Genre: Strategie / Karten
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Repos / Asmodee
..i.. Autor: Antoine Bauza Spieleranzahl: 3 bis 7
(mit Expertenregel auch
für 2 Spieler) Alter: ab 12 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
Anzeige
7
Wonders
Die Wunder
der Welt In drei
Zeitaltern versucht jeder Spieler, seine Stadt auszubauen. Im
Zentrum steht dabei jeweils ein architektonisches Wunderwerk.
So funktioniert's: Zu Beginn des
Spiels bekommt jeder Spieler eines der sieben
(bzw. in der limitierten Edition acht)
Weltwunder der Antike zugelost und legt das
entsprechende Tableau vor sich ab. Des Weiteren
erhält jeder Spieler drei Münzen.
Gespielt werden drei Zeitalter mit
unterschiedlichen Karten.
Es gibt sieben verschiedene Kartentypen, welche
sich durch ihre Farben unterscheiden:
Lücke
-
.braune
Rohstoffgebäude produzieren Holz, Stein, Ziegel
und Erz.
Lücke
-.graue
Manufakturen produzieren Papyrus, Stoff und
Glas.
Lücke
-.blaue
Profanbauten haben einen festen Siegpunktwert.
Lücke
-.gelbe
Handelsgebäude bringen dem Spieler im Spiel
verschiedene Vorteile. Einige sind bei Spielende
Siegpunkte wert.
Lücke
-.grüne
Forschungsgebäude zeigen eines von drei
bestimmten Symbolen. Bei Spielende erhält der
Spieler Siegpunkte für bestimmte
Symbolkombinationen.
Lücke
-.rote
Militärgebäude erhöhen die Stärke des Spielers,
was für die Konflikte nach den jeweiligen
Zeitaltern von Bedeutung ist.
Lücke
-.violette
Gilden kommen nur im dritten Zeitalter vor und
bringen am Spielende Siegpunkte für verschiedene
Dinge.
Braune und graue Karten produzieren Ressourcen.
Mit Militärkarten können Siegpunkte bei den
Konflikten gewonnen werden.
Zu Beginn eines Zeitalters bekommt jeder Spieler
sieben Karten ausgeteilt. Ein Zeitalter besteht
aus sechs Runden, wobei sich die Spieler in
jeder Runde eine der Handkarten aussuchen, diese
ausspielen und anschließend die restlichen
Handkarten verdeckt vor den linken oder rechten
Nachbarn (je nach Zeitalter) weitergeben. Am
Anfang der nächsten Runde nimmt man also
zunächst die verdeckten Karten vor sich auf.
Nach der sechsten Runde hat somit jeder Spieler
noch eine Handkarte übrig, welche verdeckt auf
den Ablagestapel geworfen wird.
Anzeige
Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, eine
Karte auszuspielen:
(1) Das Gebäude bauen:
Der Spieler legt die Karte offen vor sich aus
und kann sie ab sofort nutzen. Die meisten
Gebäude haben Baukosten in Form von Ressourcen.
Diese muss der Spieler mit seinen braunen oder
grauen, in wenigen Fällen auch mit anderen
Karten produzieren. Fehlen dem Spieler bestimmte
Ressourcen, so kann er diese von den grauen oder
braunen Karten seiner beiden Nachbarn kaufen.
Wer den Altar im 1. Zeitalter baut, kann später den
Tempel und schließlich auch das Pantheon umsonst bauen.
Jedes Forschungssymbol bringt bei Spielende
seine Anzahl quadriert als Siegpunkte.
Für jede Ressource muss der Spieler dem Nachbarn
zwei Münzen bezahlen. Auf vielen Gebäudekarten
steht neben den Baukosten noch der Name eines
anderen Gebäudes aus einem vorherigen Zeitalter.
Hat der Spieler dieses Gebäude bereits gebaut,
so darf er das neue Gebäude kostenlos errichten.
(2) Ein Teil des Wunders bauen:
Anstatt die Karte aufzudecken, kann der Spieler
einen Teil seines Wunders bauen. Hierzu muss er
ebenfalls die Ressourcen, welche auf dem Tableau
angegeben sind, produzieren. Auch hierbei darf
beim Nachbarn gekauft werden.
Anschließend schiebt er die Karte verdeckt unter
den entsprechenden Teil des Wunders, um
anzuzeigen, dass dieser Teil bereits gebaut
wurde. Die Teile eines Wunders müssen immer von
links nach rechts und in der korrekten
Reihenfolge gebaut werden. Sie bringen dem
Spieler verschiedene Vorteile.
