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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Strategie
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Repos, Asmodee  ..i..
Autor: Antoine Bauza
Spieleranzahl: 2 bis 7
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
7 Wonders Babel
 
Noch mehr Wunder braucht die Welt!
Nach "Leaders" und "Cities" ist "Babel" die dritte Erweiterung für das Kennerspiel des Jahres 2011 - diesmal geht's um diverse Bauvorhaben - und einen Turm!
 

     

So funktioniert's:
Das Grundprinzip von "7 Wonders" sollte bereits bekannt sein; auch ein Grundspiel muss vorhanden sein, um die Babel-Erweiterung nutzen zu können. Zu "Babel" gehören ein Spielplan, der gut sichtbar neben der eigentlichen Spielfläche platziert wird.

Zum Turm gehören zudem 24 Babel-Plättchen, die letztlich Reihe für Reihe einen zart nach oben strebenden Turm ergeben. Der Turm entwickelt sich durch die Zusammenarbeit der Spieler, die Teil für Teil ihre Plättchen an den Turm anlegen.

Die Plättchen werden gemischt und an jeden Spieler drei verdeckt verteilt. Im bereits bekannten Draft-System darf sich nun jeder Spieler eines davon aussuchen, das er verdeckt vor sich ablegt. Dann wird nach links weitergereicht und neu ausgewählt. Am Ende sollte jeder Spieler verdeckt drei Plättchen ausliegen haben, die er nun im weiteren Spielverlauf statt einer Karte ausspielen kann. Dafür wirft er eine beliebige Karte aus der Kartenhand in dieser Runde ab.

Es gibt jetzt also insgesamt vier Möglichkeiten zur Nutzung einer Karte in der Runde:

... als Gebäude anlegen, wie bereits bekannt.

... als Weltwunder-Bauabschnitt verdeckt ablegen, wie bereits bekannt.

... für drei Münzen an die Bank verkaufen, wie bereits bekannt.

... ablegen, um ein Babelplättchen zu bauen.

Für letzteres legt der Spieler das Babel-Plättchen zunächst verdeckt neben den Turmspielplan. Ist er an der Reihe, legt er das Plättchen offen als neuen Stein auf die Mauer, anfangs auf die angezeichneten Felder, dann auf die der Reihe nach ausgelegten Plättchen. Alle jeweils offenen Plättchen gelten für diese Runde. Dabei kommen viele neue Effekte ins Spiel. Es kann passieren, dass nun für das Errichten von Gebäuden Steuern gezahlt werden müssen, kostenlose Ressourcen genutzt werden können oder spezielle Gebäude gratis errichtet werden können. Auch eine völlige Entwertung von Rohstoffen ist möglich.

Je nach der Beteiligung am Turmbau erhält ein Spieler am Spielende zusätzliche Siegpunkte. Je mehr Plättchen er am Turm eingesetzt hat, desto mehr Siegpunkte darf er sich gutschreiben. Es sind 2, 5 oder 10 Punkte möglich. Letztere natürlich nur für den, der alle drei Turmteile am Turm angebaut hat.

Zu den Bauvorhaben gehören 15 große Bauvorhaben-Karten und einige viele neue und ergänzende Marker, die im Verlauf Verwendung finden. Pro Zeitalter wird nun verdeckt eine der Bauvorhabenkarten gezogen und offen auf dem Tisch platziert. Diese Karte sollte, um Strafen zu vermeiden, unbedingt erfüllt werden, und zwar unter Teilnahme möglichst mehrerer Spieler. Um sich zu beteiligen, müssen die Spieler allerdings Bedingungen erfüllen. In der linken oberen Ecke zeigt die Karte, welche Bedingungen sie wünscht. Das kann das Ausspielen einer bestimmten Kartenfarbe sein, zuzüglich eines finanziellen Obolus an die Bank, z.B. 2 Geld. Als Zeichen seiner Beteiligung erhält der Spieler einen hölzernen Sack-Marker. Ein Spieler kann sich mehrmals beteiligen.

Wurde die Bauvorhabenkarte am Ende des Zeitalters aber nicht erfüllt, erleiden alle Spieler Schaden, die keinen Sack-Marker vor sich liegen haben. Die Strafen sind dabei unten links auf der Karte zu finden. Dabei werden Karten zerstört, Siegmarker entfernt oder die Start-Ressource unwirksam. Im Falle des erfolgreichen Bauens aber erhalten die beteiligten Spieler eine Belohnung (unten rechts): Siegpunkte, Schildmarker, Siegmarker u.a.

