Genre: Logik
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Ystati
..i.. Autoren:
Guillaume Blossier
und Fred Henry Spieleranzahl: 2 bis 6 Alter: ab 10 Jahren Spieldauer: ca. 20-40 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Asteroyds
Kollisionsgefahr Die Spieler veranstalten
ein intergalaktisches Rennen in
einem Asteroidengürtel und
versuchen dabei, noch vor den
Gegnern, alle vier Tore zu
passieren.
So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein Raumschiff und 8 Marker
einer Farbe, sowie eine Cockpit-Tafel. Der
Spielplan zeigt eine große Fläche aus
sechseckigen Feldern, auf denen vor dem Spiel
das Szenario aufgebaut wird.
20 Asteroiden
fliegen über die Rennstrecke.
Eine Cockpittafel
Bei dem einfachen Rennen befinden sich die
Startfelder der Spieler in der Mitte des Plans.
Entsprechend einer Abbildung werden nun noch 4
Tore und 20 Asteroiden in den Farben rot, weiß
und blau (manche sind sogar zweifarbig) auf dem
Plan verteilt. Die sechseckigen Tafeln mit den
Toren und Asteroiden weisen an ihren Kanten die
Augenzahlen eines normalen W6-Würfels auf.
Es wird über mehrere Runden gespielt. Zu Beginn
einer Runde werden die drei farbigen Würfel
geworfen. Anschließend wird sofort die Stoppuhr
gestartet und die Spieler haben nun eine gewisse
Zeit (je nach Schwierigkeit zwischen 50 und 20
Sekunden), ihren Flug auf ihrer Cockpit-Tafel zu
planen. Auf der Tafel kann eine Abfolge von bis
zu sieben Flugbefehlen eingestellt werden.
Folgende vier Flugbefehle stehen zur Auswahl:
-ein Feld geradeaus fliegen
-abknickend nach rechts fliegen
-abknickend nach links fliegen
-sich auf dem Feld um 180° drehen
Die Stoppuhr löst eine
gehörige Portion Hektik aus.
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Ist die Zeit abgelaufen, müssen alle Spieler
ihre Programmierung sofort beenden. Bevor die
Spieler jedoch mit ihren Raumschiffen fliegen,
werden zunächst die Asteroiden in einer festen
Reihenfolge bewegt:
Alle Roten Asteroiden fliegen zwei Felder in die
Richtung, die der rote Würfel anzeigt. Würde der
Asteroid auf ein anderes Hindernis fliegen,
endet seine Bewegung davor.
Alle weißen Asteroiden fliegen ein Feld in die
Richtung, die der weiße Würfel anzeigt. Würde
der Asteroid auf ein anderes Hindernis fliegen,
endet seine Bewegung davor.
Alle blauen Asteroiden fliegen ein Feld in die
Richtung, die der blaue Würfel anzeigt. Würde
der Asteroid auf ein Hindernis fliegen, so
schiebt er dieses uns eventuelle andere
Hindernisse vor sich her.
Auch die Tore fliegen in die Richtung, die der
entsprechende Würfel anzeigt.
Der blaue-weiße Asteroid
schiebt das Tor vor sich her.
Passiert ein Raumschiff
ein Tor, erhält der Spieler einen entsprechenden
Marker.
Anschließend führt jeder Spieler seinen
programmierten Flug aus. Fliegt ein Raumschiff
dabei gegen ein Hindernis, so erhält es Schaden.
Dieser Schaden kann reduziert werden, falls der
Schutzschild des Raumschiffes aktiv ist (dies
ist der Fall, falls der letzte mögliche Befehl
nicht programmiert wurde). Sobald ein Raumschiff
eine gewisse Anzahl von Schadenspunkten erreicht
hat, ist es zerstört und der Spieler scheidet
aus.
Fliegt ein Raumschiff auf ein Feld mit einem Tor
oder über eines hinweg, so erhält der Spieler
den Marker dieses Tors. Der Spieler, der zuerst
alle vier Tore durchflogen hat, ist der Sieger.
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Das Spiel bietet einige Varianten, bei denen die
Raumschiffe beispielsweise Asteroiden
zerschießen können, oder jeder Spieler eine
Spezialfähigkeit besitzt. Neben einem Rennen
sind auch andere Szenarien möglich.
[cg]
PLUS:
PLUS:
ungewöhnliches Spielprinzip
anfangs recht interessant
ENDE
MINUS:
MINUS:
sehr hektisch
eher geringe Spieltiefe
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Chris: Vor dem Jahr 2010 schlugen
die Spiele aus dem Hause "Ystari" fast
immer in die gleiche Kerbe: Solide
Strategiespiele mit klassischen Themen,
sehr vielen Mechanismen und noch mehr
Möglichkeiten, Siegpunkte zu machen. Auf
"Asteroyds" trifft allerdings keiner
dieser Punkte zu.
Obwohl die Spieler an einem Rennen
teilnehmen, handelt sich bei "Asteroyds"
nicht um ein typisches Rennspiel,
sondern vielmehr um ein Logik- und
Kombinierspiel. Die Herausforderung
liegt nämlich darin, sich in Gedanken
vorzustellen, wohin die Asteroiden
ziehen und währenddessen unter Zeitdruck
noch den richtigen Flug zu planen. Der
Zeitdruck macht die Sache also nicht nur
schwierig, sondern auch äußerst
hektisch.
Es gibt Spieler, die so etwas mögen und
auch nur an diese richtet sich "Asteroyds".
Alle anderen, die mit solch einer Hektik
nicht zurecht kommen, sollten vom dem
Spiel die Finger lassen, da sonst alles
schnell in Frust ausartet.
Mir hat "Asteroyds" anfangs wegen des
ungewöhnlichen Prinzips sehr gut
gefallen, nach einigen Partien war dann
allerdings etwas die Luft raus, weil
viel mehr leider auch nicht drin steckt.
Wirkliche Taktiken gibt es nicht. Man
hofft einfach nur, keinen Fehler zu
machen und freut sich, wenn ein
Mitspieler gegen einen Asteroid knallt.
Der mangelnden Tiefe war man sich aber
wohl gleich bewusst, da in der
Spielregel auch andere Szenarien
vorgeschlagen werden, bei denen man
verschiedene Ziele abschießen muss.
"Asteroyds" ist ein großes Logikpuzzle
mit Zeitdruck, viel mehr auch nicht. Wem
das gefällt, der wird zumindest mal eine
gewisse Zeit lang seinen Spaß haben. Man
sollte es einfach mal auszuprobieren.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
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