www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: KOSMOS  ..i..
Autor: Michael Menzel
Grafik: Michael Menzel
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Die Legenden von Andor - Teil III
...

Die letzte Hoffnung

Die Andor-Trilogie wird mit diesem letzten Teil vervollständigt. Noch einmal stürzen wir uns in die Fantasy-Abenteuer der Andori.
 
 
Der Spielplan wird wieder beidseitig genutzt und stellt einmal das graue Gebirge auf der einen und auf der anderen Seite das Land "Krahd" dar. Die Spieler schlüpfen in die Rolle eines von vier Helden - dem Krieger, Bogenschützen, Zauberer oder Zwerg. Jede Figur besitzt besondere Fähigkeiten, die einmal auf dem Heldentableau beschrieben werden. Zusätzlich erwirbt der Spieler in der Legende 11 eine weitere Sonderfähigkeit, die auf einer gesonderten Heldenkarte beschrieben wird.

 
In jeder einzelnen Legende werden die Anfangsbedingungen neu festgelegt. Ausgangspunkt ist meist die Checkkarte für das graue Gebirge, bis auf Legende 17. Verschiedene Ausrüstungsgegenstände wie z.b. Helme verbleiben nicht bei den Helden, sondern müssen immer wieder neu erworben werden. Lediglich Feuer- und Sturmschild, Fernglas und Kessel bleiben bei den Helden. Ansonsten fangen die Helden in jeder Legende neu an. Erworbene Stärke- und Willenspunkte verfallen am Ende einer Legende. Aber das ist durchaus auch als Herausforderung zusehen.

 
Wie auch in den Vorgängern wird Andor über die Erzählerleiste gesteuert, das heißt die Geschichte wird über den Erzähler gesteuert, der bei jedem besiegten Monster und bei einem neuen Tagesanbruch einen Schritt weiter gesetzt wird. Natürlich hält das Spiel jede Menge neue Monster und Ungeheuer bereit, welche es in kooperativer Zusammenarbeit der Helden zu schlagen gilt.

 
Die Spielmechanismen sind die gleichen wie bei Andor I und II, wobei einige Modifikationen (z.B. Skelette) Umdenken erfordern. Die Skelette bewegen sich nicht wie die anderen Monster zum Lager hin, sondern immer auf den am nächsten stehenden Helden zu. Und stehen sie mit dem Helden auf einem Feld, kann er keine weiteren Bewegungen ausführen, bis das Skelett besiegt ist. Andererseits sind Skelette die einzige Möglichkeit, an zusätzliche Gegenstände wie z.B. Helme heranzukommen. Es gibt zu den Skeletten sicher noch manches zu sagen, aber darauf verzichte ich an dieser Stelle, um nicht zu "spoilern". [ms]
 
 Folgt SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ideenreiches Spiel
umfangreiches Spielmaterial 
ENDE
  MINUS:
MINUS:
starke Würfelabhängigkeit
sehr platzintensiv
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Michael: Wie viele andere war ich sehr neugierig auf den dritten (und letzten großen) Teil der "Legenden von Andor" und wurde erstmal nicht enttäuscht. Der Reiz des Spieles wirkt auf Grund des Grundthemas genauso gut wie bei den vorhergehenden Teilen. Aber es ist auch deutlich schwieriger gestaltet.  Der Versorgungsfrage ist diesmal eine erhebliche Bedeutung zugemessen, da jeder Held außerhalb des Lagers am Beginn eines neuen Tages eine Apfelnuss abgeben muss. Tut er es nicht, verliert er 8 Willenspunkte oder 1 Stärkepunkt, wenn nicht genügend Willenspunkte da sind. Und da die Versorgung nur über Nebelplättchen oder Höhlen gewährleistet wird, gibt es nicht so leicht Nachschub. Da die Verteilung der Nebelplättchen und Höhlen verdeckt erfolgt, spielt hier Kollege Zufall wieder eine große Rolle. Aber diese Probleme sind meist noch lösbar.
 
Ein größeres Problem stellt der Kampf dar. Die meisten der Monster sind für einen einzelnen Heldn kaum bezwingbar, da der Held immer nur auf einen Würfel angewiesen ist und hilfreiche Gegenstände schwer zu erhalten sind. Bei den Monstern gilt von Anfang an, dass gleiche Würfelergebnisse addiert werden. Also gibt es öfters das Problem, das ein Kampf verloren geht bzw. abgebrochen werden muss. Oft heißt die Lösung: Gemeinsam kämpfen! Selbst gegen Skelette, welche scheinbar leichte Gegner sind, ist das Kämpfen nicht unproblematisch. Da ist es nicht verwunderlich, wenn die einzelnen Legenden mehrere Anläufe bis zur Lösung benötigen. Spieler, die nicht mit einer Niederlage umgehen können, haben hier ein echtes Problem. Hier wird das Spiel schnell in der Ecke verstauben.
 
Fazit: "Andor III" ist in jedem Fall anspruchsvoller als seine Vorgänger. Es bietet interessante Abenteuer, bringt aber auch bei manchen Spieler Frust hervor. Mich persönlich reizt die Herausforderung und damit ist es für mich als eine sehr gute Ergänzung zu sehen.
.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^