Genre: Strategie/ Aufbau
Erscheinungsjahr: 2005 Verlag: Kosmos
..i.. Autor: Stefan Dorra Spieleranzahl: 3 bis 4 Alter: ab 10 Jahren Spieldauer: ca. 45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Amazonas
"Aufbruch ins
grüne Paradies" Bei diesem Spiel müssen
im Amazonasgebiet Forschungsstationen errichtet und so Tiere und
Pflanzen gesammelt werden.
So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält die Hütten und Einnahmekarten
seiner Farbe, ein gewisses Startkapital und eine
Auftragskarte, auf der 4 Orte gekennzeichnet sind. Zu
Beginn jeder Runde legt jeder Spieler verdeckt eine
Einnahmekarte ab.
Der
Spielplan: Die Forscher erschließen mit ihren Hütten das
große Amazonas- Gebiet.
Oben: Einnahmekarten; daneben die
Forschungsplättchen; unten: Ereigniskarten.
Hat jeder Spieler eine Karte abgelegt,
werden diese zeitgleich aufgedeckt und bestimmen, wie
viel Geld jeder Spieler bekommt und welcher Spieler
beginnt. Der Geldwert einer Karte ist abhängig von der
Zahl auf der Karte und von der Anzahl der
Forschungsplättchen in der Sorte, die auf der Karte
abgebildet ist.
Der Spieler, der die höchsten Einnahmen macht, beginnt
die Runde und darf nun Forschungsstationen bauen. In der
ersten Runde darf man seinen Startpunkt frei wählen,
alle späteren Hütten müssen durch Wald- oder Flusswege
miteinander verbunden sein. Eine Forschungshütte kostet
2 bis 5 Goldtaler.
Für jede neue Hütte erhält der
Spieler ein Forschungsplättchen (Tiere oder Pflanzen) der Sorte, die bei dem
entsprechenden Dorf abgebildet ist. Zu Beginn jeder
Runde wird eine Ereigniskarte aufgedeckt, die positive
oder negative Auswirkungen haben kann (Einnahmen werden
diese Runde halbiert, man darf in dieser Runde keine
Wald- oder Flusswege benutzen oder man bekommt für
bestimmte Forschungsplättchen Extragold).
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Ist nach 18 Runden der Ereigniskartenstapel
aufgebraucht, ist das Spiel beendet. Für jedes
Forschungsplättchen, von dessen Art man mindestens drei
besitzt, bekommt der Spieler einen Punkt; außerdem gibt
es Bonuspunkte für jeden, der von jeder Sorte
Forschungsplättchen mindestens ein Plättchen besitzt.
Für jeden Ort auf der Auftragskarte, den man nicht
erreicht hat, gibt es 3 Minuspunkte. Der Spieler mit den
meisten Punkten gewinnt. [cg]
MINUS:
MINUS:
z.T.
verwirrende Regeln
etwas eintönig
häufiges "Passen"
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Chris:Die
Spielidee, den Urwald zu erforschen, ist zwar
nett, hätte aber sicherlich mehr Potential
gehabt. Das Spiel ist optisch gut präsentiert
und erzeugt dadurch eine schöne Atmosphäre beim
Spiel. Allerdings gibt es einige Regeln (z.B.:
die Bestimmung des Goldeinkommens), die für
Anfänger oder jüngere Spieler zu komplex
erscheinen und zunächst häufiger verwirren.
Außerdem ist der Spielablauf nicht vielseitig
genug: Ist man an der Reihe, hat man lediglich
die Wahl, ob man eine neue Hütte bauen will oder
halt nicht - wobei man viel zu häufig passen
muss, da die Baukosten im Vergleich zu dem
Goldeinkommen zu hoch sind. Runden, in denen
jeder Spieler passen muss, sind bei diesem Spiel
keine Seltenheit und drücken den Spielspaß. Die
Ereigniskarten bieten die einzige wirkliche
Abwechslung im Spiel.
Unter dem Strich bleibt
„Amazonas“ ein eher durchschnittliches
Aufbauspiel.