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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2016 (Original: 1991)
Verlag: Kosmos ..i..
Autor: Stefan Dorra
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
 
   

 

 
Alles im Eimer
...

Box dich zum Sieg!

Reihum spielt ihr Tierkarten aus. Wer den Angriff eines Gegners nicht mehr erwidern kann, bekommt eins auf die Nase... den Becher... den Eimer...!
 


Die 80 Tierkarten (5 Tierarten mit je 2 Karten in den Werten von 1 bis 8) werden gut gemischt, und jeder Spieler erhält 10 Karten auf die Hand. Zudem erhält jeder Spieler in jeder Tierfarbe 3 (bei 2 bis 4 Spielern) bzw. 2 (bei 5 oder 6 Spielern) Becher, die er dann zu einer Pyramide zusammensetzt. An welcher Position welcher Becher ("Eimer") steht, ist dabei jedem selbst überlassen.



Los geht's. Der Startspieler spielt 1 bis 3 Karten einer Tierart aus. Der nächste Spieler muss nun den addierten Kartenwert übertreffen. Gelingt ihm dies, folgt erneut der nächste Spieler u.s.w. Kommt ein Spieler ein zweites Mal an die Reihe, kann er auch seinen bisher ausgelegten Wert nachträglich erhöhen. Wichtig: Spielt ein Spieler 1 Karte aus, bleibt die Spielerreihenfolge gleich (zu Beginn im Uhrzeigersinn). Spielt ein Spieler 2 oder 3 Karten aus, wechselt die Spielrichtung! Egal, wie viele Karten ein Spieler spielt - er zieht nach dem Ausspielen immer genau 1 Karte vom Nachziehstapel nach.



Kann ein Spieler den Kartenwert einer Tierart nicht übertreffen, wenn er am Zug ist, erhält er den Fausthieb des Gegners und muss einen Becher der entsprechenden Tierart aus seiner eigenen Pyramide schnippen. Fallen dabei weitere Becher herunter bzw. die Pyramde bricht in 2 Hälften, müssen die Becher, die nicht mehr Bestandteil der Pyramide sind, aus dem Spiel genommen werden.



Das Spiel endet, wenn ein Spieler alle Becher verloren hat (2-4 Spieler) bzw. zwei Spieler alle Becher verloren haben (5-6 Spieler). Wer nun noch die meisten Becher in seiner Pyramide stehen hat, gewinnt. Bei einem Gleichstand gewinnt ggf. der, der noch mehr Handkarten besitzt. [ih]
 
 ERKLÄRVIDEO

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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
bekanntes "Stichspiel"
  mit neuem 3-D-Element
flott gespielt, aktionsreich

ENDE
  MINUS:
MINUS:
Geschicklichkeitselement
   wirkt etwas aufgesetzt
zu zweit weniger gut

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Das flotte Spielprinzip des bereits bekannten Kartenspiels von Stefan Dorra wurde auch in dieser Neuauflage beibehalten. Es ist ein einfaches Stichspiel, das - trotz nicht weg zu diskutierenem Glücksfaktor - von seiner taktischen Möglichkeit lebt, die Spielrichtung zu ändern und ggf. gezielt Eimer des Gegners wegzuspielen.

Was früher ausschließlich mit Karten funktionierte, hat nun durch die 3-D-Kunststoffbecher einen Geschicklichkeitsfaktor erhalten. Thematisch ist da ein kleiner "Bruch" im Spiel, denn nicht der Gegner, der den Fausthieb verteilt, sondern ich selber muss dann einen Becher aus meiner Pyramide schnippen, wenn ich der Unterlegene bin.

In größerer Runde kann es passieren, dass das Spiel bei bestimmten Spielern ins Stocken kommt, wenn die Spielrichtung ständig geändert wird und so manche Spieler, die am "anderen Ende" des Tisches sitzen, weniger oft dran kommen - was ihnen natürlich in de Hände spielt. Nun könnte man sagen: Selbst Schuld, wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte, jedoch ist die Kartenhand oftmals der eigentliche Schuldige an so einer Situation. Zu zweit wiederum geht das Element des Richtungswechsels völlig unter.

Ich weiß nicht so recht, was ich von der Neuauflage halten soll. Das Spiel läuft flott, hat nette Illustrationen und ist aktionsreich, trotzdem wirkt das 3-D-Dosenwerfen auf mich irgendwie aufgesetzt. Dass ich nun statt gut 10 Euro jetzt 25 Euro bezahlen muss, ist natürlich den insgesamt 60 Kunststoffeimern geschuldet, die mich oftmals schon beim Aufbauen in den Wahnsinn getrieben haben... Eine falsche Handbewegung und die Pyramide fällt, ehe sie steht.

Als kleines Einstiegs- oder Absackerspiel, vor allen Dingen aber für Familien mit Kindern kann ich die "Alles im Eimer"-Neuauflage sicher dennoch empfehlen, wenngleich der Preis für das "eigentliche" Kartenspiel nun recht hoch erscheint und ich als lockeres Action-Spaßspiel "Crazy Coconuts" (> Testbericht) bevorzuge :)
...

 
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Ende
 

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