www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Würfel, Strategie
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: alea  ..i..
Autoren: Jefrey D. Allers, Bernd Eisenstein
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 9 Jahren
Spieldauer: 30-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
Anzeige  

 
 

 

 
Alea iacta est
 
lat., frei: "Die Würfel sind gefallen!"
In der Kaserne, im Senat, auf der Latrine: Im alten Rom wurde gewürfelt, überall! Glauben Sie nicht? Dieses Spiel beweist es; auch ohne Latinum!
 

     

So funktioniert's:

Jeder Spieler erhält 8 Würfel in einer Farbe. Das Spiel verläuft abhängig von der Spieleranzahl über 6 bzw. 5 Runden. Reihum würfeln die Spieler mit all ihren Würfeln und platzieren anschließend beliebig viele Würfel in einem Gebäude. Sobald der erste Spieler seinen letzten Würfel platziert hat, wird die Runde noch zu Ende gespielt. Anschließend kommt es zur Wertung. In der nächsten Runde wandert der Startspielermarker eine Position nach links.

 


Die Gebäude des alten Roms sind Schauplätze für dieses Spiel.
   
Die farbigen Provinzen sind wichtig für die Patrizier.
   

 

Folgende Gebäude sind im Spiel enthalten:

 

Templum (nur bei 4 und 5 Spielern):

Der erste Spieler platziert einen Würfel im Tempel. Ab nun muss jeder Spieler, der Würfel im Tempel platzieren will, genau einen Würfel mehr in den Tempel legen als sein Vorgänger. Außerdem muss die Summe aller Augenzahlen immer höher sein als die Summe des Vorgängers. Möchte ein Spieler ein weiteres Mal in der Runde Würfel in den Tempel legen, so darf er auch seine bereits platzierten Würfel auf die erforderliche Summe ergänzen.

Für jeden im Tempel platzierten Würfel darf sich der Spieler ein Fortuna-Plättchen nehmen und verdeckt vor sich ablegen. Der Spieler, der am Ende der Runde die meisten Würfel im Tempel besitzt, darf 2 dieser Fortunaplättchen behalten, indem er sie offen vor sich ablegt und die restlichen Plättchen aus dem Spiel nimmt. Alle anderen Spieler dürfen nur ein Plättchen behalten. Die zurückgelegten Plättchen bilden den neuen Vorrat, sofern der alte Vorrat aufgebraucht wurde.

 

Senatus:

In den Senat darf jeder Spieler genau eine Zahlenfolge legen (z.B. 3,4,5 oder 2,3,4,5,6). Die Spieler dürfen ihre Folgen in späteren Durchgängen auch ergänzen, allerdings dürfen niemals 2 exakt gleiche Zahlenfolgen im Senat liegen. Der Spieler, der am Ende der Runde die längste Zahlenfolge (bzw. bei gleichlangen, die Zahlenfolge mit dem höheren Schlusswert) im Senat besitzt, darf sich 3 Senatskarten vom verdeckten Stapel nehmen und eine davon behalten.

Die restlichen zwei gibt er an den Spieler mit der zweitlängsten Folge weiter, welcher sich ebenfalls eine Karte aussuchen darf. Die letzte Karte wird wieder unter den Stapel geschoben. (Bei 2 Spielern erhält nur der Erstplatzierte eine Karte, bei 5 Spielern erhält der Drittplatzierte die übrige Senatskarte). Senatskarten bringen am Ende des Spiels unterschiedliche Bonuspunkte.

 


Jedes Gebäude im alten Rom hat seine besondere Eigenschaft: Im "Castrum" werden Päsche gesammelt.
   
Die Patrizierplättchen bringen Punkte, wenn sie in den gleichfarbigen Provinzen untergebracht werden.
   

 

Castrum:

Vor jeder Runde werden unter die Kaserne so viele Provinzplättchen offen ausgelegt, wie Spieler teilnehmen. In die Kaserne dürfen nur Würfel mit gleicher Augenzahl gesetzt werden, dafür aber beliebig viele. In späteren Durchgängen darf ein Spieler einen eigenen Pasch ergänzen, aber auch einen neuen Pasch legen. Auch hier dürfen niemals 2 exakt gleiche Päsche ausliegen.

Am Ende der Runde darf sich der Spieler mit dem höchsten Pasch (entscheidend ist die Anzahl der Würfel, bei Gleichstand entschiedet die höhere Augenzahl) zuerst ein Provinzplättchen aussuchen, anschließend der Zweitplatzierte usw. bis alle Provinzplättchen verteilt sind oder alle Päsche abgehandelt wurden. Bleiben Provinzplättchen übrig, werden diese aus dem Spiel genommen.

 

Forum Romanum:

Das Forum Romanum zeigt, abhängig von der Spielerzahl, 4 bis 7 Säulen. Zu Beginn jeder Runde werden unter das Forum so viele Patrizierplättchen ausgelegt, wie das Forum Säulen hat. Auf dem Forum Romanum kann entweder ein Würfel mit einer beliebigen Augenzahl oder ein Würfelpaar, das in der Summe 5 ergibt, abgelegt werden. Der erste Würfel wird auf der Säule am linken Rand platziert.

