Genre: Karten, Familie
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Queen Games
..i.. Autor: Dirk Henn Spieleranzahl: 3 bis 5 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Alhambra
Das
Kartenspiel
Bauherr der
Kartenstadt Der große Bruder hat es
im Jahr 2003 zum "Spiel des Jahres" geschafft. Jetzt kann auch
in einer abgespeckten Kartenversion gebaut werden.
So funktioniert's: Der Bauhof wird
in die Mitte des Tisches gelegt. Die bebilderten
Gebäudekarten werden gemischt. Die ersten vier Karten
werden offen von links nach rechts an den Bauhof gelegt.
Die restlichen Gebäudekarten werden als Nachziehstapel
bereitgelegt.
Der Bauhof bestimmt, welche
Gebäude für welche Währung gekauft werden können. Der
Preis für die Gebäude steht auf den jeweiligen
Bilderkarten.
Die Geldkarten werden
gemischt und jeder Spieler erhält so viele davon, bis
der Gesamtwert mindestens 20 beträgt. Vier Geldkarten
werden vor dem Bauhof offen ausgelegt. Die restlichen
Karten werden fünf etwa gleich große Stapel geteilt. In
den zweiten Stapel kommt die erste Wertungskarte, in den
vierten Stapel kommt die zweite Wertungskarte. Dann
werden die fünf Stapel wieder zu einem Nachziehstapel
zusammen gefügt und neben den Bauhof gelegt.
Der Spieler mit den
wenigsten Karten beginnt, es wird im Uhrzeigersinn
gespielt. Der Startspieler entscheidet sich nun für eine
von zwei möglichen Aktionen. Die Aktionen bestehen aus:
Geld nehmen oder Gebäude kaufen. Jeder Spieler hat nun
die Möglichkeit bis zu maximal fünf Spielzüge
auszuführen.
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Geld nehmen:
Der Spieler entscheidet sich für eine Geldkarte - welche
Währung, bleibt jeden selbst überlassen (die Werte gibt
es von 1-9). Ist ihre Summe nicht höher als 5, so kann
der Spieler auch mehrere Geldkarten nehmen.
Gebäude (Bilderkarte) kaufen:
Der Spieler entscheidet sich für eine ausliegende Karte
vom Bauhof. Diese bezahlt der Spieler zu dem
vorgesehenen Preis auf der Karte und in der Währung auf
dem Bauhof. Bezahlt man nicht passend, gibt es kein
Wechselgeld zurück; damit ist der Spielzug zu Ende. Kann
der Spieler passend bezahlen, ist er erneut an der Reihe
und entscheidet sich nochmals zwischen den zwei
möglichen Spielzügen. Am Ende des Spielzuges werden die
gekauften Karten vor dem Spieler offen abgelegt.
Identische Gebäude werden untereinander gelegt, so dass
jeder Spieler erkennt, wie viele Karten jeder von
welcher Kategorie besitzt.
Um die
Gartenanlage zu bauen, muss der Geldwert 10 betragen
und, so sagt es der Bauhof, in blauer Währung gezahlt
werden.
Jeder Spieler sammelt seine Gebäude und legt
identische Bauwerke in Reihen vor sich aus. Wer die
Mehrheit einer Sorte besitzt, erhält sichere Punkte.
Nachdem der Spieler seine
Aktionen beendet hat, werden die Gebäudekarten und das
Geld wieder auf je vier aufgefüllt. Der nächste Spieler
ist an der Reihe.
Wertung: Es gibt 2 Wertungen während des Spieles
und eine Endwertung. Wird die Karte mit der 1. Wertung
aufgedeckt (die in den Geldkarten eingemischt ist), wird
sofort gewertet. Die Karte wird vor den Spieler gelegt,
der nach der Wertung an der der Reihe wäre.
Es wird die Mehrheit bei
den jeweiligen Gebäudearten gezählt. Der Spieler mit
den meisten Karten erhält die Punkte, die auf der
Wertungskarte stehen. Haben mehrere Spieler die gleiche
Anzahl von den Gebäuden, werden die Punkte geteilt. Im
Laufe des Spieles, wenn die zweiten Wertungskarte
aufgedeckt wird, kassieren der erste UND der zweite
Spieler die Punkte. Bei Gleichstand werden die Punkte
addiert und anschließend geteilt.
Die A- bzw.
B-Karte im Geldkartenstapel löst jeweils eine Wertung
aus.
Diese
Bauwerke können errichtet werden.