Endet das reguläre Spiel nach den drei Zeitaltern, werden die Punkte und Marker wie gewohnt zusammengezählt. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
mehr als "nur" neue Karten
ENDE
  MINUS:
MINUS:
teilweise kommt eine negative Tendenz ins Spiel
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Die vorangegangenen "7 Wonders"-Erweiterungen bezogen sich bisher immer nur auf neue Karten. Das mag der eine oder andere durchaus bereits bedauert haben. Schließlich erfreut sich das zu Recht prämierte Spiel in Spielerkreisen großer Beliebtheit; diese wird zusätzlich noch durch deutschlandweite Meisterschaften gefördert. Nun also eine neue Erweiterung, die mit einem hohen Ziel daherkommt: den Turm zu Babel zu errichten. Kleine Anmerkung von uns: Trotz mehrerer Testrunden kam es zu keiner Sprachverwirrung, wie in der Bibel beschrieben ;). Verwirrend war nur die erste Runde ein wenig, da die neuen Aspekte weitere Schauplätze ins Spiel bringen. Nun kommt ein Turmspielplan und eine Bauvorhabenkarte dazu. Gerade Ersterer bringt bis zu drei neue Regeln ins Spiel, das erschwert zunächst den Überblick. Mit jedem weiteren Turmkärtchen verschwindet eine Regel und eine neue kommt ins Spiel. Die 24 neuen Regeln gelten für alle Spieler. Plötzlich kosten Rohstoffe mehr oder können überhaupt nicht verwendet werden, etwas anderes bringt zusätzlich Geld, oder bestimmte Gebäude können kostenlos errichtet werden.  Das kann entweder richtig weh tun oder echte Vorteile bringen. Das Beobachten der neuen Regeln erfordert, mehr als bisher, Überblick und optimale Chancen-Erkennung.  Auch das Überdecken unliebsamer Gesetze durch neue Kärtchen ist sinnvoll, zumal ich durchaus bestimmen kann, wann und wie ich eigreifen möchte - solange ich zumindest was passendes auf der Hand halte. Insgesamt bedeutet das Stress für die einen, erhöhten Spielspaß für die anderen. Die Tester waren zumindest genau in diese beiden Gruppen eingeteilt.

Die zweite beiliegende Erweiterung sind die Bauvorhaben, die sich meines Erachtens nach ebenfalls ein wenig negativ spielen. Entweder du machst mit, oder die Strafe wird schmerzlich sein. Das erzwungene Zusammenspiel verändert das Spiel maßgeblich. Doch nur, wer die passenden Karten besitzt, kann sich beteiligen. Wer nichts Passendes hat, kann nur hoffen, dass die anderen Spieler den Auftrag erledigen. Ein Beteiligung ohne eigene Beteiligung wiederum senkt den Spielspaß enorm. Gerade bei geringer Spielerzahl ist es durchaus möglich, dass gewünschte Karten nur bei einzelnen Spielern landen. Einer dieser Spieler macht dann die Punkte und bestimmt über die Vollendung und somit indirekt über die Bestrafung der anderen.  Die beiden einzeln oder zusammen spielbaren Erweiterungen verändern das Spielgefühl also doch stark. Wie die Wahrnehmung dazu ist, ist ein wenig von den Karten abhängig und dem spielerischen Können der Teilnehmer. Am besten funktioniert das Spiel nun bei Spielerzahlen zwischen vier und fünf. Hier sind genug Karten im Spiel, um den Spielfluss im positiven zu halten und auch die Turmregeln bleiben variabler. 

Fazit: "7 Wonders Babel" ist eine interessante Erweiterung zum Grundspiel, bei dem man aber mit dem veränderten Grundgefühl auch umgehen können muss.

Hinweis zum Kultfaktor: Für "7 Wonders"-Fans 8 Punkte; jedoch gibt es Spieler, die mit den diversen neuen destruktiven Regeln nicht klarkommen. Für diese Gruppe dann nur noch 5 Punkte Spielreiz.
 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
   
 
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