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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Wolfgang Kramer
Spieleranzahl: 2 bis 7
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
 
11 nimmt!
 
Die Hornochsen sind zurück!
Wie im bereits bekannten Kartenspiel "6 nimmt!", geht es auch in der neuen Version um das geschickte Ausspielen der eigenen Handkarten.
 

     

So funktioniert's:
Die 10 Bullenkarten werden alle auf einen Stapel offen in die Mitte des Tisches gelegt. Die Hornochsenkarten werden gemischt und jeder Spieler erhält 10 davon, die er aufsteigend in seiner Hand sortiert. Die restlichen Karten werden verdeckt neben den Bullenkarten abgelegt. Die oberste Karte wird aufgedeckt und neben die Stapel gelegt. Diese Karte bildet nun den Ablagestapel.


Links: Die Bullenkarten, in der Mitte der Nachziehstapel, rechts der (für das Foto aufgefächerte) Ablagestapel.
   
Die Differenz zweier Karten darf nicht mehr als 10 betragen - 11 nimmt! Die "74" führt somit dazu, dass der Spieler diesen Stapel an sich nehmen muss.
   

Der Jüngste Spieler beginnt; es wird im Uhrzeigersinn gespielt. Der aktive Spieler entscheidet sich nun für eine der zwei Aktionen:

- Der Spieler spielt eine Karte aus, die er auf den ausgelegten Ablagestapel legt. Die Karte darf dabei aber aufsteigend in der Differenz nicht höher als 10 sein! Wenn z.B. die "78" ausliegt, dürfen nur die Karten von 79 bis 88 gelegt werden. Liegen Karten im Bereich der 90er Zahlen, so darf hier über die 100 hinaus gelegt werden, d.h. wenn z.B. die "98" liegt, dürfen die Zahlen bis 8 ausgespielt werden.

- Wenn der Spieler keine dieser Karten besitzt, muss er den Ablagestapel an sich nehmen, und zu seinen Karten sortieren.

Jeder Spieler hat die Möglichkeit zwischen diesen beiden Optionen zu wählen und ist nicht verpflichtet, eine Karte auf den Stapel zu legen. Er kann sich zu jeder Zeit auch einen Ablagestapel nehmen, wenn es ihm aus taktischen Gründen weiterhilft. Der Zug ist damit beendet.

Hat ein Spieler einen Ablagestapel genommen, werden nun immer zwei neue Karten aufgedeckt, die nun beide zu neuen Ablagestapeln werden. Hier gelten die gleichen Regeln. Im Verlauf des Spieles kommen immer mehr dieser Stapel ins Spiel. Der Spieler kann dann wählen, welchen er nehmen möchte. Er darf aber den Hornochsenstapel vorher nicht auffächern, um zu sehen, wie viele Karten sich darin befinden.

Nimmt ein Spieler einen Stapel mit mehr als 3 Karten auf die Hand, erhält er eine Bullenkarte. Wenn er diese später ausspielt, darf er mehr als eine Karte ablegen, allerdings müssen sich auch hier wieder alle Karten in der 10er Differenz befinden. und sich zusätzlich auf einen (!) Ablagestapel beschränken.

Hat der Spieler zwei Bullenkarten und spielt diese zusammen aus, darf er auch zwei Stapel zum Ablegen verwenden usw. Sollten alle Bullenkarten aufgebraucht sein, so darf der Spieler von demjenigen, der die meisten Bullenkarten besitzt, eine nehmen und vor sich ablegen.


Wer eine Bullenkarte ablegt, darf gleich 2 Handkarten loswerden - allerdings nur an einem Ablagestapel!
   
Jede nicht abgelegte Karte bringt am Spielende Minuspunkte in der Anzahl der aufgedruckten Hornochsen.
   

Die Runde endet, sobald ein Spieler alle Karten ausgespielt hat. Die anderen Spieler müssen nun ihre Hornochsen, die sich auf den Karten befinden, zusammenzählen. Die Punkte werden nun als Minuspunkte gewertet. Diese Punkte werden aufgeschrieben und nach jeder Runde addiert. Wer nach der zuvor ausgemachten Anzahl an Spielrunden die wenigsten Minuspunkte gesammelt hat, ist der Gewinner. [ah]

 
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MINUS:
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z.T. offene Fragen
   in der Anleitung
leer
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      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Alice:  "11 nimmt" ist ein neues Spiel aus der Hornochsenreihe von Amigo. Insgesamt ist es einfacher in der Durchführung als das Original "6 nimmt!" oder "Hornochsen" und eignet sich so für die ganze Familie. Die Altersvorgabe, die angegeben wird, sollte allerdings eingehalten werden, da es für jüngere Kinder sehr unübersichtlich wird, wenn mehrere Ablagestapel ins Spiel kommen. 

Die Spielanleitung liest sich flüssig, allerdings wird es nicht ganz deutlich, ob man die Bullenkarten mit in die nächste Runde nehmen darf oder wieder abgeben muss. Nach dem Test von beiden Varianten entschieden wir uns dafür, die Bullenkarten mit in die nächste Runde nehmen zu dürfen, da man sie auf diese Weise einsetzen kann, ohne einen größeren Stapel an sich zu nehmen.

Auch wird in der Anleitung nicht klar, ob man die Bullenkarten, nachdem man sie ausgespielt hat, wieder abgibt oder bei sich behält und immer wieder einsetzen kann. Unser Fazit: Es bringt viel mehr Reiz, wenn man diese behält, denn so kann man versuchen, sich gezielt gegenseitig auszuspielen.

Bei "11 nimmt" hat jeder Spieler die gleiche Chance zu gewinnen. Ein vorzeitiges Ausscheiden gibt es nicht - alle Spieler sind bis zum Schluss dabei, denn der Sieger wird nur anhand der Minuspunkte ermittelt. Dadurch ist das Spiel auch in einer größeren Runde gut einsetzbar.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
 

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