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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken / Logik
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Smart Games /
Jumbo Spiele  ..i..
Spieleranzahl: 1
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: beliebig

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Alcatraz
 
Raus aus dem Knast!
Egal, was Sie verbrochen haben - Sie sitzen im Knast! Um aus "Alcatraz" zu entfliehen, müssen Sie geschickt die Überwachungskamera überlisten!
 

     

So funktioniert's:
Hierbei handelt es sich um ein 1-Personen-Denkspiel. Der Spieler wählt zunächst eine Aufgabenkarte. Die auf der Karte sichtbaren Mauerteile, die Figur und die Leiter werden aus dem Inneren der Gefängnismauern entnommen und auf den gekennzeichneten Feldern platziert. Der Schalter am Gefängnisrand ("die Überwachunskamera") wird so gedreht, dass die Farbe "Rot" sichtbar ist.


Eine Aufgabenkarte: Zunächst müssen die Wände nach Vorgabe auf die Spielfläche gesteckt werden.
   
Nach und nach entsteht so ein enges Labyrinth, welches nachfolgend durchquert werden muss.
   

Das Spiel funktioniert im Duell-Prinzip. Der Spieler (Ausbrecher) spielt gegen die imaginären Wächter ("Kamera").

Der Spieler darf seine Figur in jedem Zug 1, 2 oder 3 Felder weit setzen. Dabei darf der Spieler die Richtung (waagerecht und senkrecht, nicht diagonal) frei wählen. Er darf dabei auch die Richtung zwischendurch ändern und abbiegen.

Der Spieler darf allerdings kein Feld betreten / überqueren (oder darauf stehen bleiben), dessen Farbe gerade von der Überwachungskamera angezeigt wird - schließlich beobachten die Wärter diesen Abschnitt von Alcatraz gerade besonders gut!


Noch sitzt der Häftling in seiner Zelle...
   
Sein Ziel: Die Leiter zur Freiheit.
   

Nach einer Bewegung dreht der Spieler den Drehschalter in Pfeilrichtung um eine Farbe weiter. Die Reihenfolge der Farben ist dabei natürlich immer gleich. Ab sofort überwachen die Wärter also andere Felder des Gefängnisses.

"Erwischt" die Kamera den Flüchtling auf einem Feld, dessen Farbe sie gerade zeigt, muss der Spieler seine Spielfigur wieder auf das Startfeld setzen und von vorn beginnen.

Die Spielrunde endet, wenn die Figur des Spielers das graue Feld  mit dem weißen Pfeil erreicht hat. Hier sieht keine Überwachungskamera hin. Hier hat ein Freund die einzige Möglichkeit deponiert, zu entkommen. Der Ausbrecher klettert über die Leiter und ist frei!


Nach jeder Bewegung ändert die drehbare "Überwachungskamera" die Farbe, welche vorgibt, welche Felder damit tabu sind.
   
Für jede der Aufgaben gibt es immer eine Lösung mit dem kürzesten Weg - verzeichnet im beiliegenden Lösungsheft.
   

Einer Folge-Runde mit einer neuen, schwierigeren Aufgabe steht nichts im Wege.

Tipps:
- Immer gut beachten, welche Farbe die Kamera als nächstes zeigt! Man darf also am Ende der Aktion weder auf dem gerade sichtbaren noch auf der gleich folgenden Farbe stehen, sonst wird man entdeckt und muss von vorn anfangen!
- Es gibt nur einen kürzesten Weg, allerdings kann man auch über Umwege ans Ziel kommen.
-
Natürlich kann man das Spiel auch indirekt zu zweit spielen. In diesem Fall kann der imaginäre Wächter gegen einen "echten" Spieler ausgetauscht werden, der die Kamera bedient und die Züge des aktiven Spielers kontrolliert. [go]

Vielen Dank an Jumbo Spiele für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ideal für Knobelfreunde
Motivation durch stets
   steigende Schwierigkeit
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Unklarheit in der Spielregel
kann zum Mogeln verführen
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Die "Smart Games"-Serie von Jumbo steht für Denken, Tüftelei und motivierendes Solospiel. Ganz in diesem Sinne gibt es auch bei "Alcatraz" aufsteigende Schwierigkeitsgrade, die einander ergänzen und aufeinander aufbauen.

Die Planung eines Ausbruches aus einem Hochsicherheitsgefängnis wie Alcatraz muss gut durchdacht sein. Gut, die Kindererziehung sollte hier vielleicht ein wenig das Thema vergeben, aber man hofft doch, dass die eigenen Sprösslinge gar nicht erst in diese Art von Nöten geraten...

Das Material ist von neuzeitlichem Anmut - aus Plastik. Allerdings tut dies dem Spielspaß keinen Abbruch und bietet zudem die Möglichkeit eines versteckten Material-Stauraumes im Inneren der Gefängnismauern - praktisch für alle Ordnungsliebhaber.

Die mehrsprachige Anleitung besteht aus einem Bilderteil und einem Textteil. Sie ist gut verständlich, entbehrt jedoch den Hinweis, dass die Felder der gerade angezeigten Farbe am Schalter ebenfalls nicht betreten / überquert werden dürfen!  Dies hat anfangs zu vermeidbaren Fragen geführt, die aber dann zumindest durch den rein logischen Ablauf keinen anderen Schluss zulassen.

Die Schwierigkeitsstufen der wechselnden Aufgaben-Spielpläne sind gut gewählt,  könnten aber für Knobel-Experten durchaus noch etwas schwerer sein. Für Otto Normalverbraucher bieten sie jedoch genügend Denkanspruch und können mitunter als als knifflig bezeichnet werden.

Um das Spielziel, die "geglückte Flucht", zu erreichen, benötigt man die Weitsicht mehrerer  überlegter Winkelzüge, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, gepaart mit strategischer Planung und eine gute Portion Sturheit, um die Aufgabe nach vielen Fehlversuchen schließlich doch noch zu lösen, ohne dabei zu schummeln.

Bei uns in der Testgruppe teilten sich die Meinungen stark. Von einem begeisterten jugendlichen "cool" bis zu einem eher frustrierten "zu schwer" war alles dabei. Nicht für jedermann, so scheint es, ist das logisch fortsetzende Denken gleich anregend. Für Knobelfans ist "Alcatraz" zur Steigerung der eigenen Denkleistung jedoch eine gute Wahl. Dabei eignet sich das Spiel auch ideal als kleines Geschenk oder - aufgrund seiner handlichen Verpackung - als nette Reisebegleitung.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Chris: Es mag vielleicht bizarr klingen, aber "Alcatraz" ist eines der atmosphätischsten Smart Games. Es spielt sich nicht ganz so einfach und intuitiv wie seine Kollegen, was das höhere Mindestalter rechtfertigt. Gerade auf Grund dieser Tatsache wäre es aber ganz schön gewesen, wenn der Anteil der schwierigeren Aufgaben etwas höher gewesen wäre.
Der Mechanismus an sich ist wieder einmal einfach und sehr gut, dass aber bei so wenig Regeln die Bewegungsregel nicht eindeutig beschrieben ist, hätte eigentlich nicht passieren dürfen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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