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So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält 1 Gold, 1 Silber und 2 Bronze
Startkapital, die Häuser seiner Farbe sowie,
ebenfalls in Spielerfarbe, 5 Gefolgsleute. Der
Spielplan zeigt die Stadt Aquileia mit insgesamt
6 verschiedenen Orten, welche mit
unterschiedlich vielen Setzfeldern versehen
sind.

Der bunte Spielplan zeigt Aquileia mit seinen verschiedenen
Aktionsbereichen. |
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Rot kauft sich eine Waffenkarte, orange und grün
heuern Sklaven an. |
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In jeder der 6
Runden setzen die Spieler immer der Reihe nach
je einen Gefolgsmann auf ein freies Setzfeld
ihrer Wahl, solange bis kein Spieler mehr eine
Figur zum Einsetzen hat. Einmalig pro
Einsetzphase muss auch das Vorteilswappen auf
der Vorteilsleiste platziert werden; je eher man
dies tut, umso besser wird man in dieser Runde
bei Gleichständen behandelt. Auch wird der
Startspieler der nächsten Runde auf diese Weise
bestimmt.
Wurden alle
Figuren platziert, werden die Orte in der
vorgegebenen Reihenfolge ausgewertet:
(1) Mercatus:
Hier kann ein Spieler zusätzliches Geld
erlangen, indem er 2 rote Geldwürfel wirft und
sich die entsprechenden Münzen in seinen Vorrat
legt. Auch kann hier Geld getauscht werden (z.B.
1 Gold in 2 Silber) - dies beschert dem Spieler
4 Siegpunkte. Gegen Geld können Waffen- und
Pferdekarten bzw. Sklaven eingekauft werden.
Und wer auf "Potenzia" setzt, erhält 4 blaue
Zusatzwürfel.

Grün beschafft sich die vier Zusatzwürfel. |
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In der Arena finden Gladiatorenkämpfe statt. |
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(2) Arena:
Zum Gladiatorenkampf treten die Spieler an,
die in der Arena mindestens einen Gefolgsmann
gesetzt haben. Zunächst wird die Kampfstärke
anhand der Setzfelder abgelesen. Diese wird dann
pro Spieler durch das Werfen von 3 roten Würfeln
für jedes Bronzesymbol um jeweils 1 Feld erhöht.
Auch kann ein Spieler seine eventuell erworbenen
Zusatzwürfel werfen (1 bis 4) oder Sklaven- und
Waffenkarten ausspielen, um einen besseren Wert
zu erzielen. Der Sieger erhält den doppelten
Kampfwert als Siegpunkte oder eine neue
Sklavenkarte; dazu gibt's 3 Bronze. Der
Zweitplatzierte erhält 2 Bronze und den Bonus,
den der Erstplatzierte abgelehnt hat. Und der
Dritte bekommt immerhin noch 1 Bronze.
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Hinweis |
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neue Mitspieler! |
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Details |
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(3)
Stadium:
Beim Wagenrennen wetten die Spieler entweder
auf "Gold" oder auf "Silber". Wie in der Arena
wird die Rennstärke der Pferde über die
Einsetzfelder bestimmt. Dann wirft jeder Spieler
wieder 3 rote Würfel und erhöht seine Stärke bei
jedem Symbol in der Farbe, auf die er setzt
(also Gold oder Silber). Der Wert kann erneut
mit den eventuell noch verbliebenen Zusatzwürfeln sowie
mit Pferdekarten der richtigen Farbe erhöht
werden. Der Sieger erhält 3x Geld (Gold oder
Silber) und zudem die ausliegende Stadionkarte
(Siegpunkte) bzw. die erste verdeckte Karte vom
Stapel. Der Zweitplatzierte erhält wieder die
abgewählte Karte sowie 2x Geld, der Dritte dann
noch 1x Geld.

Im Stadium werden Wagenrennen ausgetragen. |
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Mit Würfeln und Pferdekarten kann ein Spieler seine
Stärke erhöhen. |
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(4)
Theatrum:
Im Theater werden Siegpunktekarten versteigert.
Diese zeigen Farben, die den Grundstücken
entsprechen, auf denen in Phase 5 Villen
errichtet werden dürfen. Um am Spielende seine
Villen werten zu können, sollte man möglichst
viele gleichfarbige Karten erwerben. Für die
Versteigerung bietet der Spieler, der hier einen
Gefolgsmann platziert hat, eine bestimmte Summe
Geld aus dem eigenen Vorrat. Die weiteren
Spieler müssen reihum dieselbe Summe einbringen
und immer um mindestens 1 Münze erhöhen - das
geht so lange weiter, bis alle Spieler passen.
Der dann Höchstbietende erhält die Karte.