Spielende:
Sobald der
Bauhof nicht mehr komplett mit Gebäudekarten aufgefüllt
werden kann, endet das Spiel. Die Karten, die auf dem
Bauhof liegen, darf sich der Spieler, der das meiste
Geld der jeweiligen Währung auf der Hand hat, nehmen und
zu seinen ausgelegten Karten legen. Haben mehrere
Spieler den gleichen Betrag, bleibt die Karte
unverkäuflich. Es kommt zur Endwertung, bei der nun die
ersten 3 Spieler punkten. Der Spieler mit den meisten
Punkten gewinnt das Spiel.
2-Spieler-Variante:
Bei 2 Spielern gibt es eine Sonderregelung. Es wird mit
72 Geldkarten gespielt, es gibt jede Karte dreimal, eine
wird davon aussortiert. Es werden 6 Gebäudekarten vom
Stapel gezogen, nach Kategorien sortiert, und zu einem
dritten imaginären Spieler zur Seite gelegt. Bei den
Wertungen bekommt der imaginäre dritter Spieler die
Siegpunkte, wenn er die Mehrheit bestimmter Gebäude
besitzt.
Die Geldkarten haben Werte
zwischen 1 und 9.
Nach der 1. Wertung werden
6 weiter Karten gezogen und zu den anderen gelegt. Nach
der 2. Wertung werden nochmals Karten gezogen, und zwar
ein Drittel der noch verbliebenen Karten.
Für die Spieler selbst
ändert sich nur eine Regel: Der Spieler, der sich eine
Karte kauft, darf sie auch den dritten imaginären
Spieler schenken.
[ah]
PLUS:
PLUS:
lockeres Kartenspiel
schneller Einstieg
ENDE
MINUS:
MINUS:
bietet gegenüber dem
Grundspiel nichts Neues
überzogener Preis
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Alice: "Alhambra
das Kartenspiel" ist sehr ähnlich, aber
einfacher zu spielen als das Grundspiel "Palast
von Alhambra", welches als "Spiel des Jahres
2003" ausgezeichnet wurde. Dementsprechend ist
die Idee nicht neu.
Durch geschicktes Kaufen von Bilderkarten, wird
man, wenn man passend zahlt, belohnt und darf
einen weiteren Zug machen. Man hat die
Möglichkeit bis zu fünf Züge in einer Runde zu
spielen.
Zu zweit kommt leider schnell Langeweile auf;
schon durch das Aussortieren des Geldes verliert
man schnell den Spaß. In unserer Spielgruppe
haben wir daher unsere eigenen Regeln
aufgestellt. Wir haben kein Geld aussortiert,
mit allen Karten gespielt, die dritte imaginäre
Person weggelassen und bei der Schlusswertung
den 1. und 2. Patz bewertet.
Bei mehreren Mitspielern kommt mehr Taktik ins
Spiel, wenngleich auch hier wieder Glück
benötigt wird, denn man weiß nie, wie sich die
Gegner entscheiden. Dadurch ist das Spiel nie
wirklich planbar.
Die Spielregeln sind einfach gehalten und so ist
ein schneller Einstieg in das Spiel möglich.
"Alhambra - das Kartenspiel" ist für alle
Altersgruppen geeignet. Auch
Gelegenheitsspieler finden schnell in das Spiel
hinein. Nun kostet das Kartenspiel allerdings im
Moment genauso viel wie (oder sogar noch mehr
als) mittlerweile das
Grundspiel - zu teuer, meiner Meinung nach,
zumal man auch beim Material gespart hat. So ist
die Übersichtskarte beispielsweise nur aus
Papier und nicht aus festem Karton.
Fazit: Spielerisch durchaus nett, aber wer den
großen "Palast von Alhambra" bereits besitzt,
braucht das Kartenspiel nicht!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Ingo:Wer
das Spiel des Jahres 2003, "Der Palast von
Alhambra", schon einmal gespielt hat, wird sich
beim abgespeckten Kartenspiel schnell zuhause
fühlen. Alle Neulinge erhalten einen ebenso
schnellen Spieleinstieg, denn das Spielprinzip
ist simpel.
Nun bietet der Mechanismus allerdings nichts
Neues gegenüber dem Grundspiel. Während im
großen Spiel der Kauf von Gebäuden nur die
Grundlage für den Ausbau der eigenen Stadt war,
fehlt dieser Aspekt im Kartenspiel schmerzlich.
Und so kauft man sich zwar identische Bauwerke
zusammen - mit der durchaus pfiffigen, aber eben
bereits bekannten Bezahlmethode -, mehr als
Reihen auslegen folgt danach aber nicht.
"Alhambra - das Kartenspiel" ist keineswegs
schlecht; es spielt sich reibungslos und eignet
sich für die Reise (wenn man den zu großen
Karton weglässt) oder als schnelles
Familienspiel zwischendurch. Weitaus reizvoller bleibt
für mich aber eindeutig das Grundspiel, welches
nicht nur mehr
bietet, sondern häufiger sogar weniger kostet...
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!
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