat. An diese kann eine Landschafts-Platte angelegt werden oder auf diesen und einen vorherigen Stein kann ein Tierfoto gelegt werden. Der Baustein kann aber auch als klassischer Baustein verwendet werden. Auf die Landschafts-Platte wird ein dazu gehöriger Jeton gelegt. Einmal gelegt, darf die Platte nicht mehr verschoben oder gedreht werden.

Setzregeln: Die Dominosteine müssen immer so gestellt werden, dass die Fließrichtung eingehalten wird. Falls beim Setzen Steine umfallen, können diese in der Zeit von allen wieder aufgebaut werden.

Zwischen der ersten und der zweiten Sanduhrumdrehung kann eine kurze Pause gemacht werden, um das gemeinsame weitere Vorgehen zu besprechen. Ist die Zeit um, so kommt jetzt der Teil des Umstoßens der Bausteine. Ein Spieler hat die Ehre, den Startstein umzustoßen. Fallen nicht alle Steine um, so wird immer ein Neustart-Jeton vom Stapel genommen, um einen neuen Anstoß zu zählen.

Nun gibt es Punkte. Und worauf? Punkte gibt es auf die Tier-Jetons und auf die Landschaftsplättchen. Die restliche Reihe wird nicht gewertet.

Ein Tier-Jeton ergibt einen Punkt, wenn...
1. er nicht zur Seite geworfen wurde, sondern noch die Steine berührt
2. er auf den Steinen seiner Sorte liegt und
3. er diese Steinreihe mit einer Landschafts-Platte dieser Farbe verbunden ist, diese aber nicht berührt
4. sich nur ein Foto auf einer Kette zwischen zwei Landschaften befindet.

Eine Landschafts-Platte bringt einen Punkt, wenn...
1. alle Steine darauf oder angrenzend vom gleichen Typ sind wie die Platte
2. alle Ein- und Ausgänge bedeckt sind.

Wenn es drei gültige Landschafts-Platten einer Sorte gibt, so ergeben die darauf liegenden Jetons ein Panoramabild, welches ebenfalls einen Punkt ergibt.

Minuspunkte gibt es für jeden verwendeten Neustart-Jeton.

Die Punkte werden zusammengezählt. In der Erfolgstabelle sieht man, wie man abgeschnitten ab. [so]

 
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witzige Idee
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  MINUS:
MINUS:
Material für große Hände ungeeignet
Spiel verursacht Stress in der Gruppe

leer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Sarah-Ann: Baue eine Landschaft mit Wäldern, Wüsten und Eislandschaften nur mithilfe von Dominosteinen. Das Besondere dabei ist, dass alle Spieler zusammen versuchen, diese Landschaft zu erschaffen und Tiere darin anzusiedeln. Hierfür wird ein Dominostein an den nächsten angelegt. Durch das clevere Setzen von Landschafts- und Tier-Plättchen wird die Landschaft vergrößert und verändert. Doch Achtung: Die Zeit läuft und sitzt den Spielern im Nacken.

Die Besonderheit bei AYA ist, dass es am Ende keinen Verlierer gibt. Stattdessen wird in einer Erfolgstabelle angegeben, wie viele Punkte insgesamt erreicht werden können. Bei einigen trifft dies auf große Begeisterung, andere finden den Gedanken, nicht explizit gewinnen zu können, demotivierend.

Schwierig sind auch die Bausteine. Diese sind viel zu klein und für breitere Finger wenig geeignet. Hier ist der Tipp des Hinausnehmens von bestimmten Steinen als Sicherung beim Umfallen sehr wichtig. Die Spielidee fasziniert sehr schnell die Spieler, mal ein etwas anderes Spiel zu spielen und das bekannte Kindheitselement der Dominosteine darin wieder zu finden. Leider geht durch die Sanduhr das Gefühl des schönes Aufbauens verloren und wird ersetzt durch Zeitdruck und den Wunsch, diese Runde besser zu sein als die vorherige. Dabei ist dies doch immer sehr vom Ziehglück abhängig, denn ohne den passenden Dominostein (mit Kamera) nützt die beste Vorarbeit nichts.

In der Testgruppe gab es zu Beginn auch immer eine Probe- Setzrunde, um den optimalen Abstand zwischen den Steinen herauszufinden. Am Tisch herrscht die ganze Zeit ein großer Redebedarf, wie weiter gebaut werden sollte. Trotz großer Motivation am Anfang, demotivierte das Ergebnis am Ende doch sehr. Dabei ist das Ergebnis auch immer von der Spieleranzahl abhängig, da es, je höher die Spieleranzahl ist, auch immer schwieriger wird, sich abzusprechen.

Mein Fazit: AYA ist ein Spiel mit außergewöhnlichem Spielmechanismus und Inhalt, trifft jedoch nicht jeden Geschmack.
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