Die
Siegpunktekarten sind erst
am Spielende wichtig. |
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Im Theatrum werden weitere Siegpunktekarten
versteigert. |
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(5) Forum:
Wer hier einen Gefolgsmann auf eines der 5
Setzfelder (oder auch mehrere Figuren auf
mehrere Felder) gesetzt hat, sucht sich ein
Grundstück aus, das er bezahlen kann und
errichtet dort ein eigenes Gebäude. Dieses
Grundstück ist dann für alle anderen Spieler
gesperrt. Bezahlt wird mit Münzen und/oder
Sklaven - je nach Vorgabe auf dem jeweiligen
Grundstücksfeld.
Geldstuben können am Ende einer Runde Geld
bringen, Handwerksbetriebe Siegpunkte. Die farbig
unterlegten Villen bringen erst am Spielende Punkte.
Bei einem der 5 Setzfelder dürfen gleich 2
Gebäude errichtet werden, bei 2 Setzfeldern
erhält der jeweilige Bauherr auch direkt (!)
einmalig zusätzlich die
Siegpunkte des Grundstücks ausbezahlt, indem er
seinen Marker auf der Punkteleiste nach vorn
zieht. Die Punkte am Rundenende bzw. Spielende
gehen dadurch nicht verloren!

Wer im Forum steht, darf bauen - entweder eine Vila
auf einem farbigen Grundstück... |
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... oder einen Handwerksbetrieb bzw. eine Geldstube. |
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(6) Portus:
Wer eines der drei Setzfelder im Hafen belegen
möchte, um die Siegpunkte bzw. das Geld seiner
Handwerksbetriebe und Geldstuben abzugreifen,
legt die geforderte Münze (1x Bronze / 1x Silber
/ 1x Gold) unter die Spielfigur. Um die Aktion
ausführen zu können, muss er dieses Geld dann
bezahlen.
Pech
für ihn, wenn zuvor jedoch der Hafendieb zum
Einsatz kommt und mit 2 geworfenen Würfeln das
Geld rauben darf, das die Würfel zeigen. Wer nun
im Hafen steht und keine Münze mehr unter seiner
Figur liegen hat, muss (!) Geld nachlegen.
Andernfalls muss er sich von dem Setzfeld
zurückziehen. Die Hafenwertung gilt immer für
alle (!) eigenen Geldstuben und
Handwerksbetriebe, auch die aus vorherigen
Runden.
Anschließend
werden die Kartenfelder neu aufgeführt und die
nächste Runde beginnt wieder mit der
Einsetzphase.

Die roten Geldwürfel sind
mehrmals im Spiel von nicht unerheblicher Bedeutung. |
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Gold, Silber, Bronze - die Art der zu zahlenden
Münzen ist immer genau vorgegeben. |
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Wichtig:
- Jede Karte (Waffen, Pferde, Sklaven) ist immer
erst durch das Ausspielen aktiv, danach verlässt
sie den Vorrat des Spielers.
- Geld kann nicht beliebig verwendet werden,
d.h. wo Bronze gefordert ist, darf nicht einfach
mit (dem scheinbar höherwertigeren) Silber gezahlt
werden; es muss (!) die Geldfarbe bedient
werden, die verlangt wird!
Nach 6 Runden
folgt dann noch eine Schlusswertung.
Jeder Spieler deckt seine gesammelten
Siegpunktekarten auf. Manche Karten bringen
direkt Punkte, andere sind in Abhängigkeit der
errichteten Villen zu werten. Hat ein Spieler
beispielsweise 3 Villen auf blauen Grundstücken
im Gesamtwert von "12" errichtet, so wird dieser
Wert mit der Anzahl blauer Siegpunktekarten im
Vorrat des Spielers multipliziert. Bei Karten,
die zwei Farben zeigen, muss sich der Spieler
für eine Farbe entscheiden.
Wer zum
Schluss die meisten Siegpunkte auf der
Punkteleiste sammeln konnte, ist der Sieger.
[ih]
Vielen Dank an ZOCH für ein Rezensionsexemplar! |