www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Die Spiegelburg / Coppenrath Verlag  ..i..
Autor: Jakob Andrusch
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
Anzeige  

 

 

 
Affenzirkus
 
Kunststücke mit Karten
Bei diesem Kartenspiel werden die Kinder zu tierischen Artisten. Die verschiedenen Aufgaben testen die Geschicklichkeit der kleiner Spieler.
 

     

So funktioniert's:
Die Karten werden gemischt und als verdeckter Stapel in die Mitte gelegt. Anschließend werden die obersten drei Karten offen nebeneinander ausgelegt. Auf den Karten sind verschiedene Tiere abgebildet, die jeweils für eine Aktion stehen.

Der Spieler, der an der Reihe ist, wählt eine der drei Karten aus und führt die entsprechende Aktion aus. Gelingt die Aktion, darf er die Karte als Siegpunkt vor sich ablegen. War die Aktion nicht erfolgreich, dann wird die Karte auf den Ablagestapel gelegt. Anschließend wird eine neue Karte aufgedeckt, so dass wieder drei Karten offen ausliegen. Nun ist der nächste Spieler an der Reihe.

Es gibt insgesamt sieben verschiedene Aktionen:

Affe: Die Affenkarte legt sich der Spieler auf den Kopf. Die andere Hand hält er vor seinen Bauch. Dann lässt er die Karte auf dem Kopf los und versucht sie mit der Hand vor dem Bauch aufzufangen.

Schwein: Der Kartenstapel wird gut gemischt und die obersten zwei Karten aufgedeckt. Zeigt eine dieser beiden Karten ein Schwein, hat der Spieler Glück und darf zusätzlich zu der ausliegenden Schweinekarte die gezogene Schweinekarte behalten und vor sich ablegen.

Elefant: Der Spieler fasst sich mit der linken Hand an die Nase und streckt den rechten Arm durch den entstandenen Kreis. Mit diesem "Elefantenrüssel" darf der Spieler seinem linken Nachbarn eine Karte vom Siegpunktestapel mopsen und in die Mitte anstelle der Elefantenkarte legen. Die Elefantenkarte darf er behalten.

Nashorn: Der Spieler legt die Nashornkarte so auf die Tischkante, dass sie halb übersteht. Dann stellt er den Kartenschuber senkrecht vor die Karte. Mit der Hand schlägt er nun so unter die Karte, dass diese hochfliegt und den Kartenschuber umstößt. Kippt dieser, ist die Aktion geglückt und der Spieler darf die Nashornkarte als Siegpunkt vor sich ablegen.

Adler: Der Spieler streckt beide Arme zur Seite aus und legt sich jeweils eine Karte vom Nachziehstapel auf die Handrücken. Dann macht er mit den Armen Flugbewegungen und dreht sich dabei einmal um die eigene Achse. Bleiben beide Karten dabei auf den Handrücken liegen, war die Aktion erfolgreich, und der Spieler darf die Adlerkarte behalten.


Beim Adler werden die Karten auf den Handrücken gelegt.
   
Beim Pinguin muss die Karte mit dem Fuß balanciert werden.
   

Pinguin: Der Spieler legt sich je eine Karte vom Stapel auf seine Füße. Nun muss er versuchen fünf Schritte zu gehen, ohne dass dabei eine Karte hinunter fällt.

Känguruh: Die Känguruhkarte legt sich der Spieler auf den Kopf. Dann versucht er dreimal in die Luft zu hüpfen, ohne dass die Karte hinunterfällt. Gelingt dies, darf er die Karte vor sich ablegen.

Gewonnen hat der Spieler, der als erstes entweder sieben beliebige Karten oder aber fünf verschiedene Karten vor sich gesammelt hat. [mh]

Vielen Dank an den Coppenrath Verlag für ein Rezensionsexemplar!

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
viel Aktion und Bewegung
   im Spiel vorhanden
ENDE
  MINUS:
MINUS:
z.T. schwere Aufgaben
auf Dauer zu wenig Abwechslung
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Melanie:  Anders als bei den meisten Kartenspielen, spielt man die Karten im "Affenzirkus" nicht nur aus, sondern nutzt sie als Spielgegenstände für Geschicklichkeitsaufgaben. Es ist ein Spiel, in das viel Aktion eingebunden ist. Die Kinder müssen nicht ruhig am Tisch sitzen bleiben, sondern dürfen oft aufstehen und sich bewegen.

Allerdings sind einige der Aufgaben sehr schwer zu bewältigen oder erfordern viel Übung. Die Aufgabe der Känguruhkarte zum Beispiel, bei der man die Karte auf den Kopf legt und dreimal hüpfen soll, ohne die Karte zu verlieren, haben wir kein einziges Mal geschafft. Das mag vielleicht an unseren Frisuren liegen... ;) Aber dadurch wird die Frustrationsgrenze der Kinder ordentlich strapaziert. Allerdings liegen immer drei Karten zur Auswahl in der Mitte, so dass man die schwierigen Karten meistens einfach liegen lässt.

Die Affenkarten kann man nach einigen Spielversuchen auch schon an ihrer Rückseite erkennen, da sie schnell deformiert werden. Wenn man diese Karte vom Kopf rutschen lässt und mit einer Hand auffangen soll, knicken die Karten unweigerlich beim Zufassen.

Die Elefantenkarte ist die einfachste. Sie ist immer zu schaffen und man klaut seinem Nachbarn eine Karte. Schwierig ist es nur, wenn man zu zweit spielt und seinem Mitspieler eine Elefantenkarte wegnimmt. Dann geht das Spiel in einer Endlosschleife weiter, da sich jeder die Elefantenkarte wieder zurücknehmen kann. Durchbrochen werden kann dies nur, wenn einer der Spieler auf den Siegpunkt verzichtet und eine andere Karte wählt.

Insgesamt finde ich dieses Spiel für jüngere Kinder zu schwer. Sie sind schnell gefrustet, wenn sie mehrere der Aufgaben nicht erfüllen können, weil ihnen die Geschicklichkeit fehlt. Für ältere Kinder wiederum finde ich die Abwechslung nicht ausreichend. Zu Beginn wollen alle mitmachen und sind wild darauf, die Aktionen auszuprobieren, aber nachdem alle die Aktionen ein paar Mal durchgeführt haben, lässt der Spielreiz nach. Nach kurzer Zeit erschöpft sich die Motivation und das Spiel wird für die Kids langweilig.

Für diejenigen, die ein lustiges Spiel für zwischendurch suchen, ist "Affenzirkus" eine ganz gute Wahl. Wer allerdings ein Spiel sucht, das die Kinder über einen längeren Zeitraum fasziniert, sollte besser die Finger davon lassen. Der Langzeitspielreiz ist daher insgesamt bestenfalls durchschnittlich, 5 Punkte.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

Anzeige

  Gefällt Ihnen dieses Spiel?  Hier können Sie es kaufen!
 
 Anzeige
leer
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
Amazon
 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^

 kostenlose counter