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In
arbeitsaufwändiger Handarbeit und kleiner Auflage
fertigt Jürgen Kohl eine aktionsgeladene
Tennissimulation - bis auf die Äffchenfiguren (SWR-Fanartikel)
sind alle Spielutensilien (vornehmlich aus Holz) selbst
gemacht. Und so kommt dieses Spiel auch ohne
Spielschachtel aus, sondern wird in einem plüschigen
Vliesbeutel verschickt, in dem die Spielmatte und das
Zubehör eingerollt sind.

Das große
Vlies-Spielfeld wird auf einer glatten Unterlage
ausgerollt. |
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Tipp:
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So funktioniert's:
Die Vlies-Matte wird auf einer glatten Unterlage
ausgebreitet - wenn auf dem Tisch nicht genug Platz ist,
am besten auf dem Fußboden. Als "Netz" fungiert eine
Erhöhung im Vlies.
Das Spiel
funktioniert nach den üblichen Tennis-Regeln: Der
Start-Spieler beginnt mit dem "Aufschlag" und stellt
seine Affenfigur mit der Spitze auf das Sechseck-Feld
hinter der Grundlinie, von dem er den Ball in das schräg
gegenüberliegende Gegnerfeld befördern möchte. Gelingt
dies, darf er seine Affenfigur nun bis zu 5 Felder
verrücken, um sie in eine bessere Position zu bringen.
Der Gegner muss nun versuchen, den Ball zu
zurückzuspielen. Dazu hat er bis zu 6 Schritte, die er
mit seinem Affen ziehen kann, um den Ball zu erreichen
und ihn wieder ins Gegnerfeld zu schlagen.
Vorwärtsschritte zählen dabei einfach,
Rückwärtsbewegungen kosten jedoch 2 (schräge Bewegung)
bzw. 3 (gerade Bewegung) Schritte. Reichen die 6
Schritte nicht aus, können die 5 Schritte, die
eigentlich erst nach dem Schlag gemacht werden dürfen,
vorgezogen werden - allerdings gibt es dann
Einschränkungen bei der Schläger-Positionierung
("Schlagen unter Bedrängnis").
Schafft es ein Spieler
nicht, den Ball mit der maximalen Anzahl an Schritten zu
erreichen bzw. spielt er den Ball ins Aus, erhält der
Gegner den Punkt. Gezählt wird wie im "normalen" Tennis
(d.h. 15:0 etc.) .

Das Äffchen zeigt die Position an, von der der Ball mit
dem Katapult zur
Gegnerseite befördert werden muss. |
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Zusatzelemente, wie hier im Bild die Mauer, dienen Spezialschlägen bzw.
der Abwehr. |
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Wie wird nun
eigentlich geschlagen? Die Schläger funktionieren
ähnlich dem Prinzip einer Steinschleuder. Durch Ziehen
eines kleinen Bolzens wird das Gummiband auf der
Holzkonstruktion gespannt. Lässt man los, schnellt der
Bolzen nach vorn und trifft (hoffentlich) den davor
liegenden Ball. Durch das flexible "Spannen" kann die
Entfernung, die der Ball zurücklegen soll, individuell
bestimmt werden.
Als Gimmicks
liegen dem Spiel noch drei Holzteile bei, mit denen man
"Spezialschläge" ausführen kann. Der große Holzblock
dient der Abwehr ("Volleyblock", der jedoch 2
Bewegungsschritte kostet), ein kleiner Block dient als "Schmetterball"-Ziel,
eine Rampe als "Lob"-Vorlage.
Das Spiel
endet bei Satz-Gewinn, der hier auf 3 Punkte verkürzt
wird. Wer länger spielen möchte, kann die Spielzeit
natürlich auch auf "normale" Tennisregeln (bis 6)
ausweiten.
Update: Dem Spiel
liegt in der aktuellen Auflage eine Begleit-DVD bei.
In einem 8-minütigen Film werden alle Spielregeln
erklärt. Für zusätzliche Regelfragen steht ein Forum auf der Homepage des
Spiels zur Verfügung.
Über diese Homepage kann das Spiel für EUR 39,90 auch
direkt beim Braunkohl-Verlag bestellt werden!
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www.affentennis.com [ih]
Vielen Dank
an den Braunkohl-Verlag für ein
Rezensionsexemplar! |