Alle weiteren Würfel werden so auf die Säulen gelegt, dass Würfel mit einer niedrigeren Augenzahl immer links und Würfel mit gleicher oder höherer Augenzahl immer rechts des neuen Würfels/der neuen Würfel liegen. Würfel, die auf diese Art vom Forum Romanum nach rechts verdrängt werden, landen auf der Latrina. Am Ende der Runde werden die Würfel von links nach rechts abgehandelt. Für jeden Würfel darf sich der Besitzer eines der offenen Patrizierplättchen nehmen.

 Anzeige

Latrina:

Auf der Latrine landen folgende Würfel:

-Die Würfel, die vom Forum Romanum verdrängt werden

-Alle Würfel, die die Spieler am Ende der Runde noch nicht eingesetzt haben.

-Alle Würfel, die zwar auf dem Senat oder der Kaserne platziert wurden, dem Besitzer aber in der Wertung nichts eingebracht haben.

-Kann ein Spieler keinen Würfel aus seinem Wurf auf irgendein Gebäude legen, muss er ebenfalls einen dieser Würfel auf die Latrine legen.

Am Ende der Runde erhalten alle Spieler für jeden Würfel auf der Latrine jeweils einen der Repete!-Chips. Diese können beim Würfeln eingesetzt werden, um eine beliebige Anzahl an Würfeln erneut zu würfeln.

 

Sowohl die Provinzen, als auch die Patrizier haben unterschiedliche Farben. Die Spieler sollten versuchen, Patrizier zu sammeln, die sie auch in ihren Provinzen unterbringen können. In einer Provinz kommt entweder ein einzelner Patrizier oder ein Paar unter, solange diese dieselbe Farbe haben wie die Provinz. Ein Paar muss außerdem aus einem Mann und einer Frau bestehen. Gleichgeschlechtliche Paare sind im alten Rom verboten...

 


Die Senatskarten bringen wichtige Bonuspunkte.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

 

Nach der 6. Runde kommt es zur Schlusswertung. Die Spieler erhalten nun Punkte:

- Für jeden Fortuna-Chip, jeden untergebrachten Patrizier und jede Provinz, in der mindestens ein Patrizier untergebracht wurde, zählt die abgebildete Punktzahl.

- Provinzen, in denen keine Patrizier untergebracht wurden, zählen die abgebildete Punktzahl minus 1.

- Patrizier, die in keiner Provinz untergebracht wurden, zählen keine Punkte.

- je 2 unbenutzte Repete!-Chips zählen einen Punkt.
 

Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen. [cg]

 

Vielen Dank an alea / Ravensburger für ein Rezensionsexemplar!

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
strategisch
gut funktionierendes
   Spielprinzip
ENDE
  MINUS:
MINUS:
etwas spannungsarm
z.T. unglückliches Design
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris: Seit der Gründung vor 10 Jahren hat man sich gefragt, warum "alea" ausgerechnet diesen Namen gewählt hat. So schien es doch, als habe der Verlag eine leichte Abneigung gegen dieses Glückselement, jedenfalls suchte man Würfel in den meisten alea-Spielen vergeblich. Doch nun macht der Verlag seinem Namen alle Ehre und folgt dem (nicht mehr ganz so jungen) Trend der strategischen Würfelspiele. Ich muss ja zugeben, dass ich für die Spiele von "alea" ein ganz besonderes Faible habe, weswegen ich mich auch auf diese Neuheit besonders gefreut habe.

So, nun aber zu dem Spiel an sich: Da wäre zunächst der Schachteleinsatz, den man einfach aus "Augsburg 1520" übernommen hat. Da ist es natürlich kein Wunder, dass er nicht wirklich kompatibel zu dem Spielmaterial ist, schade! Und wo wir gerade schon beim Material sind: Bei den Gebäudetafeln finde ich das Design noch recht stimmig und schön, was ich von den Patrizier-Plättchen nicht behaupten kann.

Während diese das Spiel für meinen Geschmack schon etwas zu bunt machen, sind die Senats-Kärtchen grau in grau gehalten und sich alle sehr ähnlich, so dass man auch nach mehreren Runden nicht darum kommt, sich die Funktionen auf dem Zusatzblatt durchlesen zu müssen.

Das Spielthema wurde aufgesetzt; das Spielprinzip an sich funktioniert eigentlich gut, dafür aber auch ohne wirkliche Höhepunkte. Große Spannung entsteht eher wenig, da die Ergebnisse der Spieler stets für jeden sichtbar sind. Was ich außerdem noch vermisst habe war ein Rundenzähler. Vielleicht wäre auch ein Wertungsblock nicht verkehrt gewesen, da die Schlusswertung doch etwas unübersichtlich ist.


Insgesamt muss ich dann sagen, dass ich von "alea iacta est" etwas enttäuscht war. Das Spiel ist zweifelsfrei gut - daher auch 7 Punkte als Gesamtwertung.  Trotzdem fehlt mit das "gewisse Etwas". Wenn ich in Zukunft Lust auf ein strategisches Würfelspiel habe, greife ich persönlich lieber zu einem "Dicetown" oder einem "Kingsburg".

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 Anzeige
leer
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
Amazon
 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^

 kostenlose counter