(3) Die Karte abwerfen:
Der Spieler kann die Karte verdeckt auf den
Ablagestapel werfen. Hierfür erhält er drei
Münzen.
Eine
Stadt bei Spielende
Auf dem farbigen Wertungsblock werden die Punkte
notiert.
Am Ende aller drei Zeitalter vergleicht jeder
Spieler seine militärische Stärke mit der seiner
beiden Nachbarn. Für jeden Nachbarn mit einer
höheren Stärke muss der Spieler einen
Niederlagechip (1 Minuspunkt bei Spielende)
nehmen. Für jeden Nachbarn mit einer geringeren
Stärke erhält der Spieler einen Siegchip des
entsprechenden Zeitalters (erst einen, dann drei
und schließlich fünf Siegpunkte wert).
Nach dem dritten Zeitalter addieren die Spieler
die Siegpunkte von ihren Karten, den Teilen des
Weltwunders und den Sieg- bzw. Niederlagechips.
Des Weiteren sind jeweils drei Münzen einen
Siegpunkt wert. Der Spieler mit den meisten
Siegpunkten gewinnt.
[cg]
Anzeige
Tipps:
Das Spiel
ist für 3 bis 7 Spieler ausgelegt, kann jedoch
mit einer enthaltenen Expertenregel auch mit nur
2 Spielern gespielt werden. Mit "7 Wonders
Leaders" erschien im Jahr 2011 zudem die erste
Erweiterung.
Hinweis: Das
Spiel wurde in Deutschland zum "Kennerspiel des
Jahres 2011" gewählt. Die anderen Nominierten
waren "Lancaster" und "Strasbourg".
Im Jahr 2011 erschien zudem die 1. Erweiterung,
"Leaders" (Link zum Testbericht: siehe unten).
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
raffiniertes Spielprinzip
schneller Ablauf und
doch strategisch
fast keine Wartezeiten
ENDE
MINUS:
MINUS:
2-Spieler-Variante ist
weniger dynamisch
relativ hoher Preis
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Chris: "7 Wonders" ist wohl das
Spiel, welches dieses Jahr auf der
Essener Spielemesse den größten Hype
widerfahren hat. Bereits am Donnerstag
morgen verkündete am Repos-Stand ein
Schild, das beide limitierten Editionen
ausverkauft sind. Ist dieser Hype nun
aber gerechtfertigt? Ich sage "Ja!".
"7 Wonders" ist ein, von den Mechanismen
her, recht simples Kartenaufbauspiel,
welches in einer erfahrenen Runde gerade
mal 20 bis 30 Minuten in Anspruch nimmt.
Da alle Spieler gleichzeitig ihre Karten
auswählen, dauert das Spiel in allen
Konstellationen etwa gleich lang und
spielt sich gleich gut.
Wartezeiten sind praktisch nicht
vorhanden, da das Auswählen einer Karte
meist nur wenige Sekunden dauert. Die
2-Spieler-Variante hat mich hingegen
nicht ganz überzeugt, da hier die
Dynamik und Leichtigkeit etwas verloren
gehen.
Trotz der kurzen Dauer ist das Spiel
ungemein komplex und eröffnet den
Spielern viele verschiedene
Siegesstrategien. Konzentriere ich mich
auf die blauen, die grünen oder die
roten Karten, oder von allem ein wenig?
Errichte ich mein Wunder überhaupt? Die
angenehme Kürze ermutigt den Spieler,
wirklich jede Möglichkeit einmal
auszuprobieren. In unseren Partien hat
bisher auch jeder Weg einmal zum Sieg
geführt.
Das bunte Design der Karten gefällt mir
persönlich sehr gut, die Qualität ist
leider nur mäßig; gleiches gilt für den
ziemlich miesen Schachteleinsatz. Für
einen äußerst stolzen Neupreis von etwa
40 Euro hätte man hier etwas besseres
erwarten können. Überhaupt erscheint der
Preis für das Material, 150 Karten, zu
hoch. Allerdings ist dieses Spiel (und
jedes andere Spiel natürlich auch) mehr
als das Material, aus dem es besteht.
In der Spielschachtel befindet sich ein
riesiger Spielspaß, der auch nach über
10 Partien nicht abbricht. Für
Strategie- und Vielspieler könnte "7
Wonders" das vielleicht beste
Zwischendurch-Spiel aller Zeiten sein!
(>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Anzeige
Gefällt
Ihnen dieses Spiel?
Hier
können Sie es
kaufen!